Ja Hallo. Ich hab morgens da ich in der Pflege tätig bin oft Frühdienst schon ab 6:00 Uhr und Ritalin. RET wirkt in der Anlaufzeit etwas später, und die 10 mg Medikinet fangen morgens vor Ritalin etwas früher an zu wirken. Ich hab die Wirkkurven die es im Internet gibt angesehen. Ich habe morgens bevor Ritalin anfängt zu wirken und das ist bei mir circa eine Dreiviertelstunde nach Einnahme das Medikinet RET wirkt schon früher und ergänzt sich auch Mittags ganz gut . Ritalin am frühen Nachmittag hält bei mir länger als Medikinet . Nur für Abends brauch ich manchmal noch 5 oder 10 Medikinet ret . Die nehm ich ca 16: 30 aber nur wenn ich abends noch viel vor hab .
Moin, ich hab meine Diagnose mit 66 bekommen. Mein Leben hat sich dadurch drastisch geändert und es erklärt vieles in meinem bisherigen Leben.
Die Diagnose wurde bei einem stationären Aufenthalt in der Schön Klinik, Bad Bramstedt, gestellt.
Leider hat im kein Arzt bzw Psychologe vorher erkannt das ich ADHS habe.
Ich nehme Medikinet, 20/10/10 mg, und komme damit sehr gut zurecht.
Auf den Termin habe , ca ein 3/4 Jahr gewartet. Da hat sich meine private Zusatzversicherung mal wirklich gelohnt.
Der Aufenthalt dauerte 8 Wochen
Liebe Grüße Thotti
Lieber Alexander,
genau die gleichen Symptome wie Du hab ich auch, schwere Beine und BrainFog, dazu noch RLS in der Nacht. Das hatte ich schon in der Kindheit, ich bin auch mehr Hyperaktiv im Kopf. Meine Gedanken und Ideen kommen nie zu Ruhe, außer ich bin im depressiven Erschöpfungszustand, aber dann will ich nur allein sein. Der BrainFog hat mir sehr zu schaffen gemacht, besonders an der Uni und bei der Arbeit. Ich hatte auch nie gedacht, dass ich ADHS/ADS habe. Erst in einer Rehaklinik hat der leitende Arzt die Vermutung geäußert. Die Tests waren dann eindeutig. Jahrelange Therapie und Antidepressiva haben mir nicht geholfen. Erst als ich begann mich mit ADHS zu beschäftigen und mich so zu aktzeptieren wie ich bin wurde es besser. Mittlerweile maskiere ich mich nicht mehr und nehme meine Eigenarten mit Humor. Medikamente nehme ich zur Zeit keine, aber mit vielen Lebensumstellungen ist es mir gelungen die Erschöpfungszustände zu minimieren.
Liebe Grüße
Das gibt Hoffnung! Ich habe es jetzt, mit Ritalin, von zwei Crashs aus einen reduziert. Das ist schonmal ein Anfang. Du meinst, bei Dir haben die Verhaltensänderungen am meisten gebracht? Hattest Du da Hilfe? Oder hast Du da selbst Deinen Weg gefunden?
Da läge bei mir die Schwierigkeit: da die Wirkdauer des Ritalins bei mir zwischen 4 und 6 Stunden schwankt, kann ich das Wirkungsende schlecht einschätzen, und damit auch den Einnahmezeitpunkt für die zweite Dosis.
Ich überlege ob es vielleicht ein Weg wäre, morgens eine Dosis zu nehmen, dann den Crash zu akzeptieren, und dann danach nochmal eine für die zweite Tageshälfte. Aber da werde ich versuchen, mit der Ärztin einen Weg zu finden.
Bin 55, letztes Jahr diagnostiziert.
Elvanse 30mg morgens, darf aber auch nachlegen mit vllt 10mg. Da ist mein Psychiater sehr flexibel. “Machen Sie einfach”.
Ich lege aber nur in Ausnahmefällen nach, wenn ich wirklich funktionieren muß. Ansonsten gehen halt nachmittags nur noch Dinge, die mir Spaß machen. Oder halt Ruhe.
Seitdem ich mich damit abgefunden habe, daß ich dann langsamer sein “darf”, geht’s mir gut damit.
Ich will nur meine ersten Erfahrungen teilen, vielleicht hilft es ja jemandem.
Ich nehme seit ein paar Tagen 10 mg Methylphenidat (Medikinet). Die Wirkung setzt bei mir nach etwa einer halben Stunde ein. Auf nüchternen Magen hält sie eher kurz, so ungefähr zweieinhalb Stunden. Wenn ich vorher etwas gegessen habe, liegt die Wirkzeit bei mir zwischen drei und fünf Stunden.
Nebenwirkungen habe ich bisher keine festgestellt, auch nicht in Kombination mit Koffein. Der Rebound ist bei mir sehr mild, bisher nur leichte Kopfschmerzen und einmal ein ganz leichtes Brennen im Kopf.
Von der Wirkung her merke ich, dass ich insgesamt ruhiger bin. Ich unterbreche andere weniger, bin bei der Arbeit konzentrierter und nicht mehr so hektisch. Selbst bei einfachen Dingen wie Wäsche zusammenlegen gehe ich langsamer vor. Die Gedanken sind noch da, aber sie sind leiser.
Mein Schlüsselerlebnis war eine Geburtstagsfeier meines Bruders. Auf engem Raum mit 15 bis 16 Menschen, davon sieben Kinder. Normalerweise hätte mich das völlig überfordert, diesmal war ich trotz des ganzen Trubels erstaunlich gelassen.