Einschätzung: Wirkung von Elvanse

Hallo Leute, ich bräuchte mal eure Einschätzung zu meiner Situation. Kurz zu mir: M, 28, Pflegekraft.

Ich bin aufgrund einer therapieresistenten Depression seit mehreren Jahren in psychiatrischer Behandlung. Leider haben Psychopharmaka sämtlicher Wirkungsklassen bisher keinerlei Wirkung gezeigt. Nachdem mein Psychiater nicht mehr weiter wusste und es mir immer schlechter ging, entschied ich mich für einen Aufenthalt in der Psychiatrie. Dort konnte man mir leider auch nicht direkt weiterhelfen - dennoch konnte ich anschließend einige Dinge verändern:

Ich reduzierte meine Arbeitszeit, habe mich aus dem Schichtdienst rausnehmen lassen und arbeite aktuell nur noch im Spätdienst , da dieser tendenziell angenehmer für mich ist - zudem wirkt sich die geregelte Arbeitszeit positiv auf meinen Schlaf aus.

Ich bin in einer Selbsthilfegruppe angebunden, mache zur Zeit Verhaltenstherapie, gehe weiterhin regelmäßig zum Psychiater und versuche meine Freizeit mit Aktivitäten zu füllen, die mich mehr von zu Hause rausbringen. Den Kontakt zu meiner Familie habe ich fürs erste abgebrochen, da mir dieser bisher nicht gut tat.

Innerhalb der Klinik hat man einen niedrigen Testosteron-Wert festgestellt, der aktuell mit Testogel therapiert wird. Zusätzlich nehme ich höher-dosiertes Vitamin D3 ein. Meine Schilddrüse war auffällig - das wurde mit behandelt und ist wieder gut.

Nach all den oben genannten Änderungen ging es mir das erste Mal seit vielen Jahren merklich besser!

Soviel zur Vorgeschichte.

Jetzt aber zum eigentlichen Punkt. Der Psychiater hat vor ein paar Monaten das Thema ADHS angesprochen. Er meinte, dass sich ein Blick darauf lohnen könnte.

Ich habe ihm alles detailliert geschildert, meine Grundschulzeugnisse gezeigt und zwei-drei Fragebögen ausgefüllt → Er geht von ADHS ohne Hyperaktivität aus - dementsprechend haben wir mit einer medikamentösen Therapie begonnen.

Ritalin Retard:

2 Wochen 20mg (o. Wirkung)

2 Wochen 30mg (o. Wirkung)

4 Wochen 40mg (o. Wirkung + starke emotionale Verschlechterung).

Daraufhin dann ein Medikamentenwechsel.

Elvanse:

4 Wochen 30mg (o. Wirkung, aber wieder mit stabiler Stimmung)

4 Wochen 50mg (mit vielleicht kleiner Besserung der ADHS Symptomatik + besserer Stimmung)

Etwas genauer: Konzentration bisschen besser (konnte etwas leichter lesen, Serien schauen, Games zocken und Gesprächen folgen), vorhandene Motivation konnte etwas öfter ausgenutzt werden (Schwimmen-, Sauna und Spazieren gehen, Haushalt), manchmal konnte mein Kopf auch komplett leer sein (hab dann teilweise an gar nichts gedacht). Das alles war aber sehr abhängig von den jeweiligen Umständen sowie meinem Wohlbefinden. Ebenfalls muss ich sagen, dass ich das teilweise auch ohne Medikation erlebt habe - nur hat sich das mit dem Medikament vielleicht ein kleines bisschen gehäuft, oder es fiel mir einfach nur vermehrt auf, da ich nach der Diagnose vermehrt auf solche Dinge geachtet habe.

6 Wochen 70mg (o. Wirkung + starke emotionale Verschlechterung).

Jetzt frage ich mich, warum ich bisher (vermeintlich) noch keine richtige Wirkung gespürt habe. Liegt es daran, dass beide Wirkstoffe für mich ungeeignet sind, hat die Dosis bisher noch nicht gestimmt oder habe ich doch kein ADHS?

