Auch ein Vorteil. Bupropion kann vom Hausarzt verschrieben werden!
Hallo liebe Betsy,
sorry für die späte Antwort, aber ich wollte dir trotzdem nochmal was zu dem Thema schreiben.
Zu den klassischen ADHS-Medikamenten kann ich nicht viel sagen; Bupropion nehme ich allerdings auch und durch die sehr sehr lange Halbwertszeit gibt es eigentlich kaum Schwankungen in der Wirkung. Kann man meiner Erfahrung nach auch mal Sonntags weglassen, wenn man länge geschlafen hat aber abends trotzdem halbwegs pünktlich einschlafen will…
Was ich aber eigentlich sagen wollte:
Je nachdem, in welcher Phase der Wechseljahre du grad bist, kann es tatsächlich zu sehr starken Hormonschwankungen kommen, darunter leiden auch Nicht-ADHS-Frauen sehr oft im Sinne von Stimmungsschwankungen, depressiven Symptomen, Schlaflosigkeit, usw.
Die Hormone fahren Achterbahn, mal hast du einen Status wie nach den Wechseljahren, kurz darauf wieder exzessiv hohe Hormonspiegel.
Schon vorstellbar, dass sich das auch entweder auf die ADHS-Symptome selbst oder die Medikamentenwirkung auswirkt.
Man könnte in dem Fall versuchen, die Hormonschwankungen zu unterbinden bzw. abzumildern, indem man versucht, die aus der Bahn geratene Funktion der Eierstöcke zu unterdrücken.
Dafür ist das Progesteron in Famenita aber nicht geeignet. Gynokadin könntest du weiter nehmen, als Gestagenzusatz müsstest du das Präparat wechseln, z.B. Desogestrel 75.
Frag doch einfach mal deine Frauenärztin.
Das ist aber wie gesagt davon abhängig, wo du in den Wechseljahren bist. Wenn du die Menopause schon lange hinter dir hast, macht das keinen Sinn mehr, dann sollten aber auch keine Hormonschwankungen mehr auftreten.
Das waren nur die Gedanken, die mir so durch den Kopf gingen ohne Einzelheiten zu kennen, ist es natürlich eine reine Spekulation. Vielleicht hilft es ja trotzdem etwas.
Viele liebe Grüße und alles Gute.