Danke für das Teilen deiner Erfahrung. Gerade der Satz, dass man den Unterschied erst richtig merkt, wenn man ihn einmal erlebt hat, hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich glaube, genau das beschäftigt mich im Moment auch: Früher war vieles einfach mein Normalzustand, heute fällt mir viel stärker auf, was mir ohne Medikament schwerfällt. Danke für deine Perspektive.
Ja, eigentlich hast du wahrscheinlich recht. Ich sollte die Möglichkeit, dass mir die Medikamente helfen, eher annehmen und mir darüber nicht so viele Sorgen machen.
Ich glaube, mein größtes Problem ist eher ein bestimmter Gedanke, der immer wieder auftaucht. Ich stelle mir folgendes Szenario vor: Wenn ich jetzt über Monate oder Jahre jeden Tag Medikamente nehme und dann – aus welchem Grund auch immer – einmal keine nehmen kann, habe ich Angst, dass mich dieser Tag komplett aus der Bahn wirft. Dass sich dann alles noch viel schlimmer anfühlt als früher, weil ich den Zustand mit Medikamenten gewohnt bin und der Kontrast so groß ist.
Dazu kommt, dass ich leider auch Nebenwirkungen habe, z. B. starke Appetitlosigkeit, einen ausgeprägten Durst (mit Elvanse trinke ich teilweise 5–6 Liter Wasser am Tag) und einen trockenen Mund, was gerade beim Reden manchmal unangenehm ist. Deshalb fällt es mir zusätzlich schwer, eine tägliche Einnahme zu akzeptieren. Aber vielleicht sollte ich dann ja mal dieses andere Medikament probieren (Atomoxetin), das hat mir mein Arzt mal vorgeschlagen. Ich weiß nur nicht, ob das vielleicht auch ähnliche Probleme mit sich bringt…
Danke dir, das macht mir tatsächlich etwas Hoffnung. Ich hoffe, dass ich mit der Zeit eine Lösung finde, die gut zu mir passt und möglichst unkompliziert im Alltag ist.
Gerade das Thema Wirklücken oder das rechtzeitige Nachnehmen stelle ich mir ehrlich gesagt schwierig vor. Das würde ja eine sehr gute Planung und den Aufbau einer neuen Routine erfordern – und solche Dinge fallen mir eher schwer.
Da fällt mir gerade noch etwas ein, das mich ebenfalls belastet: In meinem Umfeld gibt es immer wieder Leute, die meine Leistungen mit Medikamenten kleinreden. Da kommen dann Aussagen wie: „Ohne Medikamente hättest du das nicht geschafft.“ oder „Wenn ich das genommen hätte, hätte ich auch eine 1 geschrieben.“ Solche Kommentare treffen mich mehr, als ich zugeben möchte. Sie machen mich unsicher und nehmen mir auch den Stolz auf meine eigenen Leistungen, weil ich dann anfange zu zweifeln, ob das, was ich geschafft habe, wirklich etwas wert ist.
Danke für deine ausführliche Antwort.
Interessant finde ich vor allem deinen Punkt mit Atomoxetin. Was hat dich dazu bewegt, nochmal einen Wechsel anzustreben? Geht es bei dir eher darum, dass Elvanse nicht die gewünschte Wirkung bringt, oder erhoffst du dir bestimmte Vorteile durch Atomoxetin (z. B. weniger Nebenwirkungen, gleichmäßigere Wirkung oder ein anderes Gefühl im Alltag)?
Das Thema Neurofeedback finde ich auch spannend. Schade, dass es bei dir und vielen anderen aus deinem Umfeld keinen wirklichen Effekt hatte. Ich überlege weiterhin gerade ob ich das vielleicht einfach mal probieren sollte oder auch eine Ergotherapie.
