Ich habe hier nun seit 2 Tagen alle möglichen Forenbeiträge und Fachbeiträge gebinged, wodurch ich ich festgestellt habe, dass mich mein Psychiater ganz schön ins kalte Wasser geworfen hat.
Er sagte, ich soll erstmal (ab 2.7) 20mg Lisdexamphetamin täglich nehmen und mich dann irgendwann vor dem 27.7 mal melden, wie es aussieht.. Nebenwirkungen stehen auf der packungsbeilage und wenn ich verreise, brauche ich einen schrieb. Ende der Aufklärung.
Nun habe ich natürlich ganz viel dazu gelesen, dass man diese Medikamente lieber langsam eindosieren sollte (also eher 5er oder 10er Schritte). Ich habe jetzt den 2. tag 20mg morgens genommen - ist es sinnvoll, jetzt doch lieber nochmal auf 5 oder 10mg zurückzurudern und nochmal langsam zu starten?
Ich fühle mich ehrlich gesagt etwas alleine gelassen damit und weiß nicht so recht, was ich tun soll! Auch der Apotheker hatte 0 Ahnung, sagte sogar, Kaffe und co. Sind voll okay?! Hilfe!
Nebenwirkungen habe ich schon, diese halten sich aber in Grenzen. Vormittags bin ich im Tunnel und etwas e“emotionslos“. V.a nachmittags bin ich ganzschön überfahren und habe Kopfschmerzen, zudem stehe ich teilweise etwas „neben mir“ und habe ein Schwere-/Druckgefühl in der Brust. Hunger 0, außer er ist richtig doll, dann muss ich sofort etwas zum Essen finden
Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen bin um jede Hilfe dankbar! Bin total neu mit allem und mit mir und der Welt überfordert
Hey, herzlich willkommen! Tut mir leid, dass du dich von deinem Arzt damit so alleingelassen fühlst!
Ob du mit der Dosis noch mal runtergehst, hängt davon ab, wie unangenehm du die Nebenwirkungen findest. 20 mg ist eigentlich eine gute Startdosis, aber muss natürlich nicht für jeden passen.
Ja, das ist tatsächlich so was, wo Ärzte und Apotheker meist nicht drauf hinweisen. Es kann auch gut gehen mit Kaffee (bei mir zum Beispiel), aber wenn du sicher sein möchtest, dass die NW wirklich vom Medikament kommen und nicht von einer Wechselwirkung, solltest du Koffein besser weglassen.
Das können Anzeichen sein, dass die Dosis tatsächlich etwas hoch ist zum Einstieg. Wenn du dich damit ohnehin sicherer fühlen würdest, könntest du mit einer niedrigeren Dosis starten. Man kann das in Wasser auflösen um kleinere Dosierungen herzustellen (findest du über die Suchfunktion ganz viel zu).
Wenn du es nicht allzu unangenehm findest, könntest du es auch mit den 20 mg weiter versuchen. Viele der Eindosierungsnebenwirkungen gehen nach wenigen Tagen einfach wieder weg
20 mg ist die kleinste zu verodnende Stärke also pa§t das doch und die Hersteller geben das auch sls kleinste Einheit in die Empfehlung und so schlecht ist es nicht langsam zu steigern wenn nötig denn geht es dir schlecht eird er davon ausgehen du wirst dich melden und ihr besprecht wie es dann erktergehr.
Lisdexamfetamin darf man gerne langsam kennen lernen und es braucht 5 Tage für den Steady-state und mit ner Gewissen Gewöhnung gehen die Nebenwirkungen und es soll unterschwellig wirken.
Vertrau doch dem Arzt als ihn schlecht zu bewerten. …
oh vielen lieben Dank! Dann bin ich erst einmal etwas beruhigter, ich mache mir einfach suuuuuper viele Gedanken, ob ich alles richtig mache (Weil ich einfach 0 Anweisungen bekommen habe ), weil ich die minimalste, optimalste Dosis nicht verpassen will…
Ich finde diese Aussage tatsächlich etwas schwierig (glaube nicht, dass du es böse meinst). Ich bekomme von einem Arzt ein BTM, welches durchaus kontrolliert und unter genauer Anweisung eingenommen werden soll. Wie ich bereits schrieb, habe ich keinerlei! Anweisungen, Informationen oder sonstiges erhalten.
