Angst und AD(H)S

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Es ist inzwischen Konsens, dass es zwischen Fight und Flight mindestens noch eine weitere Reaktion gibt. In der Forschung ist das oft „Freeze“, aber auch „Fawn“.

Darüber hinaus werden auch andere Dimensionen diskutiert. Da es ja keine Säbelzahntiger mehr gibt, aber immer noch Vorgesetzte (hehe), die einem aber im wünschenswerten Normalfall nicht nach dem Leben trachten. Insofern wird man wohl nicht darum herumkommen, den damals gültigen, aber heute doch eher antiquiert wirkenden Reaktionsmechanismus von Menschen zumindest erweitern bzw. aktualisieren zu müssen.

Interessant finde ich aber immer wieder, dass solche und viele andere Konzepte immer erst einmal weitergegeben werden, ohne sie zu hinterfragen. Gut, manches hört man vielleicht nur von anderen, denen man viel Kompetenz zuschreibt oder liest es nur oberflächlich nach. Aber eigentlich ist man selbst ja in der Pflicht, sein eigenes Wissen auch aktuell zu halten.

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In Verbindung mit ADHS (also nicht als isolierte Angststörung), ist da der Zusammenhang, dass Stimulanzien den Hirnstoffwechsel generell erhöhen. Heißt: viel Dopamin, aber auch viel mehr Adrenalin. Also häufig ist das eine Überdosierung. Bei mir ist das auf jeden Fall so.

Mein Sohn hat eine generalisierte Angststörung. Schon als Kleinkind musste er beim Kinderarzt eine Gewöhnungstherapie machen, weil der dort immer den Laden zusammengebrüllt hat und auch das Auto/Öffis auf dem Weg dorthin. Er ist z.T. ohnmächtig geworden vor Panik.

Bei ADHS entsteht das überwiegend durch Reizüberflutung/Overwhelm.

Mein Sohn hatte außerdem schon immer eine blühende Fantasie und hat sich die schönsten Horrorszenarien ausgemalt. Außerdem war er früh schon sehr vorausschauend und hatte viele Ideen, was alles so passieren kann.

Er kriegt natürlich auch alles mit und hört generell das Gras wachsen. Da fehlt halt der Filter, aber damit kann er inzwischen viel besser umgehen.

Gelöscht.