Was du zu ADHS als neurologische Entwicklungsstörung geschrieben hast, trifft bei mir wahrscheinlich einen schwierigen Punkt. Rational verstehe ich, dass man es nicht einfach „wegmachen“ kann und dass Medikamente für viele Menschen eine sinnvolle Unterstützung sind. Gleichzeitig fällt es mir mit zunehmendem Erwachsenwerden immer schwerer, diese Einschränkung bzw. Störung zu akzeptieren. Gerade der Gedanke, dass ich manche Dinge vielleicht nicht einfach durch mehr Disziplin oder Willenskraft lösen kann, löst bei mir viele Selbstzweifel aus.
Den Vergleich mit chronisch Kranken finde ich aber tatsächlich nachvollziehbar. Du hast recht: Bei vielen Erkrankungen wird eine langfristige Medikamenteneinnahme völlig selbstverständlich akzeptiert. Vielleicht fällt es mir bei ADHS einfach schwerer, weil es so eng mit meiner Persönlichkeit, meinem Verhalten und meinem Selbstbild verbunden ist.
Ich wünsche mir auch ein Leben ohne Medikamente. Mache auch Auslassversuche, aber spätestens wenn ich vermehrt zu spät komme , immer verpeilter werde und den Humorthread vermehrt füttern kann , dann spüre ich wieder Dankbarkeit dass es diese Medikamente gibt.
Vielleicht könntet du Methylphenidat in unretardierter Form noch mal ne Chance geben. Damit könntest du dich ganz langsam hochdosieren.
Unretardiertes Methylphenidat sehe ich als gute Option wenn jemand nur auf Bedarf was nehmen möchte . Elvanse auf Bedarf ist glaube ich für die wenigsten was.
Wenn man man neurologisch oder psychisch über Medikation einen Zustand verbessern möchte , ist man nicht abhängig, sondern man gleicht ein Defizit aus oder lässt es.
Natürlich kann man ohne Medikamente leben , fragt sich nur wie, wenn nichts anderes greift .
In dem Sinne bin ich schon abhängig davon , aber es würde keine Abhängigkeitserscheinung kommen wenn man plötzlich ohne muss. Es kommt einfach ADHS zurück , evtl. kann man etwas besser damit umgehen . Ich glaube im wesentlichen wär es bei mir einfach eine große Traurigkeit, diese Option nicht mehr zu haben und ich müsste wieder mit mehr Stress leben.
Das gute ist ja, das die meisten Medikamente keine Spiegelmedikamente sind und so bleibt einem mehr Freiheit seinen Weg ob mit oder mit ohne zu finden .
Wenn aktuell eine tägliche Einnahme für dich nicht so richtig infrage kommt, wäre es vielleicht noch einen Versuch wert, noch Ritalin Adult oder Concerta o.ä. zu probieren. Die sind für einen weniger starken Rebound bekannt (hattest du ja als Haken an Medikinet benannt). Und dann wirklich mit einer kleinen Dosis probieren. Was du bisher beschreibst, klingt eher so, als könnte weniger bei dir mehr sein und dann sind die Nebenwirkungen ja meist auch nicht so ausgeprägt.
Halte dich so gut wie möglich von solchen Menschen fern. Ganz ehrlich. Wer anderen Leuten ihre Leistungen klein reden muss oder sie ihnen missgönnt, der verrät viel über den eigenen Charakter. Vermeiden.
Und übrigens: Wenn die zitierte Person tatsächlich mit deinen Medikamenten auch eine 1 geschrieben hätte, hat sie vielleicht auch einfach ADHS
. Es ist keinesfalls belegt, dass Stimulanzien allen Menschen zu besseren kognitiven Leistungen verhelfen würden.
Und lernen und Inhalte verstehen musstest du trotzdem genauso wie jeder andere, das nimmt dir kein Medikament der Welt ab. Die Medikamente schaffen ja im Prinzip nur faire Ausgangsbedingungen, weil sie bei dir ein Botenstoff-Ungleichgewicht im Gehirn ausgleichen, das die meisten anderen so nicht haben.
