Das kannst du nicht vergleichen. Die Angst musst du nicht haben.
DANKESCHÖN
Das hilft mir ![]()
Keine Erwartung hat mir damals sehr geholfen, in Verbindung mit, och ich mache so wie immer. Einzig auf Puls & Blutdruck geschaut, das da alles im grünen Bereich bleibt.
Ist ja doch ein Unterschied, wenn du als Späti dich auf diese Reise begibst.
Auch hat es mir geholfen, gar nicht weiter darüber nachzudenken und erst im Nachhinein zu schauen, ist irgend etwas anders.
Das Medi braucht ja auch eine Weile, um sich bei dir einzunisten und im besten Falle ein paar Stellschrauben im Hirn neu zu justieren.
Ich tippe mal auf Landwirtschaftsverband Westfalen-Lippe, also NRW, falls dir das weiter hilft, liebe @TaTü
ja, genau das war gemeint (hatte Bezug genommen auf “LWL Klinik” im Beitrag von Miraimona)
Danke
Ich lasse jetzt erstmal alles auf mich zukommen
Kann nur besser werden. Hier habe ich nun viele gute Tipps bekommen, die ich beherzigen werde
Ich bin sehr froh, dass ich mich hier angemeldet habe ![]()
Hallo,
Was ich hier größtenteils lese, macht mich recht zuversichtlich.
Ich bin 64 J. und hatte gestern endlich meinen 1. Termin zur Diagnose und bin mit weiteren Fragebögen u.a. auch einen für Angehörige als Hausaufgabe bis zum 2. Termin nach Hause. Die Therapeutin war schrecklich, man hätte mitzählen können, wie oft sie ok gesagt hat, aber ich will ja was von ihr. Sie hat auch betont, dass es gut ist, dass ich bereits bei einem Psychater angebunden sei wg der Medikamentierung, die ich ja wohl zur Erleichterung anstrebe. So weit so gut, ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis. Bei einem Selbsttest kam bei mir schonmal 60% Wahrscheinlichkeit heraus.
Ich sehne mich sehr danach, die ungeliebten Symptome einordnen zu können und durch Medikamente ruhiger und besonnener zu werden u möglichst nicht mehr so reizbar bin. Ich kann mich leider für jeden Pups aufregen, was mich selber sehr stört geschweige denn mein Umfeld. Na, das kennt ihr ja.
Ich halte euch mal auf dem Laufenden. Nä Termin ist in 1,5 Wochen!
VG Rene
Die Reizbarkeit kenne ich von mir vor allem aus Zeiten, in denen zum “normalen” ADS-Grundrauschen auch noch irgendwelche Sorgen dazukamen. Man ist ja außerhalb der eigenen 4 Wände eh immer auf Hab acht, um in der allgemeinen Reizüberflutung nur ja nichts Wichtiges zu überhören/übersehen/vergessen. Wenn dann auch noch Irgendwas die eigenen, Sicherheit gebenden Routinen bedroht, dann läuft die Welle schnell trocken und man wird aus permanenter Überforderung gereizt.
Behördenkram, Gesundheit (man wird ja nicht jünger), Familienangehörige die Aufmerksamkeit beanspruchen - und natürlich auch immer wieder vergessen werden, weil man ja jetzt auch noch im heimischen Komfortbereich den ADS-eigenen Bewegungsmelder aktiv schaltet.
Aus Übung wird man dann mürrisch. Denn die Erfahrung lehrte halt mit der Zeit, daß man Gefahren besser sofort aus dem Weg schafft, bevor sie zur ständigen Bedrohung werden.
GottseiDank haben ADxS-Gehirne ja diesen Adrenalinmodus aus der Jäger- und Sammler-Vergangenheit. Wenn plötzlich der Säbelzahntiger vor Dir steht ist der ADxSler sofort im Hyperfokus und kann sofort zur Tat schreiten. Deswegen sind wir auch so gut In Feuerwehr, THW, Rettungsdienst - oder auch im Handwerk. Oder im Showbizz. Till Reiners, Thorsten Sträter, Eva Karl-Faltermeier… (Vergleiche Prominente mit ADHS – ADHSpedia)
Wenn man erstmal um die Zusammenhänge weiß, dann kann man auch damit arbeiten. Hab ich in der Alkoholentwöhnung gelernt. Hat mich Damals fasziniert, wie man lernen kann, das eigene Gehirn zu programmieren. Automatische Wächter installieren, die ständig unterbewußt die Umwelt genauso wie den eigenen Gedankenstrom nach bekannten Gefahren scannen und unverzüglich eingreifen, sobald Gefahr auftaucht. Oder sogar in der Psychotherapie Erlebnisse aus der Vergangenheit nochmal zu erleben und dabei mit anderen Entscheidungen “Fehler” von Einst nachträglich zu korrigieren.
