„ADHSler können manche Dinge besser“

Alles gut du bist mir ähnlich !
Du hat halt Spaß an der Bewegung!
Bewegung macht halt den Kopf frei!
Danke noch einmal für die Tips!

Ich mache auch meißtens meine Einkäufe per Rad mit Sattetaschen!.
Ich fahre halt nicht so gerne Auto!

Außer bei sehe schlechtem Wetter und wenn ich Getränkekisten oder etwas Großes transportieren muß!

3 „Gefällt mir“

Habe mein Auto vor 8 Jahren abgeschafft. Ich erlebe es immer noch als Befreiung. Ich lebe zwar auf dem Dorf, aber Bus und Bahn fahren fast vor der Haustür ab. Seitdem ich kein Auto mehr habe bin ich nicht mehr unpünktlich gewesen. Diese Struktur tut meinem ADS-Hirn sehr gut.

4 „Gefällt mir“

@DominikS Hey Du bist kein Loser und Du bist auch kein schwerer Fall, Dir geht es beschissen und deshalb siehst Du Dich selbst in einem schlechten Licht.

Denn JEDER Mensch hat positiven Eigenschaften, Stärken, gute Seiten, ist einzigartig und wertvoll.

Du brauchst wahrscheinlich einfach jemanden der Dir hilft an Dich zu glauben, vielleicht wäre es für Dich eine gute Sache wenn Du Dich zum Beispiel hier im Forum einer Gruppe anschliesst die sich gegenseitig ermutigen, sei es moralisch oder tatkräftig in der Bewältigung alltäglicher Aufgaben.

Wie ich gesehen habe, gibt es hier eine Gruppe, oder wird ein neuer Versuch gestartet.

Ausserdem wäre es gut wenn Du mit Deinem Arzt vielleicht über Medikamente die vielleicht ehr als Anti-Depressiva oder Stimmungsaufheller funktionieren sprichst wenn Du Methylphenidat nicht nehmen kannst?.

Falls Dir Dein jetziger Arzt/Ärztin nicht helfen kann dann gehe zu einem anderen, probiere es nochmal.
Erkundige Dich auch nach Selbsthilfegruppen in Deiner Nähe, vielleicht welche wo Du im realen Leben teilnehmen kannst, und/oder Du über diesen Weg vielleicht neue Leute oder sogar Freunde finden kannst.

1 „Gefällt mir“

Hallo,

da ist ja mal einer der mich versteht. Ich bin mit Öffis auch pünktlicher als (früher) mit Auto.

3 „Gefällt mir“

Hallo Dominiks

Bist du schon in therapeutischer bzw.
Psychatrischer und eventuell auch medikamentöser Behandlung.

Mir ging es vor einem Jahr genauso beschissen wie Dir.

Ich bin 54 Jahre und habe diese Adhs Beschwerden gefühlt erst seit ca 5 Jahren.

Vor 2 Jahren habe ich dann innerhalb von einem Jahr drei Jobs hintereinander verloren aufgrund meines Adhs.Ich hatte dann Depressionen und Panikatacken zu versagen!

Hatte Glück der Mann einer Freundin mit der ich aber längere Zeit keinen Kontakt mehr hatte ist Psychater.

Ich habe Sie angerufen und schnell einem Termin für einen Test bekommen

Er hat mir auf meinrn Wunsch Elvanse adult 30 verordnet.
Eigendlich sollte uch morgens 1 Kapsel nehmen aber die Dosierirung wsr bei mir zu hoch.

Ich habe mich im Forum schlau gemacht und bin darauf gestossen das einige die Kapsel teilen und das Pulver in Wasser auflösen!

Das habe ich getan und mich in kleinen Dosierungen bis an die 30mg herangetastet!

Nach ca 3 Wochen war das Gedankenkarussel welches mir am meisten zu schaffen machte weg.
Meine Konzentration wurde auch immer besser und auch die Deptessionen ließen nach.

Ich habe anfang dieses Jahres eine Reha gemacht und beginne im Juli eine Maßnahme due heißt Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben!

Ich hoffe das ich nun den richtigen Beruf finde den ich in meiner derzeitigen Situation ausüben kann und will.

Ich habe in einem Jahr viel geschafft und ich bin der festen Überzeugung Du schaffst das auch .

Viel Erfolg

Wünschr Dir Ratte

6 „Gefällt mir“

Hier…ich. Ich kann dich sehr gut verstehen, auch was die Medis betrifft. Bisher kein grosser Erfolg bei mir, nur NW.

Ich kann zwar ab und zu witzig sein, meist erleben mich Menschen aber als Störfaktor oder bemerken mich nicht. Ich denke nicht, dass das nur Adhs bedingt ist, da kommt noch einiges andere dazu.
Den typischen aufgedrehten, lustigen, energievollen Adhs-ler, wie manche hier so rüberkommen, den kann ich nicht darstellen.
Ich erlebe mich ja selbst meist als Störfaktor in meinem Leben. Alles ist mühsam, alles erfordert so viel mehr Kraft als bei anderen.
Die Stimmungsschwankungen tun ihr übriges. Die in der Arbeit im Zaum zu halten erfordert sehr viel Energie und bricht dann zu Hause wieder aus.
Menschwn ermüden mich schnell, michauf sie und ihre Gespräche konzentrieren zu müssen ist auf Dauer unangenehm. Ich rede nicht gern lange, macht mich somit nicht zu einer angenehmen Gesellschaft.
Eben, alle negativen Eigenschaften der Adhs hab ich mitgenommen (unkonzentriert, ablenkbar, launisch, prokrastinierend, direkt und aufbrausend/aggressiv), keine positiven (Alleinuterhalter, mitreissend, energiegeladen, kreativ, bla bla…).
Keine Ahnung wie man da was anders sehen soll :thinking:

1 „Gefällt mir“

Achso, als Tipp hätte ich aber eventuell, falls du das nicht schon ausprobiert hast. Bupropion als letztes Mittel. Ist eigentlich ein AD, aber hilft auch bei Adhs in gewisser Weise. Habe ich vor Jahren mal als einziges längere Zeit genommen, keine NW, dafür etwas mehr Ansporn.

Heute geht bei mir aicj das leider nicht mehr, da icj davon heftige Migräne kriege (wie bei fast allem)…

1 „Gefällt mir“

Ich sehe das ganz ähnlich.
Mein Leben ist für mich mit dem Defizit nicht wirklich Lebenswert.
Ich sehe auch keine positiven Auswirkungen von adhs… vielleicht liegt es an meiner späten Diagnose und falsch entwickelten Strategien damit klar zu kommen.

2 „Gefällt mir“

Ersterem würde ich widersprechen (Diagnose mit Ü50) und mich letzterem zuwenden. Bleib am Ball!

2 „Gefällt mir“