Aber ist das nicht auch entlastend? Du willst ja, aber manches geht für dich einfach nicht so leicht wie für andere Menschen ohne ADHS, und da hast du dir doch nichts vorzuwerfen? Du hast dir das doch nicht ausgesucht ![]()
Danke für deine Antwort. Gerade der Unterschied zwischen „abhängig sein“ und „eine Unterstützung nutzen“ ist wahrscheinlich ein Punkt, über den ich noch viel nachdenken muss.
Vielleicht muss ich irgendwie lernen, das eher als Unterstützung zu sehen und nicht als Beweis dafür, dass ich ohne Medikament weniger wert oder weniger leistungsfähig bin. Gleichzeitig fällt mir genau dieser Gedanke schwer, weil er sich für mich manchmal fast wie eine schön formulierte Beruhigung anhört, aber nicht wie etwas, das ich wirklich glaube.
Der Weg womit man besser klarkommt , wo es einem besser mit geht , dieser Weg hat am meisten Wert.
Seid dem ich Medikamente nehme kann ich mich viel besser Wert nehmen . 1. weil ich plötzlich Platz für solche Gedanken im Kopf habe 2. weil ich wertvoller mit mir selbst und andtreren umgehen kann 3. ist es eine Form von „Werethaltung“ weil mir Dinge etwas besser gelingen, die sonst finanzielle Nachteile bringen
Du wärst ohne Medis genauso Leistungsfähig, wenn dein Kopf es nicht blockieren würde.
Die Medis zaubern nicht , sie geben nur besseren Zugriff auf das was vorhanden ist .
Ist ja auch die Frage mit welchem Maßstab du dich bewertest, ob es vielleicht er von außen kommt ?
Ich habe z.B mein Studium gut abgeschlossen, dass wäre ohne Medis vermutlich nicht viel schlechter gewesen , da vor der Diagnose die Noten auch ok waren . Aber ich hätte gezahlt mit einem hohen Preis an Gesundheit und unendlicher Verzweiflung und hätte vielleicht sogar abbrechen müssen oder wäre wieder zusammengebrochen.
Wäre dann mein Weg ohne Medis mehr Wert gewesen ?
und bei mir weiß es kaum jemand und somit bin ich darin auch nicht angreifbar ![]()
So ein Blödsinn.
Mit Medikament wird kein Neuronormaler zum Supermann. Es gleicht das Defizit aus, das die ADHS verursacht.
Und du bist nicht „du mit ADHS“ oder „du ohne Medikament“. Du bist du.
Sagen diese Leute auch zu ihren Kindern, wenn sie zu Besuch kommen: Ohne die Straßenbahn hättest du das nicht geschafft!
Oder zu jemand, der eine Speisekarte liest: Ohne deine Brille hättest du das nicht geschafft!
Nee oder?
Natürlich hat jede/r das Recht, eine Straßenbahn, eine Brille oder auch ein ADHS-Medikament zu nutzen, wenn man eines davon braucht.
Ja, und man kann auch ohne die Straßenbahn auskommen und zu Fuß gehen. Löst das auch Selbstzweifel aus?
Wenn das nächste Mal jemand sagt, Mit dem Medikament hätte ich eine 1 geschrieben, dann sag der Person, geh zum Psychiater und lass es dir verschreiben.
Bei der Gelegenheit: Du hast eine 1 geschrieben? Herzlichen Glückwunsch! Das warst du und nicht dein Medikament.