Ist doch genau das was uns Neurodivergenten leicht fällt. Was wir einmal gelernt haben, vergessen Wir nie wieder.
Ich wünsche Dir viel Glück auf Deinem Weg.
Hallo,
bei mir wurde auch erst vor kurzem ADHS diagnostiziert, bin 49 Jahre alt.
Hallo, wenigstens mal jemand mit konkreter Antwort, dafür vielen Dank!
Nun ist die Diagnostik abgeschlossen und positiv entschieden worden.
Leider hat sich mein bisheriger Psychater Ende 2025 in den Ruhestand verabschiedet. Ich habe mich von ihm immer gut verstanden gefühlt, aber eine ADHS-Diagnose hat er nicht erstellt.
Nun habe ich diese, aber seine Nachfolgerin will erstmal von einer Medikamentierung absehen. Sie kennt mich noch nicht gut genug dafür u empfiehlt mit Verhaltenstherapie…
Durch meinen Hausarzt beschleunigt habe ich jetzt nä Di einen Termin bei einem anderen Psychater, der auf meine persönliche Anfrage keine Kapazitäten mehr hatte. Ich hoffe nun inständig, dass es mir eine Medikamentierung verschreibt, denn ich konnte durch einen Bekannten kürzlich die Wirksamkeit persönlich prüfen.
Ich habe extra einen Tag gewählt, der wenig Herausforderungen an mich gestellt hat, um es auszuprobieren. Nicht ganz ohne Bedenken, dies ohne ärztliche Begleitung zu tun…
Und was ist passiert? Ich war endlich mal ohne 25 Gedanken gleichzeitig unterwegs, konnte sehr gut meine sonstig gefühlte Bedrängnis selbst in Ruhe wahrnehmen u meiner Lebenspartnerin mitteilen. Ich habe den Tag erfreulich mit einigen anstehenden Erledigungen mit Überblick u Ruhe verbracht. Ich war nicht hyper gereizt von diesem u jenem, trotzdem sich nicht alles so reibungslos abwickeln ließ, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich konnte es einfach hinnehmen, ohne mich selbst zu geißeln oder in Selbstzweifeln zu versinken. Was für ein Erlebnis nach so vielen Jahren Kampf -natürlich auch gg mich selbst.
Nun hoffe ich, dass ich bei dem Termin überzeugen kann, dass ich mit der Medikamentierung starten darf.
Habt ihr vlcht Tipps, was helfen kann? Ich möchte nicht unbedingt sagen, dass ich diesen Selbstversuch gestartet habe, obwohl er mir persönlich so was von weiter geholfen hat.
Ich habe auch gelesen, dass die Kombi-Medikation mit geringer Dosis von Stimulantien u Medikamenten ohne diese gerade bei Erwachsenen besseren Erfolge erzielt, die auch durch Studien nachgewiesen wurden.
Hat jemand damit Erfahrung gemacht u ist es ratsam, dass dem Arzt zu erläutern oder eher nicht, weil die Gefahr besteht, seiner fachlichen Expertise vorzugreifen?
Ich fahre mit meine Lebenspartnerin für 3 Wochen in Urlaub. Da könnte man auf die Idee kommen, dass dann ja eh erstmal Entspannung u Ruhe einkehrt. Aber der Erfahrung nach ist es nicht so, am Anfang ja, aber in kürzester Zeit ist Stress u Streit vorprogrammiert. Deshalb möchte ich genau diese Zeit nutzen, mit der Medikation zu beginnen.
Ich freue mich über eure Rückmeldungen, Danke!
Verstehe ich nicht. Stimulanzien und Medikamente? So wie Pfirsiche und Obst?