Beratung in Deutschland als Schweizerin möglich?

Hey zusammen :slight_smile:

Mich beschäftigt das Thema Medikation zurzeit sehr, um den Rahmen nicht zu sprengen. Kurz zu mir:

  • Ich komme aus der Schweiz

  • weiblich und 28 Jahre alt

  • 2020 wurde bei mir ADHS diagnostiziert

  • Ritalin, Medikinet und Concerta habe ich aufgrund starker Rebounds nicht vertragen

  • Wellbutrin ebenfalls schlecht vertragen

  • Elvanse wirkt gut, aber zu starken Appetitverlust (war letztes Jahr untergewichtig)

  • Attentin hilft, aber ich habe Mühe, mich konstant an die Dosierung zu halten

Meine Frage:

Da die Medikamentenauswahl in der Schweiz begrenzter ist als in Deutschland, frage ich mich, ob es für mich als Schweizerin sinnvoll und machbar wäre, mich in Deutschland beraten zu lassen, um alternative Medikamente auszuprobieren. Ich wäre auch bereit, die Kosten für Medikamente und Therapie selbst zu tragen, wenn dies zu einer Verbesserung führen würde.

Hat jemand damit Erfahrung?

Mir ist bewusst, dass dieses Thema heikel sein kann. Ich hoffe auf einen respektvollen Austausch:folded_hands:

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Wo siehst du denn die Medikamentenauswahl größer?

Attentin nur Kinder
Elvanse bzw. Generika
Ritalin und Generika
Medikinet
Concerta und Generika
Kinecteen ggf. auch generika?

Das Rad ist bei uns auch nicht neu erfunden
.Wo siehst du denn bitte einen realistisch besseren Ansatz??

Träumst oder verklärst du dir da nur etwas besseres?

Ducwfkßt ja nicht mal was das für ein Arzt kst zu dem du dann lämst und ob er nicht nur sngeblich viel Erfahrung hat und es dann für dich frustrierend wird.

Hier im Umkreis sind viele sehr unzufrieden weil teils sich die Menschen alleine gelassen fühlen und der Arzt ihnen „freie Hand läßt“ dandere bekommen strenge Auflagen und fürfen nichts selbstständig verändern und fühlen sich nicht gut eingestellt. Das war in Bafen bei drn Adhs Tagen auch wieder die große Diskussion w er im virle mehr und bessere Erfolge erwarzet habrn und auch viel Geduld aufbringen müssen…

Wenn Artentin doch ok ist, du aber die Einnahmen nicht richtig hinbekommst wäre das doch der sinnvollere Ansatz mit Ergotherapie oder sowas daran zu arbeiten statt auf Wunder zu hoffen oder andere Medikamente verklärt zu sehen, denn die können auch immer virle unangenehme Nebenwirkungen haben, viel Feinjustierung abverlangen oder oder oder. Das kann und weiß man vorher nicht. Theoretisch geht auch schlimmer immer wenns halbwegs paßt und dann noch mehr letztlich frustrieren oder verzweifeln lassen - aber das es ekß msn immer erst wenn man es probiert …

Es gibt leider nicht die Pulle/ das Medikament was bei jedem super wirkt sonder brauch probieren, teils an sich arbeiten, manche kombinierte Medikamente können auch die ersten Wochen unangenehm sein

Bist du dir so sicher das es dad probieren Wert ist ist? Bzw. das Risiko in Kauf zu nehmen? ? ?

Bitte freundlich bleiben. Danke…

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Super, dass du da so engagiert hinterher bist.

Ich wüsste spontan keine Wirkstoffe, die in Deutschland zugelassen sind und in der Schweiz nicht.
Atomoxetin ist wie MPH und AMP in D und CH zugelassen.

Hast du etwas Konkretes im Auge?

Eine Behandlung in D ist sicher möglich, aber vermutlich nur auf Selbstzahlerbasis, ebenso wie Medikamente.

Vielleicht wäre die Überlegung, wie du deine Einnahmecompliance in Bezug auf Attentin verbessern kannst?

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Die Frage ist ja welche Generika in der Schweiz zugelassen sind und wenn nicht , ob du da noch welche testen möchtest.?

Wie war denn die Dosis und hast du nur 1x oder 2x/3x am Tag eingenommen

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Hallo und :heart: Willkommen im Forum @nn-ch

Da ich Schweizerin bin versuche ich Dir hier mal schnell so gut wie möglich auf Deine Fragen zu antworten, allerdings werde ich auch an Dich ein paar Fragen stellen.

