Elvanse Eindosierung - leidiges Thema

Guten Tag die mit ADHS-gesegneten Damen und Herren und natürlich auch alle dazwischen,

Wie viele suche ich hier ein paar Ratschläge bzgl. der Eindosierung mit Elvanse oder gegebenenfalls Tipps, woran und ab wann man definitiv sagen kann, dass das Medikament nichts für die eigene neurochemische Zusammensetzung zu sein scheint.

Diagnose: ADS

Glücklicherweise kann ich es mir derzeit erlauben für die nächsten 3 Monate zumindest beruflich komplett zu pausieren und möchte diese Zeit für die Eindosierung nutzen.

Verschrieben bekommen habe ich derzeit Elvanse 20 mg, dass ich nach einer Woche erhöhen soll auf 30 mg. Von dort aus sind bei nicht ansprechen Sprünge in 10 mg Schritten vorgesehen.

Nun ist heute der erste Tag der Einnahme von 20 mg.

Effekte: Auf eine gewisse Weise stellt es das Hirn definitiv ruhig, fühle mich aber auch teils etwas „gefangen“ im Körper. Ganz schwer zu beschreiben. Eine Mischung aus komischer Lethargie, fast wie in Watte gepackt. So ganz kann ich mir noch keinen Reim darauf machen. Es fühlt sich teils überstimuliert und doch unterstimuliert an. Ein Teil von mir fragt sich, ob es besser gewesen wäre, die 20 mg zu halbieren (über Wasser) und damit zu beginnen. Andererseits erscheint mir das auch komisch.

Meine Fragen an euch:

  1. Ab Wann kann man hinsichtlich der Wirkung oder Nebenwirkungen denn sagen, ob die derzeitige Dosis unpassend ist? Elvanse kumuliert ja auch leicht und ich schätze, dass sich teils auch irgendwelche regulatorischen Kompensationsmaßnahmen im Hirn abspielen, sobald es kontinuierlich eingenommen wird, sodass eine einmalige Einnahme nicht die Wirkung nach bspw. 2-3 Wochen widerspiegelt?
  2. Ich fühl mich auf gewisse Art und weise klarer, aber auch komisch gehemmt. Ein tiefes Gespräch mit einer physisch anwesenden Person zu führen kann ich mir so gerade nicht vorstellen. Hattet ihr bei niedrigen Dosierungen (20mg) komische Nebenwirkungen, die mit höherer Dosierung verschwanden?

Mein Arzt ist zwar Hilfe, sagt aber auch selbst, dass die Einstellung teilweise schwierig sein kann. Ich hatte mich für Elvanse entschieden, auch weil die meisten seiner Patienten damit besser zurecht kommen als mit Methylphenidate-Präparaten.

Vielen Lieben Dank allen im voraus!

Deep

Elvanse hat einen Steady-state von ca. 5 Tagen und man kann sich auch beschwipost etc fühlen. Da du noch gar keine Stimulanzien genommen hast kann das zusätzlich eine Zeit lang so sein.

Regelmäßig essen und trinken ist wichtig sonst kann es sich auch sehr unangenehm anfühlen was der Körper durch unterzuckern ind dehydrieren selbst erzeugt werden und man hält sowas auch schnell für Nebenwirkungen, die aber im engeren Sinnen nicht vom Medikament/ Wirkstoff kommen.

Erhöhen hieß es bei mir max wöchentlich.

Ich konnte teils feststellen:
1.Tag = super
2.Tag = super
3.Tag = super

oder

  1. Tag = super
  2. Tag = schlecht
  3. Tag = super
  4. Tag = war auch super
    oder
  5. Tag = blöd
  6. Tag = ok
  7. Tag = ok

manchmal so ein wenig wechselnd und aber einpendelnd nach 4 Tagen und am 7.Tag war es dann gut

Ich hatte ein einziges mal wo es von Anfang bis Tag 3 so schlecht war, das ich am 4. Tag erhöhte und die Probleme dann weg waren.

Wenns schlecht läuft lohnt es sich immer mit genug Geduld 1 bis 2 mal hochzudosieren, ob es besser wird und wenn nicht, dann geht man eine Dosis unter der, die schlecht war und mit aufdosieren nicht besser wurde.

Elvanse braucht Geduld und möglichst in der Eindosierung . Ich habe es sehr stark gefühlt ob ich zu unterschiedlichen Zeiten oder zur gleichen Zeit genommen habe, auch bezüglich das es gleichmäßiger und ’ besser" wirkt. Das habe ich auch immer noch und braucht bei mir auch 5 Tage um sich wieder einzupendeln

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