Eindosierung Medikinet adult Reaktionen

Puh, guten Morgen.
Ich nehme Medikinet Adult, retard z Zt. 20-20-0. Eindosierungsphase

Seit gestern Abend und heute Morgen bin ich ständig am weinen . Ich denke über Situationen mit Menschen nach, wo es nicht so gut gelaufen ist, bis zum Kontakt abbruch (Vater) und aktuell neue Freundschaften, die für mich anstrengend sind, ich aber nicht wieder
„aufgeben“ möchte.
Ich versuche die - in meinen Augen charakterliche Schwächen, mal wegzuatmen :sweat_smile:.
Es ist /war für mich ja immer schon schwierig Freundschaften zu halten. Ich wünsche mir es wird besser.
Ok, zum Punkt.
Ich habe zu den Nebenwirkungen die „Weinerlichkeit“ weinen :disappointed_relieved: gelesen. Auch hier im Forum
Mir ist im Moment nicht klar, geht das vorüber ? Wann?
Ist das, weil ich aufeinmal anders denke? Fällt eine Maske?
Ich habe das sowohl gestern Nacht gehabt als aber auch heute Morgen, nach der Medikinet Einnahme, also hat es ja wohl nicht mit einem Rebound zu tun, oder?

Kurz noch wie es mit sonst geht, ich spüre so eine Ruhe aber trotzdem ertappe ich mich dabei, dass ich im Kiefer sehr angespannt bin. Nicht Zähne zusammen drücken, eher ein ständiges einziehen der Wangen. :see_no_evil:.
Ich warte dringend auf den ich-muss-jetzt Aufräumen-Kick… :rofl:

Wie sind Eure Erfahrungen?
Liebe Grüße

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Ich hänge mich mal dran an deine Frage.
Nehme seit Samstag 20-20-10 und wunder mich auch darüber, dass die erwarteten „Rebound“-Symptome teilweise so schnell kommen.
Oder eben als Nebenwirkung.
Ich finde mich jedenfalls in deinen Worten wieder.
Das mit den Wangen kenne ich, dachte nur ich mache das. Hast du Mundtrockenheit? Ich dachte es könnte vielleicht damit zusammenhängen.
Auf den „Kick“ warte ich auch noch, den hatte ich bei Elvanse. Bei Medikinet jetzt ist es eher das Gegenteil. Das stört mich sehr!

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Hallo TrinaColada,

Mundtrockenheit habe ich auch.in den ersten 2 Wochen extrem. Jetzt ist es schon besser geworden.
LG

Bei ADHS wird eine Multimodale Therapie empfohlen. Nur Medikamente alleine sind bei vielen keine Lösung. Gezielte KVT und Coachingmaßnahmen sind sinnvoll. Ggf. sogar ein stationärer Aufenthalt für die Eindosierung. Es scheint vieles in deiner Vergangenheit zu sein, dass nach einer Aufarbeitung schreit. Alles Gute.

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Hallo Jesse67,
begleitende Therapie ist angesetzt. Warteliste 9 Monate gewartet aber jetzt start im August.
Klar sind da auch Geschichten aus der Vergangenheit, wenn man nicht wie gewünscht „angepasst“ mitläuft.
Kleine Rebellin halt :wink:.
Alles schon mal in einer Rhea wegen „Burnout“ besprochen, aber natürlich nicht unter dem Aspekt der ADHS.
Die Diagnose habe ich jetzt erst - mit 57 bekommen. Da liegt schon einiges hinter mir. Aber auch einiges vor mir.
Kann nur besser werden. :grin:

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Ja, das hatte ich auch, bzw. habs manchmal immernoch ein Bisschen. Mir hilft da Kaugummi kauen. Auch gegen die Mundtrockenheit - das ist die Nebenwirkung, die bei mir einfach nicht verschwinden will.