Elvanse vs. Ritalin, unretadiertes MPH

Sorry, es ist mir ein Bedürfnis dazu ein neues Thema aufzumachen.

Ich bin ja Ende 2018 von einem Bundesland in ein anderes umgezogen. Psychiater schauen dann ja nochmal und gucken, ob die Diagnose stimmt. Bei mir wurde die gleich bestätigt. Schon im 1. Termin schlug mir der Arzt vor, auf Elvanse umzustellen. Ich lehnte ab, da ich ja mit Ritalin und unretadiertem MPH gut eingestellt war.

Mir ist bis heute unklar, warum Elvanse nun plötzlich das Mittel 1. Wahl sein soll. Weiß dazu jemand Näheres? Zumal ich einen Wechsel auch nicht verstehe, wenn man sich doch gut eingestellt fühlt.

Beim letzten Termin habe ich mich nun zu Elvanse überreden lassen, habe aber noch Ritalin da.

Nach 3 Wochen Elvanse kann ich sagen: ich spüre keinerlei Verbesserungen. Mein Problem ist insbesondere der Antrieb, also anzufangen mit dem, was zu erledigen ist - das hatte ich dem Arzt auch gesagt. Ich fühle mich jetzt jedenfalls fast den ganzen Tag lang einfach nur benebelt und werde gegen 22 Uhr (!) so richtig wach… Zusätzlich bekomme ich ja seit 3 Wochen dieses Mirtazapin, das in geringer Dosierung schlaffördernd wikren soll. Seitdem kann ich vor allem gut durchschlafen und habe wieder Hunger und Appetit.

Heute habe ich Ritalin statt Elvanse genommen und siehe da: alles ist gleich besser!

Wie ist das denn bei euch? Gibt es unter euch auch welche, die von Ritalin/Medikinet auf Elvanse umgestellt wurden und wie geht es auch damit? Es gibt ja hier den thread, in dem man die Wirkungen mit +++ und — etc. beschreibt. Für mich hat Elvanse bisher keinerlei Vorteile, sondern nur Nachteile ggü. Ritalin und unretadiertem MPH.

Die wichtigste Frage ist für mich aber ganz allgemein, warum Elvanse plötzlich das Mittel 1. Wahl sein soll. Wie wird das eigentlich begründet?

Die Einstellung auf Ritalin hat bei mir damals sehr gut geklappt, weil wir mit unretadiertem MPH angefangen haben und daran die Dosis für das retadierte ausrechnen konnten + unretadiertem MPH morgens und abends.

Ich stelle es mir sehr schwierig vor, wenn man gleich einfach nur Elvanse nimmt…

Hallo Tosh,

wenn ich böse wäre, könnte ich sagen: Weil es neu und in Mode ist. :wink:

Ich sehe das genau so skeptisch wie du. Es gibt Untersuchungen, die belegen sollen, dass statistisch (!) Elvanse bei Erwachsenen vorteilhafter sein soll und und Methylphenidat bei Kindern. Statistisch heißt, dass ein paar Leuten mehr das eine mehr bringt als das andere. Es heißt nicht, dass das auf jede/n zuträfe.

Ich persönlich finde es wichtig, dass Ärzte beide Optionen anbieten. Also zuerst das eine versuchen, und wenn es nicht ideal ist das andere. Womit angefangen wird, ist jetzt nicht so das Allerwichtigste, sondern eben im Hinterkopf zu behalten dass es noch einen anderen Wirkstoff gibt.

Elvanse hat nach meiner Meinung einen Nachteil, es ist nämlich nicht so sehr flexibel. Man hat offziell, also wenn man nicht die eigentlich Kindern vorbehaltenen Dosierungen berücksichtigt und nicht trickst wie Manche hier im Forum, nur drei Dosisstärken. Und eben eine sehr lange Wirkdauer.

Was ich auf der anderen Seite auch kritisch sehe, ist dass viele Ärzte als erstes Medikinet Adult verordnen, und auch ohne zu fragen ob man gerne frühstückt. Es gibt schließlich Ritalin Adult, da hat man dieses Problem nicht.

Ich gehöre wie du auch zu denjenigen, die mit Methylphenidat sehr gut fahren, ein Versuch mit Amfetamin war nicht ermutigend, und ich bin zu Methylphenidat zurück gekehrt.

Danke für deine Antwort, lieber Falschparker!

