Bupropion-Generika + Überforderung mit ADHS-Medikation

Hallo zusammen,

ich habe in den letzten Jahren verschiedene ADHS-Medikamente ausprobiert, bin aber gescheitert, das richtige zu finden. Nun bin ich nach einem Burnout und AU aktuell wieder am Überlegen, ob ich medikamentös noch einmal einen langfristigen Versuch starten möchte, um nicht ständig einzubrechen. Mich würden insbesondere Erfahrungen mit verschiedenen Bupropion-Herstellern interessieren, aber vielleicht erkennt sich auch jemand in meinen allgemeinen Erfahrungen wieder.

Meine bisherigen Erfahrungen:

Medikinet / Ritalin / Concerta / Kinecteen (MPH)

  • Helfen mir sehr gut bei Routineaufgaben wie Aufräumen, Haushalt etc.

  • Ich fühle mich damit allerdings emotional etwas stumpfer und habe das Gefühl, weniger Zugang zu komplexem oder tieferem Nachdenken zu haben.

  • Die Rebounds waren für mich oft belastend. (Am besten noch bei Kinecteen)

  • Inzwischen nutze ich gelegentlich sehr niedrig dosiertes unretardiertes MPH (ca. 2,5-5 mg) bei Bedarf, wenn ich völlig im Chaos versinke und Routinedinge erledigen muss.

Elvanse

  • Weniger Wirkung auf Motivation für Routineaufgaben.

  • Dafür deutlich entspannter, ausgeglichener und weniger selbstkritisch im sozialen Kontakt.

  • Weniger Brainfog und insgesamt mehr bei mir selbst.

  • Leider habe ich nie die richtige bzw. stabile Dosis gefunden und hatte starke Schwankungen, wodurch konzentriertes Arbeiten schwierig war.

  • Außerdem habe ich davon zugenommen, weil ich ständig darauf achten musste, genug zu essen, um keine Kopfschmerzen zu bekommen.

Bupropion (damals Elontril)

  • Ursprünglich wegen einer schweren depressiven Episode verschrieben bekommen (300mg für 3 Jahre), wobei depressive Gedanken heute kein Thema mehr sind.

  • Als ich es vor zwei Jahren abgesetzt habe, war ich eigentlich froh, kein dauerhaftes Medikament mehr nehmen zu müssen.

  • Auch wenn depressive Gedanken nicht zurückgekommen sind, glaube ich, dass es rückblickend mehr bewirkt hat, als mir damals bewusst war:

    • stabilerer Schlaf-Wach-Rhythmus

    • morgens leichter aus dem Bett gekommen und weniger ADHS-Paralyse

    • weniger Reizüberflutung auf Familienfeiern oder anderen sozialen Veranstaltungen

    • insgesamt etwas mehr innere Stabilität und weniger Überforderung

    • intuitiveres Essverhalten/ weniger Stressessen und körperlich wohler gefühlt

    • allerdings Reizfilterung eher subtiler und trotzdem noch „laut“

Da ich nach dem Burnout wieder stärker mit Antriebslosigkeit und Brainfog zu kämpfen habe und alle Reize mich 100x stärker überfordern als sowieso, habe ich vor einigen Wochen testweise für drei Tage noch vorhandenes Elontril (150mg) genommen, da es damals zumindest was ADHS-Paralyse anging sehr schnell wirkte. Überraschenderweise habe ich schon ab dem zweiten Tag eine deutliche Verbesserung gespürt: mehr Antrieb, klarerer Kopf und deutlich leichteres Aufstehen. Nach dem Absetzen war ich nach 2-3 Tagen wieder auf meinem Ausgangsniveau.

Deshalb habe ich gemeinsam mit meiner Ärztin entschieden, Bupropion nun noch einmal langfristig zu versuchen (150 mg statt der früheren 300 mg). Diesmal habe ich allerdings ein Generikum von Hexal bekommen.