Mein Psychiater ist bis Mitte April im Urlaub - erst dann kann ich mit ihm persönlich darüber sprechen. Da es mir aber seit der Erhöhung von 50mg auf 70mg deutlich schlechter geht, habe ich mir heute ein Rezept für 50mg vom Hausarzt geben lassen, womit ich direkt wieder begonnen habe.

Ich kann sagen, dass es mir heute stimmungstechnisch definitiv besser geht - noch nicht gut, weil sich das wahrscheinlich erst wieder einspielen muss, aber definitiv besser.

Die Frage, die sich mir stellt: Wenn sich meine Stimmung nun wieder stabilisieren sollte und ich zusätzlich wieder eine leichte Wirkung erahnen könnte: Was sollte dann der nächste Schritt sein? Eher 40mg oder 60mg testen? Können 10mg Unterschied so viel ausmachen? Mit 50mg hatte ich Nebenwirkungen: verminderter Appetit, trockener Mund, etwas kalte Hände. Mit 70mg hatte ich Nebenwirkungen: stark verminderter Appetit, trockener Mund (und die komische Gewohnheit, mit der Zunge die Zähne immer wieder abzufahren), kalte Hände, Herzklopfen, Schlafprobleme, fehlende Motivation, häufiger Stuhlgang, Aggression und starke emotionale Verschlechterung.

Habt ihr noch andere Ideen? Mir würde nur noch Atomoxetin einfallen - da ich bei SNRI aber immer die selben, unangenehmen Nebenwirkungen hatte, wäre das kein Medikament, dass ich versuchen wollen würde.

Es ist immer noch nur ein Versuch, zu sehen, ob entsprechende Medikamente zu meiner Gesamtsituation positiv beitragen können - meinen Alltag konnte ich bisher auch ohne Medikamente stemmen - das würde nach dem Versuch auch wieder ohne gehen - dennoch leide ich sehr unter dem ADHS und hätte gerne eine Lösung.

Würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen.

LG

Wie lange bist du denn immer bei einer Dosis?

Elvanse hat einen Steady-state von 5 Tagen.
Weil Elvanse bis zum kompletten Abbau 1 1/4 Tage braucht kann man vereinfacht beim Steady-state sagen, daß nach 5 Tagen so viel Elvanse zugeführt wird wie du verbrauchst. Stimmung braucht nach meiner Erfahrung bis zu 3 Wochen nach dem Steady-state, außer wie bei 70 mg das kann die falsche Dosis sein. Es kann sein das 60 mg besser funktionieren könnten.

Ich selbst aber auch genug hier können beschreiben das teils 5mg mehr oder weniger deutlich die Stimmung beeinflussen können.

Spürst du dich überhaupt gut und kannst das alles gut einschätzen?
Oder hast du damit grundsätzlich eher ein Problem?

Ißt du regelmäßig auch am Anfang mit Stimulanzien lieber häußiger kleine Portionen als ohne Stimulanzien, denn Stimulanzien herhöhen den Stoffwechsel und das kann sich auch schon in der Stimmung wiederfinden.

Wieso geht ihr 20 mg Schritte? Weil früher kleine Schritte nicht zugelassen waren und der Doc nicht ganz so up to Date ist? Oder hat es andere Gründe, die du oben nicht aufgeführt hast?

Ich vermute das auch dein Hormonspiegel/ Haushalt mit hineinwirken kann, denn es ist ja auch bei uns Frauen ao und wenig Östrogen bedeutet bei Frauen auch mehr Stimulanzien aber hat auch was mit einem stabilen wirken von Stimulanzien zu tun.

Da dein Testosteron nicht gepaßt hat und alleine diese Tatsache dein Gemüt stark beeinflußt hat, könnte ich mir auch vorstellen, daß du etwas zu forsch versuchst mit Stimulanzien auszugleichen, doch der Körper Zeit braucht mit der Testosteronsublimentation sein hormonelles Gleichgewicht zu finden/ erzeugen und er etwas Zeit dafür braucht und zu viel Stimulanzien da gerade ggf. etwas kontraproduktiv wirken.