Ich mache jetzt einfach mit Ritalin weiter und werde das beim nächsten Mal ansprechen. Bzw. bin ich eh gerade auf der Suche nach niedergelassenen Psychiatern, weil ich mich bei ihm ohnehin nicht wohl fühle. Er fragt mich z.B. jedes Mal, ob ich Drogen nehme, was ich jedes Mal verneine. So kann ich kein Vertrauensverhältnis aufbauen…

Ach so und noch ergänzend: Heute habe ich Ritalin genommen und habe nach dem Mittag einen Mittagsschlaf gemacht. Mit Elvanse undenkbar.

Ich bin vom Hin und Her zu Elvanse auch schon etwas franse.

Nach wie vor war Elvanse als ich gestartet war und es wirkte unter der damaligen Arbeitssituation für mich sehr stimmig und hilfreich, hab mich damit auf der Arbeit am wohlsten gefühlt. In der Phase war fokussierte Konzentration nicht so ausschlaggebend, mehr die zwischenmenschliche Interaktion.

Im Winterurlaub war es nicht so passende, bin da mal wieder auf MPH zurück.

Nun habe ich coronabedingt Homeoffice. Klebe von ca. 7:30 bis ca 14:00 fast nur am PC , mit einer festen Aufgabe aber zugleich Input aus zig Anfragen.
Neugierde zur neuen Software und irgendwas ausprobieren und eigener Ideeninput und immer wieder herausfiltern müssen welcher Input von mir selbst nun stimmig ist welcher von andren überhaupt notwendig , dass bräzelt mich voll durch. Ein ganz andere Anforderung an mich an der ich zugleich „nerdigen“ Spass habe. Das größte Problem ist das ich um 14 dann voll hochgefahren bin und nix mehr richtig geschissen bekomme und den Schalter nicht so richtig auf privat und Ruhe kriege.

Hab das Gefühl ich müsste 1000kg MPH einnehmen.

Mir viel dann ein , dass ich noch ein paar Ritalin Adult habe und das es ja zum Ende nochmal in der Wirkkurve ansteigt. Ich war ja mit Ritalin nicht klargekommen, aber ich glaube das war da genau passend , dass ich um diese Uhrzeit im Höchstlevel der Medikation bin , an dem Tag bin ich am besten wieder runtergekommen.

Heute nochmal Elvanse getestet, Rückmeldung aus einem Gespräch mit dem ich seit dem Homeoffice viel Kontakt habe, ich sei etwas verpeilter wie sonst.

Ich kann im Moment echt nicht sagen was nun besser ist von den Medikamenten.

Zumindestn bei mir darf ich wohl das Chaos durch die Coronasituation nicht vergessen. Es ist aktuell nichts so wie es mal war und ich habe plötzlich eine ganz andere Arbeitssituation und Anforderung und keine Sicherheit wann wie was sich wieder ändert. Ich glaube dass das einfach ein inneres Chaos/stress ist was Medikation nicht mit abpuffern kann.

Ich habe die letzten zwei Tage Ritalin 10mg. morgens genommen (habe noch Vorräte) und die Wirkung war klasse! Nach ca. 6 Stunden kam dann der Rebound, habe dann Attentin genommen.
Ich überlege tatsächlich auf diese Kombi eine Weile zu versuchen, bis das Ritalin alle ist. Wenn die Wirkung weiterhin so bleibt, werde ich mit meinem Doc über einen Wechsel sprechen. Der Arme wird die Krise langsam bekommen.

Ich glaube, die einzige Vorteile von Elvanse sind der angeblich mangelnde Rebound und die lange Wirkung. Der Nachteil ist tatsächlich die passende Dosis zu finden. Auch finde ich die Wirkung stark von äußeren Faktoren beeinflussbar, bei mir zumindest.

Was die Stimmung angeht, ging es mir stimmungsmäßig mit Ritalin auch super.

Medikinet ist zwar auch Ok, aber die depressive Stimmung beim Abfluten kann ich mir sparen.

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Wenn ich mich mal rein klinekn darf, ich bin ja noch frisch dabei und hab mit Medikinet vor 1 Monat gestartet.

Kann man zwischen Ritalin, Medikinet und Elvanse verschiedene zwischenmenschliche Verhaltensweisen unterscheiden? Kannst / magst du genauer darauf eingehen oder wo kann ich hier darüber mehr erfahren? Finde ich hoch interessant, grade weil ich eher ein Menschenscheuer / ängstlicher Typ und hab ADS, absolut HYPO!

(Sorry fürs evtl. Offtopic)

@Nelumba_Nucifera und @allmighty wie geht es euch denn mittlerweile mit dem Schlaf unter Elvanse?
Oder nehmt ihr derzeit nur Ritalin und könnt demzufolge wieder ausreichend schlafen?

