Drei-Monats-Spritze - Erfahrungen

Hallo ihr Lieben,

zu Beginn möchte ich mich gleich entschuldigen, sollte ich einen bereits erstellten Forumsbeitrag speziell zu diesem Thema hierüber überlesen haben (habe wirklich versucht alles zu durchforsten); sollte dem so sein, wäre ich natürlich über eine Verlinkung dankbar.

Sollte dem nicht so sein; hat irgendjemand von euch Erfahrungen mit der Drei-Monats-Spritze? Möchte aktuell von der Kupferspirale aufgrund extremer Mens weg; Versuch mit Slinda war ein Griff ins Klo (Dauer-Mens, Stimmung im Keller, Kinecteen nicht gewirkt wie üblich); jetzt kam der Vorschlag meiner Ärztin die Drei-Monats-Spritze zu testen, ich habe jetzt erstmal um Bedenkzeit gebeten; prinzipiell habe ich kein Thema damit das auszuprobieren, was mich aber etwas nervös werden lässt ist der hohe Gestagen-Hammer (Auswirkung auf Östrogen/Dopamin) und dass der Wirkstoff ja dann erstmal im Körper drin ist (Pille kann man ja absetzen)…aber vielleicht steigere ich mich auch gerade in etwas rein…

Also sollte jemand da sein, der hier Erfahrungswerte hat -positive wie negative- immer her damit…

Lieben Dank schon mal vorab und allen eine gute Zeit,

Fani

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Hey,

Ich hatte sie, da ich die Pille nicht gut vertragen habe. Das ist aber schon etliche Jahre her. Mit positiven Erfahrungen kann ich dir aber leider nicht dienen.

Ich habe immer gesagt, dass sie das beste Verhütungsmittel ist, da die Libido damit bei 0 lag. Ich verspürte keine Lust mehr. Launisch war ich dazu auch und ich hatte das Gefühl, dass mein Körper ganz schön damit zu kämpfen hatte. Ich fand die Injektion auch ziemlich schmerzhaft…

Viele Grüße

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Vielleicht verträgst du hormonelle Verhütung einfach generell nicht gut.
Ist schließlich ein massiver eingriff in den Körper und zu recht setzen es immer mehr frauen ab.
Ich hab 5 Jahre mit Hormonen Verhütet, 7-8 Präparate durch am Ende auch Slinda, dann endlich den scheiß abgesetzt und es ging mir nie besser.

Verhüte seit 2 Jahren mit NFP.
Will ich hier nur mal als weitere nicht-hormonelle Verhütung in den Raum werfen.
Gyns verschreiben natürlich immer gerne hormone, gibt mehr Geld. Muss man sich leider aktiv dagegen wehren, meine Gyn will mir seit dem absetzen auch bei jedem Termin wieder die Pille oder sowas andrehen.

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Hab ich keine Erfahrungen aber ich gebs hier nochmal zum besten

Fehlendes Östrogen kann grundsätzlich ein Problem sein oder werden ob im Zyklus oder auch Permenopause

Entsprechende Fachärztinnen haben bei Symposien und Tagungen immer wieder darauf verwiesen das das sinkende/fehlende/und wieder steigende Östrogen im Zyklus ein Problem ist, da Östrogen Adhs Symptome lindert. Zum Zeitpunkt des Eisprungs ist Östrogen NULL, in der Woche vor dem Eisprung sinkt der Östrogenspiegel ist dann zum Eisprung null und steigt in der Woche nach dem Eisprung.
Sowas wird aus deren Sicht noch viel zu selten berücksichtigt und Frau Dr. Sibel Nayman hat gesagt, sollten Erhöhung um 10 mg Stimulanz nicht helfen in dieser Zeit oder die Phase nicht genug abdecken bedarf es zwingend einer sehr akribischen Dokumentation des Zyklus über 2 Zyklen wozu sie öffentlich herunterladbare Listen oder Tabellen gefertigt hat die Frau nur kneuzen muß aber gewissen um im Zweifel so die Stimulanzanpassung besser zu bestimmen damit diese Probleme sich jessern und vielleicht ganz beheben lassen.