Ich weiß, daß ich nach einer schweren Unterleibsgeschichte 1,5 Jahre ohne Hormone bleiben mußte und als ich mit Östrogen in der Sublimentation einstieg ich ungefähr 1 Jahr brauchte bis sich das auch wirklich mit allem wieder gegeben hatte und auch das Gemüt sich stabilisierte. (Da war bei mir noch kein Adhs in Sicht)

Wahrscheinlich wird langsam und stetig bessere Ergebnisse bringen weil zu viele Stellschrauen gleichzeitig genutzt werden und ja durch die Testksteronveränderung auch diese Schine sich anpassen und bestimmt auch emotionale sowie in ausführende Funktionen hineinwirken werden und können und du eben nicht sagen können wirst → das kommt von der hormonellen Normalisierung, das sind Nebenwirkungen Elvsane, so verändere ich mich unter Elvanse etc

Hoffentlich ist das halbwegs verständlich was ich damit sagen wollte :see_no_evil_monkey::speak_no_evil_monkey:

2 „Gefällt mir“

Ich habe Elvanse 30mg 4 Wochen, 50mg 4 Wochen und 70mg 6 Wochen eingenommen

Ich kann zur Stimmung nur soviel sagen - bei mir persönlich war es klar und deutlich zusammenhängend mit der Dosis:

Erhöhung Ritalin 30mg → 40mg: Verschlechterung

Wechsel auf Elvanse: Besserung.

Erhöhung Elvanse 50mg → 70mg: Verschlechterung.

Reduzierung Elvanse 70mg → 50mg: Besserung (alleine heute nach der ersten Einnahme)

Ich würde schon sagen, dass ich sehr sensibel bin, was die Selbstwahrnehmung betrifft. Das kann ich von Haus aus schon gut und habe es mit der Zeit verfeinert, als ich die ganzen Psychopharmaka zur Behandlung der Depression einnehmen- und dann einschätzen musste.

Ich tendiere selber auch dazu, eher 60mg als 40mg zu testen. Ich glaube, dass es bei mir so ist:

50mg zu wenig, 60mg Sweet Spot, 70mg zu viel

und nicht

30mg zu wenig, 40mg Sweet Spot, 50mg zu viel

Das mir den Hormonen (Schilddrüse und Testosteron) habe ich bewusst erwähnt, weil ich weiß, wie viel Einfluss sie haben können. Tatsächlich haben wir das vor zwei Wochen mittels Labor nochmal gecheckt und beides war im Referenzbereich. Testogel nehme ich bereits seit über einem Jahr und die Schilddrüse ist seit einem halben Jahr wieder gut.

Warum 20er Schritte? Hat der Psychiater vorgeschlagen. Bei 50mg habe ich gefragt, ob ich auf 60mg (oder 70mg) erhöhen kann und er hat mir die 70mg aufgeschrieben.

Ja, ich habe irgendwo auch gelesen, dass selbst wenn man die Veränderungen nicht unbedingt wahrnimmt, sie sich auch erst nach einiger Zeit zeigen können, wenn man sich neue Verhaltensweisen angeeignet hat.

Vielen lieben Dank für deine Antwort und deinen Erfahrungen!

1 „Gefällt mir“

Mein Mitgefühl für dich. Du hast eine ganz schön lange Diagnose- und Psychopharmaka - Karriere hinter dir. Mit all den unschönen Erfahrungen und Nebenwirkungen.

Ich selbst hatte auch erst eine Depression / Angststörung diagnostiziert bekommen. Mit der ADHS-Daiagnose war es klar. Das waren nur Sekundärerkrankungen wegen des unbehandelten ADHS. Antidepressivum abgesetzt, ADHS-Medikamente bekommen. bei richtiger Dosierung ist die Depri weg.

Bekommst du noch andere Psychopharmaka? Das wäre nämlich aus meiner Sicht kontraproduktiv.

Danke für deine lieben Worte.

Nein, ich nehme lediglich Testogel 40,5mg 1-0-0, Vitamin D3 20.000IE 1-0-0 (2x / Woche) und Elvanse 50mg 1-0-0 ein.

Ich glaube, dass das auch die Idee von meinem Psychiater war. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es sich bei mir um keine „klassische“ Depression handelt, aber wer weiß.