@Cloudy Bei Ritalin oder Medikinet müsstest du es selber ausprobieren. Das ist für jeden individuell.
Wie ich hier mitbekommen habe und aus eigener Erfahrung sagen kann, mit Elvanse ist man „lässiger“ und nicht so verbissen in den Gesprächen wie mit MPH. Wobei ich dies auch nicht pauschalisieren möchte! Schließlich waren meine Interaktionen mit MPH auch top. Dabei liegt der Schwerpunkt eher auf der Wachheit und der damit einhergehenden Aufmerksamkeit, um deinem Gesprächspartner konzentriert zuzuhören.

Bei mir hat Elvanse keine Wirkung auf den Schlaf, sogar mittags kann ich damit schlafen. Wobei mittags der Schlaf kurz aber sehr erholsam ist.

Kann ich total nachvollziehen. Ich wollte nie wieder im Homeoffice arbeiten, weil ich mich dann in der Wohnung nicht mehr entspannen kann. Weil man könnte ja noch dies und das und jenes erledigen. Außerdem war bei mir der Weg vom Büro nach Hause immer gut zum Runterkommen.

Mich hat Corona von Anfang an sehr mitgenommen, es führte bei mir auch schnell zu existenziellen Sorgen. Im Sommer hatte ich ein ganz schlimmes Tief und habe mich sehr schweren Herzens dazu entschieden, meine Selbstständigkeit aufzugeben. Inzwischen bin ich offen für Neues. :smiley: Aber erstmal muss ich eine Wohnung finden und Umziehen. Eins nach dem anderen. Bin froh, dass ich gerade krank geschrieben bin. Ich komme endlich wieder runter nach 5 Jahren Selbstständigkeit.

Ansonsten: ich glaube, von Elvanse merke ich so gut wie nix - wahrscheinlich stimmt die Dosierung noch nicht. Aber von dem Mirtazapin merke ich was. Gering dosiert soll es beim Einschlafen helfen, was bei mir allerdings nicht der Fall zu sein scheint. Ich habe das Gefühl, ich werde davon wach, wenn ich es abends nehme. Vielleicht eine adhs-typische paradoxe Wirkung? ABER ich schlafe endlich wieder 8 und mehr Stunden durch und als Nebenwirkung steigert es den Appetit! Das hat mich bei Ritalin so genervt: diese ständige Appetitlosigkeit. Neuerdings träume ich nachts vom Essen. :shock: Und ich esse neuerdings Frühstück! :shock: :shock: :shock: Ich war nämlich noch nie ein Frühstücksesser.

Jedenfalls geht es mir nun schon den 2. Tag in Folge sehr viel besser! Mein Arzt meinte zu mir, dass es so 2-3 Wochen dauert, bis ich mich besser fühlen werde und er hatte tatsächlich Recht. Mein Körper fühlt sich auch wieder locker und leicht und nicht mehr so angespannt und verkrampft an. Meine Stimmung ist deutlich besser, obwohl ich gerade prämenstrual bin.

Also bei mir ging die Angststörung mit MPH und Ritalin sofort weg. Bei mir kam die wohl daher, dass ich mich ständig zusammenriss, um mein ADHS in Schach zu halten. Ich wurde deutlich ruhiger und fühlte mich viel mehr bei mir selbst. Ich spürte mich selbst und meine Bedürfnisse viel besser. Gut wirkte es auch gegen Impulsivität wie z.B. „Sprechdurchfall“, andere beim Reden unterbrechen, erst Denken, dann sprechen. Negative Auswirkungen hatte es allerdings auf meine Kreativität. Und was mich auch oft störte war diese Leere im Kopf. Freunde von mir gaben mir das Feedback, meine Lebendigkeit zu vermissen.

Zu Elvanse, das ich jetzt erst seit 3 Wochen nehme, kann ich noch nicht viel sagen. Außerdem arbeite ich zur Zeit nicht. Deutlich besser ist inzwischen meine Grundstimmung und mein Körper fühlt sich entspannter an. Auch kann ich langsam wieder Dinge angehen.

