Hallo🌞
Ich bin immer noch in der Lisdexamphetamin Eindosierungs–Phase und ich habe bei den letzten Dosiserhöhungen (immer +5 mg nach 5 Tagen) etwas beobachtet, das mich zu einer Frage bringt. Vielleicht wurde es woanders schon erwähnt, aber es ist mir noch nicht aufgefallen.
Am Tag der LDX Dosiserhöhung spüre ich jeweils einen guten Effekt: ich werde ruhiger, die wirren Gedanken in meinem Kopf verschwinden und ich kann mich besser konzentrieren. Der Effekt ist dann fast so gut wie in der Honeymoon-Phase ganz am Anfang … einen Tag lang.
Aber schon am zweiten oder dritten Tag ist dieser Effekt wieder deutlich geringer und ich merke, daß ich „meine Dosis“ immer noch nicht gefunden habe. Ich mache mit der Dosis weiter, bis Steady State erreicht ist, aber die Wirkstärke vom ersten Tag kommt nicht zurück.
Mir erscheint es nun naheliegend, daß dies ein Indiz dafür ist, daß ich immer noch unterdosiert bin. Weil die Dosissteigerung kurzfristig gut wirkt, sich dann aber wieder eine Toleranz einstellt.
Ist dieser Schluß zulässig, oder könnte das bei einer schon vorhandenen Überdosierung auch so sein?
Wenn man aus diesem Effekt mit einer gewissen Sicherheit ableiten könnte, daß ich noch unterdosiert bin, wäre das für mich eine Erleichterung und ich müßte mir keine Sorgen machen, wenn ich weiter raufdosiere. Wie viele andere auch, bin ich relativ unsicher bei der Beurteilung der Wirkung. Ich fühle mich manchmal „etwas drüber“ und auch der Blutdruck hat sich zuletzt noch einmal ein wenig erhöht, so daß ich unsicher bin, ob ich nicht vielleicht schon längst überdosiert bin.