Hallo liebe Mitleidensgenossen,
ich bräuchte mal eure Hilfe, vielleicht habt Ihr ja noch eine Idee ![]()
Bin ja (wieder) frisch diagnostiziert, und bekomme nun seit rund 3 Wochen Elvanse.
Angefangen habe ich mit 20mg, aber das war nur eine kleine Platzpatrone. So schnell ich irgendwas gemerkt habe, so schnell war es auch wieder weg.
Daher bin ich auf 30mg hoch, nun kamen auch erste positive Wirkungen. Aber der große „WOW!“ Effekt, wie viele ihn beschreiben, stellte sich bei mir leider nicht ein.
Ich beschreibe mal kurz was ich bei dieser Dosis spüre:
- Es kommt ein kaum wahrnehmbares anfluten.
- Ich bin gerade am Vormittag (manchmal) etwas aktiver, kann besser meinen inneren Schweinehund überwinden und lange liegengebliebene Dinge erledigen.

- Meine Ängste werden komischerweise auch etwas weniger, fühle mich in der Öffentlichkeit Selbstbewusster, von den äußeren Eindrücken nicht mehr so erschlagen.

- Das wars dann aber leider auch. Weder ist mein Brainfog, die 20 Tabs im Kopf, die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen weg, noch sonst was das mich belastet.

- Rebound spüre ich so gut wie gar nicht
So, dann bin ich (natürlich wie immer mit dem OK des Psychiaters) auf 40mg um zu sehen ob da noch was geht.
- spürbares anfluten
- Gleich zu Beginn richtig fiese Kopfschmerzen, die den ganzen Tag anhalten und auch weder mit Ibu noch mit Metamizol behandelbar sind.
- Müdigkeit
- Leichter Schwindel und Übelkeit.
Ne, das brauch ich nicht nochmal ![]()
Gut, daher wollte ich langsam den Sweet Spot finden, gestern nun auf 32mg.
- langsames anfluten
- Wirkung wie mit 30mg

- Aber auch hier wieder diese fiesen Kopfschmerzen, sie kamen zwar erst Mittags, blieben dafür auch auch wieder bis Wirkende.

- Wenigstens keine Übelkeit und Schwindel
Bei allen Dosierungen kam die Nebenwirkung trockener Mund, Appetitverlust ist mir nicht aufgefallen. Und auch Schlaf ist wie immer (gleich schlecht). Also wenigstens das im Rahmen des erträglichen.
Lange Rede kurzer Sinn: Meint Ihr es macht Sinn da noch ein wenig weiter zu justieren? Oder sollte ich besser nach einem anderen Präparat ausschau halten?
Wie lange soll ich eine Dosierung durchhalten um zu sehen ob sich der Körper daran gewöhnt und sich eine positive Wirkung einstellt? Sollte sich nicht unmittelbar bei richtiger Dosierung eine positive Wirkung einstellen?
Ich hatte in den 2000ern bei der Erstdiagnose schonmal Medikinet bekommen, aber da hatte mich der Rebound immer umgehauen, daher bin ich froh, das ich das mit Elvanse nicht habe und viel Hoffnung darin gesetzt ![]()
Aktuell bin ich wieder auf 30mg, weil das der Punkt bei mir ist, bei dem es wenigstens ein bisschen Wirkung und keine Kopfschmerzen gibt
Aber wäre schon wünschenswert wenn ich aus Elvanse noch ein wenig Potential holen könnte.