Schau mal hier, hier haben einige über Unterschiede der Medikamente berichtet, u.a. auch ich:
<URL url="Unterschiede MPH - LDX (Ritalin, Medikinet, Elvanse) Bewertung bezüglich einzelner Symptome - #215 von tosh text=„viewtopic.php?p=22495&sid=4ce38abfcd546 … 506#p22495“>Unterschiede MPH - LDX (Ritalin, Medikinet, Elvanse) Bewertung bezüglich einzelner Symptome - #215 von tosh

Ich habe übrigens das Gefühl das Methylphenidat irgendwas im Gehirn „stopt“ und Elvanse irgendwie was im Hirn anders steuert.
Was mir auch untere Elvanse aufgefallen ist, dass ich vermehrt Erinnerungen an früher habe.

Hallo allerseits,
Ich nehme seit längerer Zeit Elvanse 50mg und habe folgende Erfahrungen gemacht.

Das Mittel hält unglaublich lange an und Ich kann mich sehr gut konzentrieren.

Folgende Dinge sind meinen Mitmenschen aufgefallen:

  • Ich will nur noch lernen. Egal zu welcher Zeit / egal ob Freunde mich eingeladen haben
  • Isolation und keine Spontanität mehr
  • nicht mehr abschalten können beim Essen und beim schlafen
  • Übermüdung
  • Gereiztheit am Tag
  • keine Empfindung für Bedürfnisse:
    Meine Körper Temperatur ging in den Keller.
    Ich bin 20.

  • Tägliches Infrage Stellen:„mache ich den richtigen Job“,
    Ich werde es nicht schaffen mein Leben zu meistern"

Das waren Dinge die meiner Mutter aufgefallen sind.

Mir ist aufgefallen: - Ich bin benebelt

  • habe Angst vor normalen Dingen
  • stehe vor der Arbeit und grübeln vor mir hin wie ich jetzt das Rohr am besten isoliere.
  • weiß jetzt nicht ob das an mir liegt aber ein richtig intimes Verhältnis mit jemand ein zu gehen kenn / kann / sehe ich nicht.
  • mit Elvanse bin ich nur auf Leistung fixiert und Spaß an irgendwas habe auch nicht mehr so wirklich.

Das macht mich auf Dauer kaputt.

Vielleicht ist nicht alles Medikamenten abhängig aber ich weiß nicht was mach ich als Grund Person falsch und was wird durch das Medikament beeinflusst?

Meinen Arzt habe ich verärgert und seiner Meinung nach gibt es keine Nebenwirkungen.

Das letzte Mal als ich ihm mein Empfinden geteilt habe, war die Frage ob ich Drogen nehmen würde…

Freue mich über jede Art der Rückmeldung.
Wünsch euch allen frohe Ostern.
Gruß Ribbelkuche20

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@Ribbelkuche20
Du fühlst dich benebelt? Nimm weniger… wie man die Kapseln aufteilen kann, findest du zB im ‚Elvanse teilen‘-Thread. Es kann sein, das dir schon ein Fünftel der 50er Dosis ausreicht… oder die Hälfte. So wie es ist, kann es auf jeden Fall nicht bleiben, oder?

Du stellst täglich in Frage, ob du den richtigen Job machst? Vielleicht würde dir eine berufliche Veränderung zu mehr Lebensqualität verhelfen!? Hast du denn eine Idee, was du lieber machen würdest?

Dir auch frohe Ostern, und nicht den Kopf hängen lassen… die richtige Dosis zu finden ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich, danach zu ‚suchen‘… beim Job ist es ganz genau so.

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du beides hingekommen wirst :anfeuer

Liebe Grüße :winken

Hallo @Ribbelkuche20 ,

Ich sehe es wie @Anders , für mich liest sich alles als Überdosierung.

Wie hast du dich mit 30 mg. gefühlt? Ich nehme an du hast nicht sofort mit 50 mg. angefangen?

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Nimmt bzw. braucht jemand Magenschutz Medikamente wegen Elvanse/Ritalin und co.?
Und noch was, wie sieht es mit dem Appetit aus, leider wird er bei mir nicht gehemmt? Sogar bekomme ich extreme Wutanfälle wenn ich Hunger verspüre und nicht sofort was esse. Kennt das jemand?

@allmighty

Bei mir führt Ritalin leider zu dieser Appetitlosigkeit. Ich stand zum Teil total verzweifelt im Supermarkt, weil ich zwar Hunger, aber 0 Appetit habe. Das ist eine Nebenwirkung, die leider nicht weg geht bei mir. Zumal ich bei Stress auch mit Appetitosigkeit reagiere und das Essen dann Abends und vor allem am WE quasi nachhole. Bei vielen ADXS-lern ist Essen ja zum Teil wie eine Sucht. Viele sollen ja Probleme damit haben, ein Sättigungsgefühl wahrzunehmen. Wie ist das bei dir?

