Die Langeweile überstehen

Hallo Forum-Teilnehmer,

wie geht ihr mit Langeweile um? Ich bin Mitte 40, seit einem Jahr mit ADHS-Diagnose, seit 10 Jahren Aspergerdiagnose und seit 30 Jahren mit der Diagnose Zwangsstörung.Nach zwei Studienabschlüssen und nach 15 Jahren Job krankheitsbedingt nicht mehr berufstätig bin ich
sehr gelangweilt. Früher konnte ich viel Lesen, Hörbücher hören; trotz oder wegen dem großen Angebot stressen mich Hörbücher nur noch (lange Liste Hörbüchern, die ich mal hören möchte). Ich nehme mir häufig was vor, breche es aus Langeweile wieder ab. Im Job habe ich auch immer schnell Langeweile bekommen. Ich habe viel vor, komme aber nicht weiter (VHS, Gasthörer, …). Ich fühle mich im Alltag nur noch unwohl mit der Langeweile.

Kennt ihr das auch? Wie geht ihr damit um?

Kennst du den Begriff Boreout?
Gleicher Effekte wie Burnout, aber aus Unterforderung.
Habe das eher mal im Bezug aus Schulkinder gehört, aber was du beschreibst, klingt ein bisschen ähnlich.

Wie man damit wirklich gut umgeht, weiß ich leider nicht.
Aber du brauchst Erfolgserlebnisse und Dopamin fürchte ich.
Klein anfangen vielleicht, Videospiele und da „etwas schaffen“, Geocaching, was basteln oder herstellen oder nähen oder töpfern, Menschen suchen, mit denen man zusammen etwas tut, damit man vielleicht mehr Gründe hat hinzugehen als nur das Hobby selbst…

hAsT dU eS sChOn mAl mIt yOgA pRoBiErT?
Nee, aber ernsthaft. Vielleicht was mit Kopf und Körper?
Hilft mir zumindest gerade und damit hätte ich gar nicht gerechnet. Aber da bin ich gut ausgelastet, weil ich mich konzentrieren, koordinieren und bewegen muss und es gibt immer etwas zu lernen und immer mal etwas Vorgeschmack auf eine Verbesserung.

Irgendwie Routinen reinkriegen, Pfeiler im Wochenplan und den Rest der Zeit darfst du dich weiter langweilen.