Entscheidungen sind belastend

Hey Leute,
ich stehe momentan vor einer echt harten Entscheidung. Es mag für den ein oder anderen lächerlich klingen was sage aber ich finde aktuell nichts und niemand mit dem nochmal reden kann. Ich hasse es generell Entscheidungen zu treffen, weil ich immer Angst habe, dass es die falsche Entscheidung ist. Das ich irgendwelche Aspekte oder Informationen übersehen habe und das meine Entscheidung ändern schaden könnte. Jetzt steht bei mir eine Bewegung an und zwar für ein Medizinstudium. Ich wollte schon immer Medizin studieren und habe jetzt auch Jahre darauf hingearbeitet. Damals habe ich ein solides Abitur gemacht (2,0 und habe während meiner Abi-Phase meine ADHS-Diagnose bekommen), eine Ausbildung im OP gemacht und habe einen soliden TMS (Test für medizinische Studiengänge)geschrieben. Das alles reicht noch so knapp um einen Studienplatz in Humanmedizin zu bekommen. Da es so knapp ist und ich jetzt wegen vielen Gründen endlich studieren muss, bewerbe ich mich alternativ auf Zahnmedizin und Pharmazie, da ich dieses Wintersemester unsicher bin ob ich einen Platz in Humanmedizin kriege. Heute befasste ich mich nochmals mit meinen Studiengängen und bin jetzt verunsichert was ich machen soll, ob ich lieber Zahnmedizin statt Humanmedizin studieren will. Background: Zahnmedizin dauert 5Jahre und man hat je nach Wunsch nach dem Studium 3 Jahre Weiterbildung zum Kieferorthopäden oder Oralchirurg. Man ist nach dem Studium direkt Zahnarzt und kann Geld verdienen ist aber an den Zahnbereich gebunden. Bei Humanmedizin studiert man 6 Jahre und macht je nach Facharztrichtung 4-6 Jahre Facharztweiterbildung. Nach dem Humanmedizin- Studium ist man erst Mal ,nur" Assistenzarzt und mindestens 3 Jahre oder den ganzen Facharzt an das Krankenhaus gebunden. Da ich schon im System bin/ war weiß ich nicht ob ich das als Assistenzarzt will. Ca. 60 Stunden Arbeit die Woche, Rufdienste (man geht nach Feierabend nach Hause hat ein Telefon und jeder kann dich aus dem Bett klingeln wenn was ist) oder 24 Stunden Dienste (Wenn man in der falschen Abteilung ist dann arbeitet man diese 24 h komplett durch z.b Gynäkologie). Objektive gesehen bittet Zahnmedizin eine bessere Work-Life-Balance und man kann sofort durchstarten. Aber ich habe mein Leben lang Chirurgie gemacht und kann mir jetzt nicht vorstellen mich jetzt auf Zähne zu beschränken obwohl es beim Hautarzt, Augenarzt ect. das gleiche ist. Ich will halt meiner Familie und Menschen die allgemeinen mit ihren Problemen nicht ernst genommen werden helfen und weiß nicht ob ich das mit Zahnmedizin kann. Aber anderseits weiß ich nicht ob ich mich so opfern kann für Humanmedizin. Aktuelle arbeite ich 9-10 Stunden ohne Pause ( ja das ist rechtlich nicht ok) und mir passieren keine schlimmen Fehler. Ich habe aber einfach Angst, das ich später mit meinem ADHS, dem hohen Stress und Tempo sowie mit dem leicht giftigen Klima im Gesundheitswesen einfach breche. Von der Familienplanung Mal ganz zu schweigen. Jedoch befürchte, das ich im Zahnmedizinstudium einfach zu wenig Inhalt lerne und es eventuell bereue, das ich doch nicht Human gemacht habe. Eigentlich bin ich keine Person die den leichten Weg nimmt aber ich weiß nicht ob es irgendwie das Alter ist( bin Mitte 20) oder einfach weil ich doch jetzt schon eigentlich ziemlich fertig in meinem Job bin. Doch ich bin gerne im OP und assistiere sehr gerne ( sowas wie zu nähen, Kreuzbänder präparieren, bohren ect.) und würde später etwas ähnliches machen aber ich habe Angst das mich die Klink in der Assistenzarzt Zeit dahinrafft. Leider habe ich viele mit Burn Out erlebt und weiß nicht ob es sich lohnt ,dass alles auf sich zu nehmen und dann mittendrin oder kurz vor Ende mit Burn Out zu scheitern. Es nervt mich das ich so kurz vor der Bewerbung diese Zweifel kriege. Vorher habe ich mir nie diese Frage gestellt für mich war immer klar ich mache Humanmedizin. Jetzt habe ich diese Problem, dass objektiv Zahnmedizin mehr zu mir passt aber es mir vom Wissen und Können vielleicht nicht reicht. Doch Humanmedizin könnte mich nach dem Studium einfach komplett fertig machen.
Ich denke viele werden noch Fragen haben und ich verstehe das dieser Post echt ein kleines Wehwehchen ist.