Also, als erstes ist mir spontan aufgefallen das Du anscheinend schon alle bekannten Stimmulanzien die bei ADHS verschrieben werden, und das sowohl in der Schweiz wie in Deutschland gleichermassen, alle durchprobiert hast, aber eben anscheinend leider keines der genannten Medikamente vertragen hast, heisst Dir in diesem Fall anscheinend bis heute nichts davon geholfen hat?.

Diese Nachricht stimmt mich persönlich natürlich zu allererst wirklich traurig, da mir meine Medikation mit Concerta und Venlafaxin wirklich hilft, und das tatsächlich von Anfang an.

Doch nun möchte ich persönlich Dir zu allererst mal empfehlen, Dich mal hier im Forum durch diverse Themen in denen es um die von Dir genannten Medikamente geht, unbedingt mal ein bisschen durch zu lesen, und danach wird es wahrscheinlich nicht lange gehen, bis Du erkennst, dass in Deutschland meines persönlichen Wissens nach, bei ADHS glaube ich die selben Medikamente verschrieben werden, wie bei uns in der Schweiz.

Das heisst, Du wirst in Deutschland möglicherweise kein anderes Medikament verschrieben bekommen wie bei uns ins der Schweiz, und auch die Therapieansätze werden ähnlich, oder möglicherweise sogar die selben sein.

Der einzige Unterschied für Dich wäre, wenn Du nach Deutschland zu einem Arzt/Ärztin gingst, dass Du dann vermutlich die gesamten Kosten aus Deinem eigenen Sack bezahlen müsstest, und das übrigens natürlich inklusive dem Fahrtweg den Du jedesmal auf Dich nehmen müsstest.

Und von daher leuchtet mir persönlich Deine Frage wegen einer ärztlichen Behandlung in Deutschland ganz ehrlich gesagt überhaupt nicht ein.

Denn das einzige was Dir diese Aktion, zumindest aus meiner persönlichen Sicht, bringen würde, wäre das Du Dir selbst wirklich sehr viel Mühsal aufladen würdest, und ganz nebenbei, vermutlich wirklich sehr viel Geld in Deutschland dafür liegen lassen würdest, welches Du hier in der Schweiz, meiner persönlichen Einschätzung nach, garantiert anderweitig, wahrscheinlich sehr gut gebrauchen könntest.

Doch natürlich obliegt es nur Dir alleine, Dich zu entscheiden was Du persönlich für gut und richtig in Deinem Leben hälst, und ich persönlich kann Dir hier höchstens mitteilen, was ich persönlich denke, und das ist damit eigentlich schon alles von mir.

Doch nun zum Abschluss bevor ich für heute hier im Forum bereits wieder einmal gute Nacht sage, weil es inzwischen später ist als ich dachte, nur noch zum Abschluss ein paar Fragen an Dich.

  1. Was für Probleme hattest Du mit Deinen ADHS Stimmulanzien die Du bereits alle durchprobiert hast?.
  2. Hast Du mit Deinem Psychiater/in über alles gesprochen?.
  3. Was hat Dein Psychiater/in dazu gesagt das Du keines der von Dir genannten Medikamente vertragen hast?.
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Hm, wie genau hast du das denn genommen? Nur einmal täglich? Welche Dosierung? Unretardiert oder retardiert? Wie war denn die eigentliche Wirkung? Gibt es andere Nebenwirkungen?

Rebounds kann man abschwächen oder verhindern, es gibt hier im Forum ganz viele Varianten dazu nachzulesen.

Deine eigentliche Frage kann ich nicht beantworten. Aber ich finde den Gedanken auch ziemlich abwegig. So anders ist die Behandlung in D nicht.

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Und hattest du dabei Koffein komplett und konsequent weggelassen?

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Hi @nn-ch

Zu allem, was die Vorschreiber gesagt haben, käme dann noch das Problem dazu, dass Du entweder die deutschen BTM-Rezepte in der Schweiz einlösen (weiß nicht, ob das überhaupt geht) oder regelmäßig die BTM über die Grenze bringen müsstest (dürfte auch nicht unproblematisch sein).

Die Kosten sind auch nicht unerheblich. Du müsstest pro Arztbesuch mit ca. 100,- € Kosten rechnen und die Kosten für die Medis kommen noch oben drauf.

Ich würde auch erst mal schauen, was genau schief gelaufen ist und ob man an dem „Drumrum“ was ändern kann, damit es doch mit den bei Dir verfügbaren Medis klappt.

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