Seitdem ich Mirtazapin gering dosiert nehme, ist es bei mir mit dem Appetit nun deutlich besser. Das führt als Nebenwirkung nämlich zu vermehrtem Appetit. Ich hätte das mit der Appetitlosigkeit viel früher und deutlicher ansprechen sollen. Weil, wenn man den ganzen Tag nichst isst, sich das trotz Medi natürlich auf die Leistungsfähigkeit und das Stressempfinden auswirkt.

Für den Magen brauche ich nichts.

Gude, @Anders @allmighty

Benebelt : ich merke total wie das Medikament wirkt.
Körperlich total fixiert sozusagen.
Weiß nicht wie ich es am besten beschreiben soll. Abschalten klappt gar nicht mehr und Ratlosigkeit ist das passende Wort.

Gute Frage.
Das letzte was ich genommen habe ist meines Wissens Medikinet Adult 30mg.

Mein Arzt gab mir 50mg Situationsbedingt mit der Aussage es würde mir helfen.

Meine geschilderten Sicht-weisen kann er nicht nachvollziehen. :thinking:
Es muss doch ein Medikament geben wo ausreichend stark ist und man Mensch bleibt / abschalten kann…

Danke für die schnellen Rückmeldungen.
Klappt super hier im Forum. :+1: Danke

Gruß Ribbelkuche20

Hi Ribbekuchen,

habe ich das richtig verstanden, dass du von 30mg Medikinet auf gleich 50mg Elvanse umgestiegen bist oder hab ich etwas überlesen? In der Äquivalenztabelle steht zwar, dass die mg-Anzahl bei Elvanse im Vergleich zu der von anderen Medikamenten mit einer einigermaßen ähnlich intensiven Wirkung höher beziffert ist, aber so wie du die Wirkung beschreibst, habe ich es bis jetzt nur bei Überdosierungen gehört. Hast du den Inhalt mal in Wasser aufgelöst und dann einfach rationiert? Meine Psychiaterin hat mir strikt eingetrichtert, langsam zu erhöhen, um eine subtilere Effektwahrnehmung zu spüren und dann genau ab der Dosis, bei der die erarbeitete Wirkung an Qualität verliert, die höchstmögliche, noch angenehme, zu nehmen. Ich kenne die Wirkung, die du beschreibst, vom Medikinet, wenn ich 40mg, anstatt den ausreichenden 30-35mg, genommen habe. Ich spüre die Wirkung total und sie ist auch nicht zwingend negativ, aber ich befinde mich dennoch in einem starren, angespannten Zustand (Getriebenheit), die Besonnenheit fehlt dann total.

Dein Arzt ist auch noch verärgert über deine Berichte und fragt, ob du Drogen nimmst? :ai

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@frosdedje ja richtig, ich bin von heute auf morgen umgestiegen.

Selbst dosieren habe ich noch nicht probiert.
Hatte da immer Angst, das was schief geht.

Mittlerweile bin ich wieder auf 30mg Medikinet 1-0-0

Die 30mg nehme ich schon sehr lange.
Bisher war mir nie aufgefallen das meine Konzentration ab 15 Uhr weg ist… hoffe mein Arzt kann mir da 1-1-0 verschreiben…

Wusste noch gar nicht das es Medikinet 35mg gibt…
Würde ich auch gern mal testen.

Danke für die Rückmeldung.

Und die 30mg reichen aus? 1-0-0 wäre beispielsweise bei mir viel zu wenig Gesamtwirkung. Die maximale Wirkungsdauer ist 8 Stunden, bei mir ist sie oft nur halb so lang. Vielleicht ist das der Rebound mit der Konzentration, eventuell könntest du ja eine zweite Tablette nehmen? Der aktive Wirkstoff ist ja aufgebraucht und wenn die 30mg zufriedenstellend sind, dann ist es ja quasi „notwendig“, noch eine zu nehmen. :lol:
Ich habe mir einfach 10er und 5er verschreiben lassen und dann kombiniert, so sind die 5er Schritte entstanden. Deshalb klappt das mit dem Herantasten besser, sprich es einfach mal an :slight_smile: Habe gerade ein Beispiel hier im Forum gelesen, bei dem jemand mit 7,5mg exzellent fahre, aber bei 10mg die Wirkung fast schon umgekehrt sei. Ich würde einfach mal mit deinem Arzt reden. Meine Psychiaterin hat mir erklärt, dass gewöhnlich die zweite Einnahme schon erfolgt, wenn man die erste von 5mg auf 10mg erhöht hat.