Es ist wichtig sich 2 Ärztinnen mit ihren Berichten zu erlesen ich werde beide verlinken alle Veröffentlichungen müsst ihr euch selbst suchen und erlesen bekommt dann aber die Chance mit euch und dem passendem Medikamentenanpassung mehr Lebensqualität zuerarbeiten.

Ich habe aber hier von 1 oder 2 Personen gelesen die im Zyklus Stimulanzien komplett aussetzen.

Was und wie es hilft ist sinnvollerweisr jeweils in einem Zyklus zu probieren gerse mit Elvanse aber soll auch mit MPH nicht sinnvoll sein viel zu probieren.

Sprich man muß sich entscheiden 10 mg rauf oder runter und dann dokumentieren und durchhalten und wenn kichts war ggf. mit Arzt besprechen ob beim nächsten Zyklus ggf. auch 20 mg mehr zu versuchen sinnvoll sein weil es besser aber nicht gut genug war und wieder beobachten auch wie sich der Körper verhält

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Eine Freundin von mir hat die Methode etwa anderthalb Jahre lang angewendet, nachdem eine Kupferspirale starke Blutungen und Krämpfe verursacht hatte. Der Wechsel zu den Injektionen reduzierte ihre Menstruationsblutung deutlich – bis sie fast ganz ausblieb –, was anfangs eine große Erleichterung war. Ihre Stimmung war durchwachsen: In den ersten Monaten war sie etwas reizbarer und weniger antriebsbereit als sonst, wenn auch nicht so stark wie bei Slinda, wie du es beschrieben hast. Diese durch das Gestagen verursachte Nebenwirkung ist durchaus real; auch sie war anfangs besorgt, weil das Medikament bereits in ihrem Körper war und nicht einfach abgesetzt werden konnte. Nach zwei oder drei Injektionen stabilisierte sich ihr Zustand etwas, aber die Nachwirkungen waren weiterhin spürbar: Ihre Libido und ihr allgemeines Energieniveau sanken merklich.

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Ich hab’n deja vu…

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Bei mir war Mirtazapin anfangs auch der Gamechanger gegen die Schlaflosigkeit und die innere Unruhe. Die ersten Wochen fühlten sich an wie endlich wieder richtig schlafen zu können. Dann kam genau dasselbe: unbändiger Heißhunger auf Süßes, stetige Gewichtszunahme und dieses gedämpfte, etwas abwesende Gefühl in Gesprächen. Die soziale Zurückhaltung hat mich am meisten irritiert, weil ich das von mir so nicht kannte. Die 15-mg-Dosis hat den Schlaf wieder stabilisiert, aber die Nebenwirkungen auch nochmal verstärkt.

Abgesetzt habe ich es irgendwann nach dem Winter, schleichend und unter ärztlicher Begleitung. Die Schlafprobleme kamen teilweise zurück, aber nicht so heftig wie vorher. Als Alternative habe ich später niedrig dosiertes Trazodon ausprobiert, das bei mir weniger Heißhunger auslöste und die Stimmung nicht so stark abflachte. Manche hier schwören auch auf sehr niedrige Quetiapin-Dosen oder rein pflanzliche Wege plus strengere Schlafhygiene, aber das ist natürlich hochindividuell.

Was den Heißhunger angeht: Ich habe irgendwann angefangen, abends gezielt proteinreiche Sachen bereitzustellen, damit der Impuls nicht komplett in Zucker endet – hat zumindest ein bisschen geholfen, ohne mir etwas zu verbieten. Und ja, der Gedanke an ein komplettes Absetzen nach dem Winter ist absolut nachvollziehbar.

Falls du irgendwann Abstand brauchst oder einfach mal den Kopf freibekommen willst – ich war vor kurzem beruflich unterwegs und bin dabei zufällig über Male Service in Al Ain gestolpert, was mich irgendwie auf andere Gedanken gebracht hat. Aber zurück zum Thema: Wie läuft es bei dir aktuell mit dem Ritalin parallel? Verstärkt das die Dämpfung oder eher nicht?

Alles Gute dir, und melde dich gern, wenn du magst.