Bin auch sehr gespiegelt mit Körper und Medis, nehme vieles extrem sensibel wahr. Ist sehr anstrengend das auszublenden. Hab keine direkte Depression, aber schon leichte in die Richtung, wo ich aber wohl selbst immer raus komme. Und ebenso im Pflegeheim. Versteh also etwas von deinem Arbeitsalltag. Hab mit Concerta angefangen, war super, lag bei 72mg (nach oben offen) kleiner Zombiie gefiel mir schon. Ich konnte richtig gut fokussieren und arbeiten, vieles ausblenden, und hab kaum geredet. (ich Quasselstrippe) übliche Nebenwirkungen und teilweise um die 4 Liter täglich getrunken wegen der Mundtrockenheit, aber der Rebound war teilweise sehr heftig. Hab in nicht mal 2.5 Monaten knapp 12 Kilo abgenommen habe, obwohl ich sie nicht jeden Tag genommen habe, (ja der Psychiater hat mich auch so fragend angesehen) da war der Wechsel zwingend.

Gewechselt bin ich dann im Januar auf Elvanse nach 3 Monaten bei meinem Sweet Spot 50 mg gelandet, bei 60 werd ich irgendwie dusselig im Kopf, oder manchmal leer wie du erwähnst, langsam denkend so in etwa, bin auch nie höher gegangen. Oder diese Gefühlschwankungen können je nachdem an manchen Tagen schon anders sein. Gehe mit Elvanse sogar mehr raus, mehr Sport, manchmal hab ich sogar wie kleine Glücksgefühle. Ich kann irgendwie damit gut mein Verhalten besser Regulieren lernen. Nehme ich 50 auf einmal ist es auch nicht immer so gut wirksam eigentlich ziemlich kurz sogar, knappe 6-7 Stunden. Daher Hab ich es inzwischen aufgeteilt 6 Uhr morgens 30 mg und dann so um 8:30/9 uhr nehme ich 20 mg (selten 30mg, wenn echt langer Tag geplant ist), funktioniert ganz gut. Halte auch mein Gewicht besser, und hab weniger diesen Heisshunger abends als bei Concerta. Frag dein Arzt zu einer Aufteilung evtl kann dies bei Dir helfen. Ich glaube auch mal gelesen zuhaben das viele Frauen das so aufteilen. Ich merk meine Wirkung, weil mir dann so leicht warm wird. Essen und Schlaf macht tatsächlich sehr viel aus habe ich bemerkt. Ich frühstücke daher so gut es geht, immer ein Snack dabei haben is perfekt, und direkt nach Feierabend wird gut zu gefuttert. Elvanse benötigt ebenfalls eine gute Einstellungszeit, Bei mir waren es eben etwas über 2 Monate.

Was nennst du denn bitte eine klassische Depression?

Kann und konnte ich auch nie haben. Phasen in denen es besser und in denen es schlechter war…aber eigentlich alle gebräuchlichen Antidepressiva haben meinen Zustand verschlimmert oder das inner voll auf agro, Haß, absolut mir komplett fremd sein und vieles mehr ausgelöst.

Wenn aber eine Adhsüberbeanspruchung/Ausbrennung ggf. Überlastung dazu wenn die Hormone nicht stimmen, gerade zu tief sind man sich auch neutraler, kraftloser empfindet/verhält/ dadurch Energie fehlt und man leichter aus dem Gleichgewicht werfen läßt muß ja nicht gleich eine schwerste Depressionen sein sondern war schon gut drin und auf dem sicheren Weg tiefer in die Depressionen hinein, wäre das so nicht aufgefallen und behandelt worden.

Hast du das nur nicht so empfunden oder möchtest du es nicht so bewerten wie der Psychiater es bewertet hast?