Und genau hier beginnt mein Problem:

Statt mehr Antrieb bin ich aktuell extrem müde, komme kaum aus dem Bett und der Brainfog ist zwar etwas weniger, aber durch die Müdigkeit ist meine geistige Klarheit quasi vergleichbar zu vorher. Da ich vor einem Monat mit Elontril praktisch die gegenteilige Erfahrung gemacht habe und auch früher eher eine subtil aktivierende/motivierende Wirkung kannte, bin ich ziemlich irritiert.

Mir ist bewusst, dass Bupropion seine volle antidepressive Wirkung normalerweise erst nach mehreren Wochen entfaltet. Allerdings steht wie gesagt bei mir aktuell auch keine ausgeprägte Depression im Vordergrund. Nach dem Burnout fehlt mir zwar etwas Antrieb, die eigentlichen Probleme sind für mich aber eher Brainfog, Überforderung und die ADHS-Symptomatik. Gerade deshalb finde ich den Unterschied so auffällig, weil ich sowohl früher als auch bei meinem kurzen Selbstversuch vor einem Monat das Gefühl hatte, dass genau diese eher subtilen Effekte wie mehr Antrieb, klareres Denken, leichteres Aufstehen/Anfangen von Dingen oder auch Veränderungen auf Stressessen-- relativ schnell spürbar waren (so doll, dass es eig. kein Placebo mehr sein kann und mir vor einem Monat schon fast too much war und ich Sorge hatte, dass ich meine Grenzen übergehen könnte bei dem Antrieb) .

Da es sich ja bei Bupropion um ein Retardpräparat handelt, frage ich mich, ob Unterschiede in der Freisetzung zwischen den Herstellern vielleicht eine Rolle spielen könnten.

Daher meine Frage:

Habt ihr Erfahrungen mit verschiedenen Bupropion-Herstellern gemacht?

Zum Beispiel:

  • Zwei Hersteller im direkten Vergleich

  • Müdigkeit unter Hexal oder anderen Herstellern?

  • Aktivierendere Wirkung unter Elontril, Betapharm oder anderen Herstellern?

Und gibt es hier Menschen, die bei Stimulanzien ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie ich?

Aktuell fühlt es sich für mich so an, als würde jedes Medikament einen anderen Bereich verbessern:

  • Elvanse gibt mir mehr Gelassenheit, Stressresistenz und einen besseren Reizfilter.

  • MPH hilft mir bei Routineaufgaben und dabei, Dinge einfach zu erledigen.

  • Bupropion wirkt subtil auf ADHS Symptome aber gibt mir mehr Antrieb und erleichtert es mir, überhaupt ins Tun zu kommen. (zumindest früher)

Mein eigentliches Problem war bisher weniger, dass die Medikamente gar nicht gewirkt hätten, sondern dass ich die Wirkung insbesondere bei Stimulanzien nie als wirklich stabil erlebt habe. Es gab oft Momente, in denen ich dachte: „So könnte es funktionieren“, aber diese Phasen waren nie dauerhaft oder verlässlich genug, um im Alltag wirklich darauf bauen zu können. Die Schwankungen haben die positiven Effekte häufig wieder überschattet und waren auf der Arbeit dann nicht tragbar.

Deshalb würde mich interessieren, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und irgendwann eine stabilere Lösung gefunden hat - sei es durch die richtige Dosierung, eine Kombination von Medikamenten oder etwas ganz anderes. Ich wünschte mir manchmal echt eine Wunderlösung, dass mein Nervensystem mal ausgeglichen ist und nicht entweder ganz am Anschlag oder im Burnout.

Vielen Dank schon einmal für eure Erfahrungen :slight_smile:

Ich glaube nicht, dass es am Bupropion generika liegt, Sondern das du nur 150mg nimmst.

Ich finde eigentlich klingen deine Erfahrungen mit Elvanse nach dem was du im Moment suchst. Daher würde ich dem nochmals eine Chance geben. Lässt sich auch mit Bupropion gut kombinieren und wirkt vielleicht sogar stabiler dadurch.

