Elvanse- höhere Dosis= längere Wirkung?

Ist das so? Und wenn ja, kann das jemand erklären?

Ich hatte es bereits in einem anderen Thread versucht, hätte aber gerne noch eine Antwort / Antworten, die das besser beantworten können. Vielleicht irre ich mich auch und ich habe das irgendwie falsch abgespeichert oder n Fehler in der Logik :thinking:

Eindosierung Elvanse 30mg - #192 von SamSteely

Figure 3 | Lisdexamfetamine Dimesylate: Prodrug Delivery, Amphetamine Exposure and Duration of Efficacy | Clinical Drug Investigation

Es gibt ja immer einen Punkt, da ist die Konzentration des Medikaments so niedrig, dass sie nicht mehr wahrnehmenbar ist - wenn die Dosis insgesamt höher ist, dauert es länger, bis dieser Punkt erreicht ist. Das ist bei vielen anderen Medikamenten auch so.

Auch wenn beispielsweise nach 5 Stunden keine Wirkung mehr wahrnehmbar ist - ist ja noch n Rest vorhanden. Aus diesem Grund sollte in der Regel bei MPH die zweite Dosis etwas geringer sein, da es quasi zur Kummulation kommt.

https://www.researchgate.net/figure/Simulated-mean-steady-state-plasma-concentration-for-D-amphetamine-in-individuals-with_fig2_296631411

Würde sich die Wirkdauer verändern, müsste dies ja im Beipackzettel vermerkt sein. Soweit ich weiß, ist das bei Elvanse nicht der Fall. Die Höhe der Dosis richtet sich also nach der Stärke der Symptome. Jemand mit starker Symptomatik profitiert dann natürlich von einer längeren (eigentlich normalen) Wirkdauer, wenn die Dosis höher ist. Eventuell kann dabei auch der Subtyp eine Rolle spielen, zumindest gibt es Studien, die belegen, dass ADHSler vom unaufmerksamen Typ mit einer geringeren Dosis MPH auskommen.

Och nee, nicht noch mal. Das hatten wir doch schon alles diskutiert…

Ich hör ja schon auf. :roll_eyes:

Wo denn? Ein Link der weiterhilft wäre hilfreich, danke.

Hmmh…

Je stärker die Symptome = Je mehr Medikamente?

Ich glaube, man kann das echt nicht pauschalisieren. Bei keinem Medikament.

Nen Patient kann sehr heftige Kopfschmerzen haben, aber 600er Ibu hilft ihm trotzdem sehr gut und lässt die Kopfschmerzen verschwinden.
Wo andere wiederum bei leichteren Kopfschmerzen nicht mit 800er Ibu auskommen.

Wenn es danach gegangen wäre, hätte ich deutlich höhere Dosen an L-Thyroxin nehmen müssen, weil mein Wert bei der ersten Diagnostik seeeehr weit drüber war.
Ist aber nicht passiert. Ich brauche nur 75μg L-Thyroxin. Zwischenzeitlich 100, aber jetzt 75.

Ich denke die eigene Biologie ist hier das Maß, was wichtig ist.
Nicht die schwere der Symptomatik/Erkrankung. :thinking:

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Was sagst du zu der Frage, ob eine höhere Dosis Elvanse auch zeitlich länger wirkt?

Also rein logisch gesehen, müsste mehr auch eigentlich länger wirken, wenn man eine Zeitweise übersosierung in Kauf nimmt, wenn man eine zu hohe Menge genommen hat.

Zumindest war es bei mir so, als ich versehentlich die doppelte Dosis genommen habe.
Ich war zeitweise für einige Stunden komplett überdosiert, danach war ich aber sehr konzentriert und klar im Kopf. Das hielt sehr lange an. Bis spät in den Abend hinein. Am nächsten Tag habe ich ausgesetzt gehabt um ne Überlappung zu vermeiden. Der spürbare Elvanse-Bereich war anhaltend bis in den frühen Nachmittag des nächsten Tages.

Ich mein, es ist ja mehr im Blut, also muss auch mehr abgebaut werden, braucht dann halt länger und damit müsste sich das ja logisch gesehen verlängern.

Was man dabei halt auch echt beachten muss ist die individuelle Verstoffwechslung. Die ist bei jedem echt anders. :thinking:

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