Meine beste Freundin nimmt seit 4 Wochen Atomoxetin (bis man die volle Wirkung spürt vergehen 6-8 Wochen) und sie ist jetzt aber schon deutlich zufriedener als mit Elvanse oder Medikinet. Ich hab sie auf Atomoxetin gebracht, weil ich darüber bisher nur gutes gehört habe. Und nun überlege ich eben, es auch mal zu probieren. Ich habe das Gefühl, dass mich Elvanse nicht (mehr) ausreichend…hm ja wie soll ich sagen. Also ich erhoffe mir durch Atomoxetin eine bessere Wirkung auf meine Impulsivität. Weil bisher weder Medikinet noch Elvanse da wirklich geholfen haben. Konzentration ist top, ich kann mich auch halbwegs motivieren, Antrieb ist da, aber gefühlsmäßig und was die Impulsivität betrifft, merke ich kaum was / nichts ? Also dass es da irgendwie regulierend wirkt. Und da würde ich gerne einfach nochmal was anderes probieren.
Das kann ich voll nachvollziehen, wirklich. Hast du vielleicht generell Probleme mit der Diagnose? Unterbewusst? Also dass du es nicht ganz akzeptieren kannst ? Dann wäre da evtl eine Verhaltenstherapie ein Ansatz.
Danke dir für deine Antwort.
Den Hinweis mit Ritalin Adult bzw. Concerta finde ich interessant. Bis jetzt wusste ich ehrlich gesagt nicht einmal, dass es überhaupt einen Unterschied zwischen Ritalin Adult und Medikinet Adult gibt, aber ich habe mich inzwischen informiert und bin jetzt etwas schlauer. Ich werde mir das auf jeden Fall noch genauer anschauen und mir Gedanken machen.
Zu den Kommentaren von anderen Menschen: Da hast du recht, solche Leute sollte man sich möglichst vom Leib halten. Leider ist das im Alltag nicht immer so einfach, aber ich finde auch, dass solche Aussagen viel über die Person selbst aussagen.
Bei mir bedeutet Leistungsfähigkeit in der Merkfähigkeit bei Ruhe mit Hochdosis, sich eine Zahlenreihe von 20++ Zeichen in kurzer Zeit merken zu können und bei niedriger Dosis bzw. keiner, nur noch ~4, können auch mal mehr sein. Hat was u.a. mit der Bildlichen Vorstellung zutun.
Bei mir ist es auch eher so, dass der Unterschied durch die Medikamente nicht so sehr bei den Noten liegt. Die verbessern sich im Vergleich zu ohne Medikamente eher wenig. Der größere Unterschied ist für mich eher, dass ich Dinge mit Medikamenten etwas schneller verstehe, weil ich weniger ablenkbar bin und mir beim Lernen mit anderen weniger Fehler passieren. Zudem fühle ich mich oft weniger überfordert in unruhigen Umgebungen wie z.B. der Schule.
Vielen Dank für deine Glückwünsche ![]()
Die Vergleiche mit der Brille und der Straßenbahn finde ich ziemlich gut. Ich glaube, die muss ich mir merken, wenn mir nochmal jemand mit solchen Kommentaren kommt ![]()
Ah, interessant mit Atomoxetin. Die 6–8 Wochen bis zur vollen Wirkung erfordern aber schon einiges an Geduld (das ist echt eine lange Zeit
). Umso schöner zu hören, dass deine beste Freundin nach 4 Wochen schon deutlich zufriedener ist als mit Elvanse oder Medikinet.
Ich werde das auf jeden Fall mal bei meinem Arzt ansprechen und fragen, ob Atomoxetin eventuell auch eine Option für mich wäre. Ich wünsche dir natürlich auch viel Erfolg dabei, falls du es selbst ausprobierst.
Zu deinem Punkt mit der Diagnose: Ja, es kann gut sein, dass ich damit auch noch Schwierigkeiten habe. Vielleicht steigere ich mich dadurch manchmal in bestimmte Dinge stärker rein oder bewerte Probleme als „ADS-bedingt“, obwohl sie teilweise auch normale Unsicherheiten oder Dinge sein könnten, die andere Menschen ohne ADHS ebenfalls erleben.
