Ich habe mit kürzlich mit einer Verhaltenstherapeuton besprochen, da sie einen Platz frei hätte für meine Tochter fast 8. Nun meinte sie die Bedingung um.den Platz fest zu bekommen. Sei, das man generell dem zustimmen „müsste“, das wenn es nicht vorangeht bzw. das Kind sich nicht lang genug konzentrieren könne, so dass es keine Gruppeninteraktion gibt, das man dann Medikamente hinzuziehen „müsste“. Ist das generell soll bei einer Verhalrenstherspie oder ist das etwas spezielles der Therapeutin?
Wr würden es lieber ohne Medikamente probieren. Was sind eure Erfahrungen?
Sie sagt ja, wenn es gar nichts bringt ohne Medikament, sollte man entweder Medikamente versuchen oder aufhören.
Und das klingt vernünftig. Sie scheint die Gruppentherapie nicht zu überschätzen. Tatsächlich können viele Kinder erst dann von einer nichtmedikamentösen Therapie profitieren, wenn sie auch Medikamente nehmen.
Versucht es doch. Wenn es ohne Medikament dort klappt, gut, aber wenn nicht, wäre es auch falsch, auf das Medikament zu verzichten.
Ich würde auch sagen, dass das eine sinnvolle Einschätzung der Therapeutin ist.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Therapie ohne Medikamente nicht unbedingt immer hilft. Wenn du Pech hast, kann sie dann sogar schaden, etwa wenn deine Tochter sich da sehr anstrengt, mitmachen und es wahrscheinlich auch gut machen möchte, und es aber einfach nicht so schafft, weil die Aufmerksamkeit es nicht zulässt oder sie sich emotional nicht ausreichend regulieren kann. Dann erzeugt das u. U. nur noch eine Erfahrung des Scheiterns.
Ich finde es eher beruhigend, dass die Therapeutin da ein Auge drauf hat und nicht versucht, ein Kind auf Teufel komm raus in der Gruppe zu therapieren, wenn die Voraussetzungen (in diesem Setting) eventuell nicht passen ohne Medikamente.
Klingt doch klar nach Erfahrung und Fahrplanvorachläge die sie macht, was auch gut und richtig ist. Sie soll euch ja nicht nach dem Mund reden sondern realistisch aufzeigen was bis wohin sinnvoll ist, welche weiteren Maßnahmen sinnvoll sein könnten und auch das sie keine Therapiezeit vergeuden möchte sondern für euer Kind eine Weg zu ebnen bei dem es gut profitiven kann und für sich den meisten Nutzen mitnehmen kann