Kannst du näher beschreiben in wie fern es instabil wirkte? Und welche Dosierungen hattest du ausprobiert??

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Hmm also bezüglich der 150mg habe ich ja allerding sowohl bei der Eindosierung vor Jahren andere Erfahrungen gemacht als auch letzten Monat, da habe ich auch 150mg nur eben von einer anderen Firma genommen und eine ganz andere Wirkung gehabt, weshalb für mich die Frage mit den Herstellern aufkam. Aber insgesamt kann es natürlich trotzdem hilfreich sein nach einiger Zeit 300mg zu probieren

Tatsächlich hatte ich den selben Gedanken zu Elvanse und sogar auch zu Bupropion und Elvanse in Kombi auch schon. Allerdings ist es damals sogar so gewesen, dass mein Psychiater die Bedingung gestellt hat, das Bupropion abzusetzen, wenn ich Elvanse nehmen möchte. Er meinte, dass es ja unsinnig wäre, mir Elvanse zu verschreiben, wenn ich Bupropion nehme, da der Wirkstoff ja gleich ansetzten würde und wenn der Rezeptor (oder irgendwie so) schon durch Bupropion beigelegt sei, dann würde ich das Elvanse garkeinen zusätzlichen Effekt haben. Sein Begründung konnte ich allerdings nicht nachvollziehen (wenn überhaupt hätte ich als Begründung die Verstoffwechselung gesehen, aber das meinte er nicht). Naja, aber da ich gerne Elvanse probieren wollte und den Gedanken ein Antidepressiva absetzen zu können schön fand, habe ich mich darauf eingelassen.

So ganz bekomme ich das gar nicht mehr zusammen. Es waren insgesamt viele Faktoren, warum ich mich am Ende ohne Elvanse besser gefühlt habe als mit. Ein großes Thema waren auf jeden Fall die Schwankungen. Nach etwa 5–6 Stunden wurde ich oft plötzlich müde und unkonzentriert, während ich mich abends, wenn die Wirkung nachließ, teilweise wieder besser gefühlt habe. Aber manchmal war ich auch so auf der Arbeit konzentrationstechnisch neben der Spur. Ich weiß aber nicht mehr genau wie.

Ich habe damals schon versucht, alle offensichtlichen Stellschrauben zu optimieren, sowas wie Schlaf, regelmäßiges Essen, verschiedene Dosierungen und auch zwei Einnahmen pro Tag. Besonders belastend war für mich das Thema Essen und Kopfschmerzen. Ich musste mich vormittags regelrecht zum Essen zwingen, um keine Kopfschmerzen zu bekommen, und abends, wenn die Wirkung nachließ, kam dann oft noch einmal ein starker Appetit dazu. Dadurch hatte ich irgendwann das Gefühl, ständig zu essen und mich körperlich immer unwohler zu fühlen und auch wirklich zugenommen und war gar nicht mehr so wirklich „in meinem Köper“.

Angefangen habe ich mit 15 mg und bin bis 30 mg hochgegangen. 30 mg auf einmal waren für mich aber zu viel. Zwischendurch habe ich deshalb auch 2x 20 mg verschreiben bekommen, um die Peaks etwas abzufangen. Später bin ich wieder deutlich niedriger gegangen und habe verschiedene Aufteilungen getestet. Die Details weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr so genau, das ist inzwischen fast zwei Jahre her. Insgesamt war das mit dem ständigen Austesten und den zeitlichen Anforderungen im Arbeitsalltag für mich aber kaum praktikabel und irgendwie auch immer ungewiss.

