hallo lieber Phil-Osoph,
vielen Dank für deine Antwort!!
Ja, das ist wirklich noch einmal ein guter Hinweis. Ich bin jetzt auch vor kurzem in den Sozialverband eingetreten und das eben aus dem Grunde des Antrags. Vor dem scheue ich mich allerdings wahnsinnig gerade.
Ich habe so wahnsinnig viel anderes auf der Uhr.
Ich glaube, die Schwerbehindertenvertretung könnte bei mir komplett ohne Gleichstellung und Grad der Behinderung nicht mitmachen, weiß es aber nicht genau.
Leider würde bei mir eben auch genau die Regionalleitung mitmachen müssen, weil sie unglücklicherweise die BEM-Beauftragte ist, die ich nicht gerne dabei haben möchte. Beziehungsweise es wäre dann ein Verhandeln mit meiner direkten Leitung, ob es für die okay wäre, wenn die Regionalleitung nicht mitmacht, könnte mir aber gut vorstellen, dass bei unseren starren Abläufen sie das verneint.
Aber im Moment hat es sich so entwickelt, ich habe angekreuzt, dass ich an einem BEM teilnehmen möchte, aber zur Zeit nicht und jetzt habe ich seit kurzem den Fahrplan, wie es bei mir bei der beruflichen Reha weitergeht und dann kann es sein, dass im Rahmen dieser beruflichen Rehabilitation später auch mit der Rehaberaterin zusammen dort ein BEM stattfindet mit dem Ziel, zu gucken, ob es dort eine WiedereingliederungsMöglichkeit in einem ganz anderen Bereich für mich eventuell gäbe beziehungsweise zunächst eine Praktikumsmöglichkeit oder so oder eben nicht. Also da hätte ich dann Hilfe durch die RehaBeratung und da würde dieses BEM dann mit einem komplett anderen Ziel stattfinden als es jetzt der Fall gewesen wäre.
Wäre an sich natürlich nicht verkehrt, da ich da einen ordentlichen Arbeitsvertrag mit guten Sozialleistungen habe und ich mich Perspektive sicher nur und zwar deutlich verschlechtern werde, wenn ich diesen Vertrag aufgebe. Aber mein Gefühl will eigentlich von diesem Arbeitgeber weg.
Das ist jetzt also erst mal abgewendet und da bin ich auch sehr froh drüber.
Das Ding beim GdB – Antragist ja auch noch, dass man jeden der Ärzte, die was über einen wissen, noch mal bitten muss, speziell etwas zu schreiben, wie die Auswirkungen denn nun genau sind und eben nicht nur die Diagnosen und da könnte ich mir vorstellen, dass meine Ärzte da nicht begeistert worden sind. Weil es arbeitsaufwändig ist und sie keine Zeit haben.
Auch ist meine eigentliche sehr unterstützende und verständnisvolle Psychiaterin gerade langzeiterkrankt und wird von einem irgendwie sehr seltsamen anderen Arzt vertreten.
Ich glaube, dem müsste ich das vorschreiben und der schreibt das dann einfach etwas um und unterschreibt am Ende nur oder so. Vielleicht wäre das insgesamt sogar ein Weg auch für andere Ärzte.
Ganz liebe Grüße!