- Basisdaten & Diagnostikstatus
ADHS: Offizielle Facharzt-Diagnose seit dem 8. Lebensjahr Aktuell in medikamentöser ADHS-Behandlung.
Verdacht: Starker Verdacht auf eine zusätzliche, undiagnostizierte Autismus-Spektrum-Störung (AuDHS-Mischprofil)
Weitere Begleiterkrankungen: Reizmagen/-darm; Angststörung; chronische therapieresistente Depressionen (meiner Meinung nach falsch Behandeltes Autistic Burnout, was den Kreislauf nur verschlimmert hat);
Prägende Dynamik: Massives, lebenslanges unterbewusstes soziales Masking (typisch für den weiblichen Phänotyp). Führt dazu, dass autistische Züge erst bemerkt werden, wenn das System kollabiert oder die Logik an ihre Grenzen stößt. - Aktuelle Symptomatik & Belastungsgrenzen
Exekutive Dysfunktion: Extreme Handlungslähmung im Alltag („Ersticke im Haushalt“). Aufgaben können trotz des dringenden Wunsches rational nicht geplant, begonnen oder bewältigt werden.
Soziale Interaktion: Kommunikation ist streng direkt, ehrlich und faktenbasiert. Die inkonsequente, subtextreiche und indirekte Kommunikation neurotypischer Menschen erfordert massive intellektuelle Übersetzungsarbeit, führt zu extremer Erschöpfung und oft zu sozialem Anecken (wegen unzensierter Ehrlichkeit).
Nachtmodus: Ausgeprägter Hyperfokus auf die Suche nach harten, logischen Fakten zur Selbst-Rehabilitation. Extreme körperliche und geistige Unruhe (Zappeln in den Beinen), die ein Abschalten des Gehirns unmöglich macht;
schwerer Schlafmangel. - Medikamentöser Status
Status: Anti-Depressiva (gefühlt alles durch probiert, aktuell Venlafaxin); Elvanse (Listexamphetamin), Dosis: Bis zu 70mg aktuell 30mg; Eigenmedikation medizinisches Cannabis auf Rezept (seit mind. 3 Jahren) Dosis: Aktuell hoher THC-Gehalt mit 1,5 bis 2 Gramm pro Tag.
Funktion & Paradoxon: Der Cannabis Konsum dient als chemische Schutzdecke und funktionierende Selbstmedikation gegen den autistischen Reiz-Overload (Filterlosigkeit) Es wurden sämtliche Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Mittel gegen Suchtdruck, etc. als alternativen zum dämpfen der inneren Unruhe probiert, aber die meisten haben nur paradoxe Wirkungen aufgezeigt und die Unruhe meist nur verstärkt. Sämtliche Antidepressiva haben nur Gefühle gedämpft und massive Nebenwirkungen erzeugt. Es ist bewusst, dass das Cannabis auch die exekutive Lähmung und die Vergesslichkeit verstärkt und die nächtliche Unruhe befeuert. Es ist aber gerade das einzige Mittel was gegen die innere Unruhe ankommt. Bei Reduktion des THC-Gehalts schießt die innere Unruhe sofort unerträglich nach oben (neurobiologischer Rebound des filterlosen Nervensystems). Ein Entzug ohne wirksame Alternativen kommt nicht mehr in Frage. Elvanse fördert den Antrieb, geht aber komplett über Grenzen. - Biografischer Hintergrund & Traumata
Abwertung: Die alleinerziehende Mutter definierte die neurobiologischen Symptome trotz ADHS Diagnose lebenslang als „Faulheit" und Charakterlosigkeit („du bekommst eh nichts auf die Reihe", „musst halt die Zähne zusammenbeißen"). In der Schule schon immer Probleme. Deshalb auch mit 30 J. keine offiziell abgeschlossene Berufsausbildung.
Auszug mit 17: Früher Auszug als Akt des reinen psychischen Überlebens, um dem Streit über den Haushalt zu entkommen.
Folgen: Die verinnerlichten Worte der Mutter triggern bis heute ein massives Imposter-Syndrom und die panische Angst, eine „Lügnerin" oder „Hypochonderin" zu sein, die sich nur Vorteile erschleichen und Aufmerksamkeit will. Deshalb seit ca 2020 im Bürgergeld Bezug. - Angestrebtes Ziel & Nächste Schritte (Berlin)
Der bürokratische Weg: Umgehung der geschlossenen gesetzlichen Kassen-Wartelisten in Berlin über das Kostenerstattungsverfahren (§ 13 Abs. 3 SGB V) wegen Systemversagens. (Krankenkasse hat Antrag abgelehnt, Okt 26)
Ziel sind spezialisierte Privatpraxen für hochmaskierte Frauen
Therapeutisches Ziel: Eine fundierte AuDHS-Differenzialdiagnostik, um eine wirksame, neurobiologische Medikationsalternative (z. B. Guanfacin / Intuniv oder kontrollierte CBD-Einstellung) zu erhalten, die den Reizfilter ersetzt, damit das THC sicher und stabil reduziert werden kann. - Bürokratischer Status
-GDB 50 vorhanden (geplant Merkzeichen H+B)
-BEW über Suchthilfe Träger über Eingliederungshilfe vom Sozialamt vorhanden (2x90min pro Woche) (Wechsel zu Ass-Träger in Gange)
-gesetzliche Betreuung beantragt
-Pflegegrad befindet sich im Wiederspruch (2x Gutachten mit 0,0 Punkte)
Ziele: Wohnraumverbessernde Maßnahmen + Reizarme Erstaustattung, Pflegehilfsmittel, Alltagsassistenz, Aufbau von Notfall-Sicherheits-Systemen, Förderung einer selbstständigen Beschäftigung.
Achja, Symptome:
Soziale Anpassungsschwierigkeiten, Sturheit, kann nicht mit Autoritäten umgehen(Zitat Schulzeugnis 1/2.Klasse) chronische Erschöpfung, empfindlich auf Reize, Unnormale Begeisterung für Struktur, Effizienz und Ordnung, Handlungsblockaden, Innere Unruhe, regelmäßig Meltdowns/Shutdowns (welche immer wieder zu Konsequenzen führen), Selbstversorgung minderwertig, Selbstwertgefühl am Boden, Selbstfürsorge nahezu unmöglich, tiefes Gefühl von Einsamkeit und Unverständnis
Ich habe mal wieder das Gefühl die Hälfte vergessen zu haben, aber hoffe meine Situation wenigstens ein bisschen zusammengefasst bekommen zu haben.
Ich freue mich über Tipps, Ideen, Anregungen oder einfach nur ehrlichen Meinungen zu meiner Situation.
Schonmal danke im voraus fürs Lesen.