Vor Kurzem wollte ich Elvanse trotzdem noch einmal eine Chance geben, weil ich von der Wirkart am meisten profitiert habe. Diesmal mit der Überlegung, dass eine sehr niedrige Dosis vielleicht ein guter Kompromiss sein könnte. Im Nachhinein glaube ich nämlich, dass ich oft dazu neige, von Medikamenten zu viel zu erwarten. Ich dachte, vielleicht wären die positiven Effekte einer niedrigen Dosis ein Kompromiss, während Kopfschmerzen, Essensprobleme und Schwankungen geringer ausfallen. Außerdem reagiere ich generell recht empfindlich auf Stimulanzien – bei MPH bin ich mit allem über 5 mg unretardiert schon eher überdosiert.

Und tatsächlich fühlte sich das zunächst überraschend gut an. Zum ersten Mal seit Wochen war der Brainfog deutlich besser, und ich hatte das Gefühl, wieder mehr mit mir selbst in Kontakt zu sein. Ich habe mit 7,5 mg begonnen und mich am ersten Tag wirklich gut gefühlt. Nach etwa sechs Stunden wurde ich zwar wieder etwas unruhiger, aber insgesamt war die Erfahrung positiv. Über sieben Tage habe ich dann maximal 10 mg genommen (7,5 mg morgens und nach etwa vier Stunden noch einmal 2,5 mg). Die Kopfschmerzen und Essensprobleme hielten sich dabei erstaunlich in Grenzen. Und ich habe mich an allen Tagen weiterhin gut gefühlt, wobei man dazu sagen muss, dass ich noch AU bin und ich daher weniger die Wirkung auf meine Konzentration und Arbeitsfähigkeit testen konnte.

Naja und dann bekam ich allerdings Magenprobleme, die sich immer weiter verstärkten. Nach etwa sieben Tagen hatte ich plötzlich starken Durchfall, am nächsten Morgen erneut Durchfall und Übelkeitund bin sogar kurz bewusstlos geworden. Danach lag ich mehrere Tage mit Kreislaufproblemen im Bett und konnte erst gar nichts Essen und Trinken und dann nur Schonkost essen. Bis heute weiß ich nicht, ob das tatsächlich vom Elvanse kam oder ob ich mir zufällig einen Magen-Darm-Infekt eingefangen hatte. Da ich aber schon vorher gemerkt hatte, dass mein Magen empfindlicher geworden war, habe ich seitdem Hemmungen, es noch einmal zu versuchen.

Deshalb habe ich mich dann am Ende doch für Bupropion entschieden – nicht unbedingt als perfekte Lösung, sondern um die Baseline etwas anzuheben und vielleicht insgesamt weniger schnell auszubrennen.

Inzwischen habe ich auch einen neuen Psychiater. Vielleicht ist er offen für eine Kombination aus Bupropion und einer sehr niedrigen Elvanse-Dosis. Und vielleicht ist es das echt nochmal einen Versuch wert, weil dann ja vielleicht auch die Wirkdauer/Schwankungsprobleme mit der Verstoffwechselung sich aufheben.

Insgesamt finde ich das ganze Thema aber ziemlich anstrengend. Gerade wenn man ohnehin eher ungeduldig ist, kostet es viel Energie, immer wieder neu auszuprobieren, zu beobachten und abzuwägen. Und vor allem ja auch in Kauf zu nehmen, dass es ggf. schlechter wird und man das dann auf der Arbeit nacharbeiten muss und am Ende eher noch mehr ausbrennt. Und wenn man dann zusätzlich das Gefühl hat, sich selbst intensiv in die Medikamente einarbeiten zu müssen, weil viele Ärzt*innen eher die Grundlagen kennen, macht es das nicht unbedingt einfacher.

Bupropion ist eher Vegleichbar mit MPH, der zusätzliche Effekt wäre, bei gleichzeitiger Einnahme von LDX und Bupropion, dass LDX etwas länger wirkt und auch evtl. stärker meines Wissens. Nur stell ich mir da die frage, falls nötig, wieso nicht direkt mehr LDX anstatt Zweitmedikament, wenn man LDX gut verträgt.

Bin kein Arzt…

Hm, ob das mit den Magen-Darm Beschwerden vom Elvanse kam oder doch ein Infekt?