Das sehe ich durchaus sehr! Kritisch und finde es unverantwortlich. Demnach kann ich mich nicht auf diesen Arzt verlassen und sehe die Professionalität sehr kritisch - meiner Meinung nach auch berechtigt
Und meine Frage zielte eher darauf ab, ob ich mit einer noch geringeren Dosis starten sollte als 20mg, um eben den langsamen Einstieg zu gewährleisten.
Das beruhigt mich! Ich glaube, die ersten Tage ist sowieso alles viel zu viel und überwältigend! Heute an Tag 3 merke ich auch, dass alles nicht mehr sooo erschlagend und krass ist wie zB am ersten
Werde mich einfach weiter selber belesen und es nach bestem Gewissen machen und hoffentlich zeitnah einen neuen Psychiater austesten
Das Ist wirklich bei jedem Adhs Medikament so glaub ich. Stimulanzien verursachen so gut wie immer Appetitverlust . Der Tunnelblick kommt wahrscheinlich durch den plötzlichen Fokus.
Der ja eigentlich ein positiver Effekt is des Medikaments. Das in den ersten Tagen temporär Herzrasen, inkl innerer Unruhe auftreten, is leider normal. Du musst dich auch an den Zustand der inneren Ruhe gewöhnen. Es ist sehr ungewöhnlich von 1000 Gedanken - zum erstmal ein paar geordnete Gedanken zu haben, durch die Medis .
Ich habe gelesen, daß der Wirkstoff (Elvanse) im Blut erst durch die Blutkörperchen gespalten wird . Er wird Tröpfchen Weise ins Blut gegeben und baut einen stabilen Spiegel, über 12 h im Blut auf.
Was eine enorm lange Wirkdauer ist! Im Gegensatz zu anderen Schrottpräparaten *sorry
Ich habe den Fehler gemacht Elvanse, abzusetzen. Ich hatte die selben Symptome wie du und es nach 6 Tagen abgesetzt. Dann bekam ich medikinet und der Horror fing an. Ich habe von der Ruhe, dem Fokus, der Gelassenheit auf Elvanse zu Angstzuständen, Paranoia etc. auf Methylphenidat gewechselt. Ich wär soo froh nochmal ein hochwirksames Medikament wie du zu nehmen .Ich bin mir ziemlich sicher das Elvanse am zuverlässichsten wirken soll.
Und nicht meinen Mist daaa
Bitte geb dem Medikament ne Chance und viel Kraft für die Eindosierungsphase
Der tunnelblick ist eher ein Zeichen für hyperfokus. Das kann sich bisschen unangenehm anfühlen, weil man plötzlich total konzentriert ist
Das geht nach ein paar Tagen weg. Die ersten Tage schlägt dein Körper quasi immer Alarm wenn du das Medikament nimmst. Deine Synapsen „erschrecken sich“ , und du reagierst, mit Herzklopfen schwitzen etc
Wenn dein Körper versteht- das ist normal, das ich das jetzt täglich nehme. Wird er sich auch daran gewöhnen. Das kann 2- 3 Wochen dauern
..und die unangenehmen Nebenwirkungen werden weichen
Hallo nein, ich nehme gerade das Wochenende gar nichts.
Ich habe gestern nach starker Paranoia und Wahngedanken auf Medikinet - komplett abgesetzt. Werde am Montag mit meiner Ärztin reden das ich wieder Elvanse nehme
Ich habe in keinster Form gesagt, dass ich mich angegriffen gefühlt habe. Ich sagte, dass ich deine Aussage kritisch sehe. Oder meinst du, dass ich dich angreife? Ich habe einfach nur meine Meinung dazu gesagt, mehr nicht, wenn du dich davon angegriffen gefühlt hast, tut es mir leid.
Ich suche hier nach Unterstützung von selbst Betroffenen und habe einfach nett gefragt und meine Erfahrung/Einschätzung geteilt. Deine Aussage dazu habe ich einfach als kritisch betrachtet, daran ist nichts verkehrt.
Ich habe auch keine Lust mich hier zu streiten. Wenn du mit mir/meinen Ansichten nicht klar kommst, dann bitte ich dich einfach, den thread zu ignorieren Über weitere hilfreiche Tipps etc zu meinen Fragen/Problemen bin ich weiter immer dankbar.