War denn beim bisherigen Arzt je von KJP die Rede?
Wir waren damals bei der kommunalen Erziehungsberatung und bekamen dort den Tipp, für diese Empfehlung zu einem Arzt im Gesundheitsamt zu gehen.
Damals waren wir mit dem SPZ nicht sehr zufrieden gewesen und die hatten unseren Sohn sogar quasi entlassen, ab jetzt seien die Förderlehrer dran.
Medikation hatte das SPZ nie empfohlen und den Autismusverdacht der Schule einfach ganz schnell abgetan.
In einem Kurzbrief an die Schule wurde dann Förderbedarf in 4 Förderbereichen attestiert. Die Direktorin der Schule fasste sich an den Kopf, weil es allgemein so ist, dass jede Schule nur einen Förderlehrer hat und der deckt dann genau einen Förderbedarf ab.
Sie haben ihr bestes versucht.
Geholfen haben dann aber Medikation und Assistenz und im Verlauf war dann die ASS Diagnose die allergrößte Hilfe, weil damit quasi jedes Problem erklärt werden kann bzw von der Schule alles hingenommen werden muss von wegen Inklusion und so.
Mein Tipp für Euch:
→lasst euch bezgl Pflegegrad und GDB beraten.
Kinder mit einem sehr hohen Betreuungsgrad können teilweise beides bekommen, was finanziell eine wichtige Entscjädigung sein kann, wenn ein Elternteil deswegen nicht oder nur wenig arbeiten kann!
Uns ist ein fünfstelliger Betrag entgangen, weil niemand uns das mal erklärt hat…
Und mit GDB muss vieles gewährt werden.
Für eine Fortführung der Assistenz muss hier alle drei Jahre die ADHS Diagnostik wiederholt werden.
Bei Autismus nicht, denn da tut sich meist nicht so viel.