Antrieb- Organisation- Veränderung

Hallo ihr lieben,

Ich habe neben ADHS noch Depression und angststörung.

Ich weiß nicht welche Krankheit mich so bremst überhaupt, das ich überhaupt nicht in die Gänge komme. Innerlich hab ich schon Art Lust/ Antrieb was zu verändern aber so bald ich was machen möchte sträubt sich alles in mir, wenn ich was anfange, fühle ich mich überfordert, bekomme art schwindel und bin gleich erschöpft.

Es sind viele Aufgaben offen aber ich kann keins richtig anpacken und zu ende bringen.

Ich möchte was verändern, nur kommen gleich die genannten Symptome.

Wer kennt das auch, wie geht ihr damit um?

Vlg

Hallo @Sead hast du schon Therapie? Medikamente? Wo stehst du mit deiner Diagnose und Behandlung?

Hallo @Fomoshlo,

Ich nehme zurzeit medikinet 20/10/0mg
Escitaloprame 15mg und trazodon 100mg

Eine zugeschnittene ADHS therapie habe ich bis jetzt nicht gefunden. Hatte schon viele Gespräch Therapeuten aber hat mich null weiter gebracht.

Ich würde auch gerne eine Therapie machen, die mich weiter bring, nur weiß ich nicht mal wie die ausschauen soll, noch wo ich die finde.

Vlg

Wie lange nimmst du schon SSRI?

Was du schilderst, kenn ich. Ich war unglaublich ungeduldig, weil es nicht besser wurde, und wollte die ganzen Medis wieder absetzen. Heute sag ich: Hab Geduld. Bleib dran. Wird schon!

Hiermal Information, was so alles geht.

Hier hast du die Möglichkeit dir Adressen zuschicken zu lassen.

Hallo @Felixyz,

Ich nehme ssri schon über 10jahre da bei mir ADHS erst spät diagnostiziert würde. Jeder Arzt oder Therapeute haben von schwere Depression gesprochen mit keinem Interesse was neues in betracht zu ziehen.

Mich hat gerade ein Päckchen, den ich zu Versand vorbereitet habe, schon total überfordert. Das ist schon total lächerlich, kopf weist es aber die überforderung kann ich null steuern.

Hast du ähnliche Probleme?

Hi @Fomoshlo,

Wow das ist sehr nett und hilfreich von dir!

Dankeschön, ich schaue es mir gleich an.

Lg

Hatte. Ich konnte zeitweise ganz simple Dinge nicht mehr erledigen. Manchmal, weil ich mich nicht entscheiden konnte, manchmal wars einfach zu viel, oft wusste ich nicht mal genau warum. Schlimm waren jene Tage, an denen ich morgens früh und gut aufstand, mich gut fühlte, dann vielleicht Duschen ging - und zack, alle Motivation weg, kehrt machte und mich wieder hinlegte.

Inzwischen bin ich recht „fit“ unterwegs, es mangelt an Stabilität und Kontinuität. Ich hab öfter noch „Hänger“ und der Akku leert sich zu schnell und/oder unkontrollierbar.

@Felixyz

Was hat dir geholfen fiter zu werden?

SSRI und Therapie. Und ganz ehrlich: Ich bin nicht in der Lage, einen kausalen, eindeutigen Zusammenhang herzustellen. Dazu ist mein ganzes Leben so oder so schon unstet, ein Chaos und ohne jede Konstante. Sag mir, was der Grund ist für die Verbesserung, wenn sich gleichzeitig Dutzende von Parametern ändern.

Möglicherweise auch mein „Biss“: Ich war nie bereit, aufzugeben. Das war einfach keine Option. Zwischendurch, wenn ich etwas Energie fand, hab ich Arzt, Therapeuten und sonst alle um mich wohl ziemlich genervt.

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