Also was auffällt is, dass du Elvanse nicht wirklich hochdosiert hast. 30mg is grade mal die Einstiegsdosis für Erwachsene. Wie lange hattest du 30mg getestet?

Das mit den Problemen zwischen 5-6h nach Einnahme haben viele, dafür gäbe es verschiedene Herangehensweisen.

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Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung. In meinen Tagebucheinträgen von der ersten Eindosierung von Bupropion habe ich sogar notiert, dass es sich für mich ein wenig wie ein sehr schwach dosiertes MPH angefühlt hat. Ich hatte damals schon das Gefühl, dass ich ab dem zweiten Tag klarer sehen konnte.

Als ich dann nochmal einen Anlauf mit ADHS Medis nehmen wollte, weil ich das Bupropion eigentlich eher mit den Depressionen verbunden habe und allein für ADHS nicht ausreichend war, hat mein Psychiater mir damals auch problemlos MPH zusätzlich zum Bupropion verschrieben und hielt diese Kombination für sinnvoll. Als ich mit dem MPH aber nicht zufrieden war und wir auf Elvanse wechselten, bestand er darauf, dass ich das Bupropion vorher absetze. Warum er die Kombination mit MPH akzeptiert hat, die mit Elvanse aber nicht, habe ich ehrlich gesagt nie ganz verstanden.

Die Ähnlichkeit in gewissen Punkten ist übrigens auch der Grund, warum ich eigentlich bei 150mg Bupropion bleiben möchte. (Wobei man dazu sagen muss, dass ich mich mit den 300mg Bupropion immer noch nicht so stumpf wie mit MPH gefühlt habe und ja auch 3 Jahre ohne große Probleme bezogen auf dieses „stumpf“ Gefühl zurecht kam und es auch immer so war, dass es im Gegensatz zu MPH nie einschränkend war, sondern vielleicht halt eher die gewünschte Wirkung und abends sogar nachgelassen hat und ich dann sehr gut mit mir in Verbindung war)

Mit dem LDX bin ich ja leider nicht so gut klargekommen

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Mich schiebt das MPH, zumindest beim letzten mal, direkt in die Dissoziation zurück. Hatte aber gegen Zahnschmerzen geholfen, die waren nach ca. 20 Minuten weg bis Wirkende, bin dann meist auch direkt schlafen gegangen. Top Schmerz und Betäubungsmittel für mich. Ist halt Individuell.

Ja, ich weiß es auch nicht. Vielleicht werde ich durch Elvanse auch infektanfälliger? Bei meiner ersten Eindosierung musste ich dann auch pausieren, weil ich mit einer fetten Erkältung flach lag. Ich bin nämlich eigentlich sonst nie krank. Oder halt einfach ungünstige Zufälle.

Ja, das stimmt. Ich meine, dass mein Psychiater mir damals aber auch nicht mehr verschreiben wollte. Das höchste war 20/20. Und wie lange ich die 30mg bzw. die 20/20 eingenommen habe, weiß ich gar nicht mehr. Insgesamt waren es vielleicht so 3 Monate mit Elvanse. Ich glaube, ich bin gerade auch einfach ein bisschen verloren und vielleicht sollte ich echt einfach nochmal von vorne anfangen.

Ja, würde sich aufjedenfall lohnen.

Das dein Psychiater direkt 20+20 verschrieben hat, statt weiter zu erhöhen macht finde ich keinen Sinn.

Dosissplitting sollte erst ganz am Schluss wenn überhaupt in Frage kommen, wenn wirklich nach oben alles probiert wurde und klar is wo die Grenze ist + bekannt ist wie lange eine Einzeldosis wirkt.

Ja, und wenn du es nochmal probierst mit Elvanse, dann mach es bitte strukturiert.

Z.B 3-5 Tage 20mg, dann 30mg usw. So lange bis die Nebenwirkungen zu unangenehm werden. Dazu immer ein paar Notizen machen.

Und ganz wichtig ist, kein Koffein.