Eine Verhaltenstherapie würde ich gerne machen, wenn ich dafür eine passende Praxis gefunden habe (weil in meiner aktuellen Praxis die Kapazitäten aufgebraucht sind).
Das ist ja wirklich ein extremer Unterschied ![]()
Das kenne ich auch. Gerade was so zwischenmenschliches Verhalten und Kommunikation angeht weiß ich oft gar nicht, ist das jetzt ADSH/Autismus oder „normal“… hab ja keinen Vergleich
das ist echt schwierig ( und anstrengend).
Das beschreibt es eigentlich perfekt. Genau das geht mir auch ständig durch den Kopf. Man hat einfach keinen Vergleich und fragt sich bei allem: „Ist das jetzt ADS oder ist das einfach normal?“ Ich glaube, genau dieses ständige Hinterfragen kostet mich inzwischen fast genauso viel Energie wie die eigentlichen Schwierigkeiten.
Kann ich leider gut nachvollziehen, ja.
Manchmal hilft da ein reality-check mit einer Neurotypischen Person (wenn du so jemanden hast dem du vertraust). Bei mir ist es meine ehemalige Mitbewohnerin, mit der ich nach wie vor eng befreundet bin - wir haben fast 4 Jahre zusammen gewohnt und da kennt man sich und seine Macken natürlich. Sie hat immer ganz genau durchschaut, wenn ich gerade wieder tief im ADHS/Autismus drinsitze und selber nicht rauskomme (zb in Sozialen Interaktionen plötzlich wie eingefroren, oder übermäßig aufgedreht, etc pp). Sie hat mich dann immer unauffällig zurück „auf den Boden der Tatsachen“ gebracht aka runterreguliert. Das war echt immer Gold Wert. Und so wusste ich dann immer genau, was ist jetzt ADHS und was wäre jetzt „normal aka Gesellschaft-Konform“.
So ein Buddy im alltäglichen Leben war echt super
seit wir nicht mehr zusammen Wohnen, fehlt mir das schon manchmal. Jetzt habe ich nämlich in meinem momentanen Umfeld „leider“ nur andere neurodivergente
gleich und gleich gesellt sich gerne…die 2 neurotypischen Freundinnen die ich habe, wohnen weit weg.
Aber da wir ja im digitalen Zeitalter leben, (be)schreibe ich meiner ehemaligen Mitbewohnerin oft Situationen und frage sie nach ihrer neurotypischen Einschätzung ![]()
Darf ich noch eine Rückfrage stellen? Nur, um meine Überlegungen in eine Richtung zu lenken. Die negativen/herausfordernden Situationen erlebst du in Momenten ohne Medikation?
Und unabhängig davon: die Selbstzweifel, Selbstbeobachtung (die ein echtes im Moment- und Verbunden-Sein sehr erschweren) etc kenne ich gut… und schaffe es glaube ich mittlerweile, mit viiieeel Geduld mit mir, Therapie und mich immer wieder Erden (Schultern runter, tief ausatmen z.B.), dass ich ganz langsam mehr Selbstvertrauen aufbaue und mehr für mich einstehen kann, auch auf die Gefahr hin, vielleicht weniger gemocht zu werden… kleine Schritte Richtung mehr innerer Freiheit ![]()
Ich nehme auch Elvanse. Kann gar nicht so genau sagen, wie dieses Thema oben damit zusammenhängt, fällt mir gerade auf. Hab es irgendwie wie persönliches Wachstum verstanden (ich bin 36 und freue mich, ein bisschen mehr zu innerer Ruhe zu finden, so eine Art Erwachsenwerden für mich). Aber bei mir ist das auch schon immer irgendwie Thema, das mag womöglich bei dir ein wenig anders sein, wie ich dich lese?
Auf jeden Fall beeindruckt es mich, wie feinfühlig du zu sein scheinst und sowohl wie als auch dass du dich dem Thema hinwendest und es nicht wegdrückst.![]()