Vielleicht kommt das ja auch erst etwas später mit einer anderen anderen Sicht auf diese Zeit wenn du noch ein ganzes Stück weiter aus dieser Phase herausgekommen bist und du vielleicht doch nochmal anders zurückblickst/bewertest als es zur Zeit ist. Ich hab auch einiges viel leichter bewertet und deutlich später wurde mir dann erst bewußt wie das wirklich Ausmaß ist war. Ich kann schon sagen das Stimulanz einen Blick ermöglichen/ermöglicht haben der micht nicht mehr so versucht zu relativieren und klein denken/ klein empfinden im Vergleich/ Verhältnis zu anderen Menschen. Das war spannend als das wirklich zum ersten mal „verschwand“ und ich deutlich Adhs Symptome live miterlebt hatte…

Das hatte dann auch ganz vieles aus der Vergangenheit recht schlagartig erklärt fast wie ein Zaubeertrick mit dem einiges mehr sichtbar wird…

1 „Gefällt mir“

Hey, das klingt für mich eigentlich, als ob bei 50mg Elvanse schon eine gewisse Wirkung da ist. Such mal mit der Suchfunktion hier im Forum nach „Elvanse auflösen“, so könntest du die 60mg schon vor dem nächsten Arzttermin mal testen.

Ich würde unbedingt mal bei Elvanse bleiben und versuchen, die Dosis noch zu optimieren. Ich denke, das könnte gut kommen.

Für ganz genau.

1 „Gefällt mir“

Ich würde damit gerne bis zu meinem Termin warten wollen.

Was vermutest du, könnte in meinem speziellen Fall, die wahrscheinlichere Dosis sein? 40mg oder 60mg?

Könnten die 50mg bereits zu viel sein? Könnten 50mg noch zu wenig sein?

Also deine Beschreibung von 50mg klingt nicht nach zu viel, von daher würde ich tendenziell eher 60mg zuerst versuchen. Vielleicht hast du ja noch 30er-Kapseln übrig, dann könntest du 2x30 testen?

Nochmal ein kurzer Zwischenstand:

Ich habe Elvanse 50mg 30 Tage und Elvanse 70mg 45 Tage Tage eingenommen. Seit dem 27.03.26 nehme ich wieder Elvanse 50mg ein - das wäre also heute Tag 11.

Nun achte ich natürlich ganz besonders auf irgendwelche Veränderungen, damit ich meinem Psychiater dann ausführlich über alles berichten kann, sobald er wieder da ist.

Jetzt gibt es aber ein paar Dinge, die ich nicht ganz einordnen kann und hoffe auf eure Erfahrungen:

Die Nebenwirkungen mit dem trockenen Mund sowie dem verringertem Appetit sind komplett weg. Das waren unter 50mg tatsächlich auch die einzigen Nebenwirkungen, die ich hatte.

Natürlich kann man nicht pauschal sagen, dass bei ausbleibenden Nebenwirkungen auch eine ausbleibende Wirkung gegeben ist - aber es fühlt sich definitiv nicht mehr so an, wie die ersten 30 Tage mit 50mg. Um ehrlich zu sein, war die appetithemmende Wirkung auch eine gern gesehene Nebenwirkung bei mir - selbstverständlich liegt da nicht mein Fokus drauf, etwas schade bzw. irritierend finde ich es aber trotzdem, vor allem, weil viele über ein Anhalten der Nebenwirkung berichten.

Ich kann mich aktuell teilweise gut konzentrieren und meine Motivation ist teilweise ein wenig besser, aber ich bin nach wie vor der Meinung, dass noch Potential nach oben ist.

Jetzt fällt mir besonders während meinen freien Tagen über Ostern auf, dass es mir ungefähr eine Stunde nach der Einnahme besser geht, ich eine Stunde Power habe und daraufhin für eineinhalb Stunden danach ein ziemliches Down habe, was sich dann aber im Laufe des Tages wieder einpendelt. Was genau sagt mir der Verlauf jetzt? Während Arbeitstagen fällt mir das entweder nicht auf, oder es ist da nicht so.

Chat GPT meint, dass das Anfluten der Wirkung vielleicht zu schnell und zu viel ist. Er meint auch, dass die Überstimmulation meines Gehirns dafür gesorgt haben kann, dass sich mein eventueller Sweet Spot von 50mg auf 60mg verschoben hat. Er meint, dass sich das wieder regulieren kann, aber dass auch die Möglichkeit besteht, dass er sich dauerhaft verschoben hat. Natürlich ersetzt die KI keinen Arzt und liefert mir nur mögliche Sichtweisen. Aber wie bewertet ihr das?

LG

Probiere doch mal 60mg aus für mind 5 Tage. Dann siehst du ja ob es passt :slight_smile: