Die "IKEA" Experience

Also ich weiß noch so aus der Kindheit, da war IKEA immer schön bunt, alles Grell und es gab für die Eltern beim Essen nicht die Ausrede „Wir haben Mc Donalds zuhause“ wenn man in die Kantine kam.

Und der Ikea Besuch war halt so alle 2 Jahre das Highlight.

Natürlich immer an den Wochenenden, weil da hatten ja alle irgendwo frei.

Zwischenzeitlich hatte ich so nen regelrechten Hass gegen den Laden entwickelt, das war gerade in der Phase, wo ich ohne Medis war und gerade dieses laute und Rummelige gepaart mit einem „Hocheffizienz Vollstopfing“ der Regale war purer Stress.

Ich war seit etwas über 7 Jahren nicht mehr dort und angesichts der Chaos Problematiken habe ich mich nun gestern (Spoiler, ich muss heute nochmal hin) mal in dieses Fast Food Restaurant, was nebenbei noch Möbel feil bietet, gewagt.

Weil was Aufbewahrung angeht, haben die immer noch das beste System mit ihrem Samla System.

Das Essen, da mache ich bewusst große Bögen drum, weil so wirklich toll fand ich das auch irgendwann nicht mehr. Also wenn man nen Imbiss im Ort hat, der Pommes gut kann, dann merkt man erst, wie gnadenlos Scheiße das Zeug dort wirklich ist.

War das früher schon so oder hat sich mein Maßstab nur gewandelt?

Ich stelle fest, wenn ich wochentags hingehe, noch dazu zur Ladenöffnung, wo 95% der sonstigen Kundschaft NICHT da ist, kann man es aushalten. Und du wirst nicht in einer Frequenz von allen 2 Minuten mit einem „Hey, du kannst mit IKEA Family ein XY zum halben Preis bekommen“ aus deinem Flow gerissen. Das scheint auch vermehrt an den Wochenenden abgespielt zu werden.

Und entweder wurde was am Konzept geändert oder ich habe erst jetzt den „Secret Entry“ entdeckt, durch den man direkt in der SB starten kann.

Weil ich bin eher so ausgelegt, ich schaue schon vorher, was ich so grob brauche, muss mir das nicht vorher in der Ausstellung ansehen und bin wohl einer der wenigen Kunden, der so nach etwa 30 Minuten, also der regulären Wocheneinkaufslänge wieder draußen ist.

Wie geht es euch da beim Möbelshopping?

Habt ihr nur bei IKEA oder speziell dort vermehrt Stress bzw. geht euch der Trubel da zu sehr auf den Keks?

Da ich extrem selten mal was neues hole, habe ich keine Referenz, wie das bei Roller, dänisches Bettenlager, Porta und co aussieht.

Gude.

Zu Ikea rein traue ich mich nur in neurotypischer Begleitung die im erstmal mein Führer zur nächsten Ausgangstür ist und einem guten Plan dafür, in welchen Ausstellungen was gefunden werden muss.

Am besten finde ich die Erfahrung natürlich im Webshop. Dort kann ich 6 Monate über dem Masterplan brüten um dann beim Bestellen noch das wichtigste zu vergessen, ergo: statt 2x selbst hinzufahren übernimmt das die Post für mich.

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:joy:

:people_hugging:

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War tatsächlich 10 Jahre lang nicht mehr im Ikea. Unterschiede für mich:

  1. „Klein Johann will abgeholt werden aus Småland“- Durchsagen wurden durch Ikea-Family-Werbung ersetzt.
  2. Småland ist eine Zombiehöhle mit Bildschirmkindern geworden.
  3. Mich macht das Duftkonzept im Laden fertig, und das Hintergrundmusikgedudel. Früher war es leiser und für die Nase ruhiger.
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Die Gerüche sind tatsächlich finde ich gar nicht mal das Problem.

Also wenn man mal eine Douglas Filiale als Maßstab nimmt, ist das bei Ikea Urlaub.

An die früheren Smaland Ansagen kann ich mich nicht mehr so recht erinnern, aber heute bekommen die Eltern halt eine Push Nachricht aufs Handy, wenn der Terrorzwerg… Ähhhh ich meine das liebe Kind abgeholt werden will.

Dau mal ne Frage:

Können unsere Stimulanz Freunde irgendwie den Geruch verändern?

Weil seit ich das nehme finde ich normalen Käse zum Beispiel total langweilig.

Dagegen sind die ganz üblen Stinker wie Harzer Roller oder Appenzeller die Sorten, die angenehm in der Nase liegen.

Aber ja, ich muss jetzt auch nicht alle Nase lang in den Laden.

War mal wieder da, für die nächsten 3-4 Jahre reicht es auch wieder.

Aber ich hätte schon gern mal wieder den Spiegel der Zeit.

Also wie so eine Filiale so um 2005 herum mal ausgesehen hat und was es da an Produkten gab.

Nur um nen Vergleich zu haben.

Hallo,

ich war auch schon sehr lange nicht mehr im Ikea. Was auch daran liegt, dass der nächste Ikea ziemlich weit weg ist und wir auch kein Auto mehr haben (was wir nicht bräuchten, um dort hin zu kommen, aber eben um etwas Größeres fortzuschaffen).

Wie auch immer, die meisten Gegenstände dort kann man sich auch liefern lassen, ohne zu Ikea hinfahren zu müssen.

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Also ich persönlich will mich hier auf garkeinen Fall an irgendwelchen „Anti-Ikea“ Beiträgen beteiligen.

Auch wenn ich natürlich „als Umweltbewusster Mensch“ dazu stehen muss, dass generell „in der Möbelbranche“, heisst im Allgemeinen, leider sehr viele Fehler gemacht wurden, und ganz besonders wenn es um das Thema Umweltschutz, oder Menschlichkeit gegenüber Menschen die für diese Unternehmen arbeiten, in der Vergangenheit, oder bis heute, nicht genug getan worden ist.

Doch nicht destrotz das Firmen, egal welchen Namens, dort ohne Zweifel grosse Fehler gemacht haben was den Umweltschutz, oder den Schutz ihrer Arbeiter* betrifft, heisst nicht genug getan wurde, so waren es trotz allem WIR „Konsumenten“ die diese sehr lange gültigen Geschäftspraktikten, aufgrund unserer eigenenen finanziellen Interessen, sehr lange und tatkräftig unterstützt hatten.

Und zwar ganz einfach deshalb, weil auch WIR Konsumenten, natürlich letztendlich nicht mehr bezahlen wollten, oder auch heutzutage nicht möchten, als dies für uns unbedingt nötig ist.

Heisst wenn WIR etwas z.B. zum halben Preis bekommen, dann werden WIR genau DAS kaufen, heisst bevor WIR womöglich mehr bezahlen sollten, als das womöglich aufgrund von Angebot und Nachfrage auf unsereren Märkten für uns nötig ist.

Heisst schlussendlich ist JEDER von uns Konsumenten mitverantwortlich dafür was auf dem internationalen Markt angepriesen wird.

Heisst: Wenn ich „billig will“, ohne das ich mir wirklich Gedanken darüber machen will „WARUM“ etwas „billig“ ist, dann darf ich mich aber in Wahrheit auch nicht „nachträglich“ darüber beschweren, dass die „Billigware“ die ich selbst konsumiere, in Wirklichkeit weder Umweltbewusst, noch in irgend einer Weise, heisst in Wahrheit, irgendwie „menschlich“ wirklich vertretbar ist.

Von daher, entweder heuchelt man weiter, oder was macht man denn ansonsten?, ausser vielleicht zwar „zu Motzen“, und aber dann trotzdem weiterhin zu konsumieren was „gut und billig“ ist?.

Das es nicht überall rosig zugeht, das dürfte wohl spätestens seit der Diesel Geschichte jedem klar sein.

Ich hatte den Beitrag auch bewusst nur so auf das Erlebnis ausgerichtet.

Weil wenn man bei Licht besieht, wo der Großteil auch von Roller, Poco, Porta und co her kommt, dürfte man eigentlich nirgendwo mehr einkaufen.

Möbel zum Beispiel hole ich gerne aus den Kleinanzeigen, weil die sind ja immerhin schon einmal gekauft und produziert worden, da kann es mir auch egal sein, weil da verdient der Hersteller ja kein zweites Mal.

Übrigens werden die Boxen laut den eingeprägten Infos in Italien und Polen produziert.

Also immerhin innereuropäisch.

Aber das auch nur so am Rande, das ist ja gar nicht das eigentliche Thema.

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