Weiterhin versprühe ich auch etwas sozialen Druck Humanmedizin zu machen obwohl ich mich wie immer versuche dagegen zu wehren. Meine Eltern sind naja so gut sie es können hilfreich. Mein Vater ist der Meinung, dass nur wenige Menschen , das tun können was ich mache( Also Chirurgie hat viele schöne aber auch harte Seiten) und ich deswegen meine ,Gabe" nutzen soll. Er übersieht nur etwas den meine Seite. Auf der Arbeit im Kollegium unterstützen mich viele und fragen auch wann es los geht und andere sehen mich gar nicht in diesem Beruf und eher in der Pharmazie. Andere Verwandte versuchen mich etwas runterzumachen und finden ich bin zu schlecht dafür und da kommt mein Impuls einfach hoch und will das Gegenteil beweisen, während meine Vernunft mir versucht zu sagen, dass es bei solchen Leute keinen Sinn macht irgendwas zu beweisen und naja ich lebe eigentlich für mich. Weiterhin habe ich mich auch oft mit meinem Psychiater darüber unterhalten und er sagt mir das ich in der Medizin richtig bin und jemand wie ich dort gut wäre, was sich für mich etwas komisch anhört. Da ich auch leider diese Seite an mir habe es alles und jedem Recht machen zu wollen, nimmt mich diese Entscheidung und diese Gedanken echt mit

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Hey @Lefluff, alles gut, drstmal durchatmen nach deinem langen Text :smile:

Ich versuche auf so viel wie möglich einzugehen, aber ob ich den Überblick behalte kann ich jetzt nicht sagen.
Also los:

-Zahn- oder Humanmedizin?

  1. Herz oder Kopf?
    Du sagst es selbst, dein Herz schlägt für die Chirurgie. Da kannst du ja tatsächlich in beiden Bereichen deinen Platz finden. Kieferchirurgie ist ja ein größerer Fachbereich als man denken mag.
  2. Menschenfreund; wem kann ich helfen?
    Viele Menschen schämen sich Jahre oder Jahrzehnte für ihre Zähne. Diesen Menschen kannst du also in diesem Bereich helfen und ihre Lebensqualität steigern. Es gibt auch sehr viele, die Angst vor dem Zahnarzt haben oder Besonderheiten aufweisen, die andere Zahnärzte - im Gegensatz zu dir - nicht ernstnehmen. Und neben den Routinebesuchen, ein paar Füllungen etc, hat man ja auch dort schwerere Fälle, Entzündungen und Schmerzen. Aus eigener Erfahrung: die schlimmsten Schmerzen, an die ich mich erinnern kann, stammten von einem Zahn. Ich bin für die Behandlung sehr dankbar gewesen :grin:
  3. Work-Life-Balance
    Du liebst ein Fach, dass so gut wie unmöglich in Vollzeit als Gesund gelten kann. Schichtarbeit, Bereitschaft, Nachtdienst, 24-Stunden-Dienst etc. und mehr.
    Als Zahnarzt hast du es durchschnittlich leichter, wie genau der Fachbereich Chirurgie im Vergleich zur Zahnmedizin abschneidet weiß ich leider nicht.
    Das Gesundheitswesen ist momentan sowohl für das Personal als auch die Patienten weit vom Optimum entfernt.
  4. Sozialer Druck
    Du hast eine Ausbildung und Arbeitserfahrung. Niemand kann oder sollte dich da in irgendeine Richtung pushen. Du hast jetzt schon mehr erreicht als so mancher Mensch in deinem Alter ohne ADHS. Du bist ein kluges Köpfchen, sonst wärst du nicht auf dem Weg, den du jetzt gehst! Vermutlich liegt der Ursprung auch eher in deinem Kopf und nicht in deinem Umfeld.
    Du kannst auch „ewig Assistentsarzt bleiben“. Wenn es das ist, was du willst, dann ist es auch das richtige. Deine Entscheidung solltst du aus deinem innersten treffen.
  5. Versagensängste
    Dieses Gefühl kenne ich, ich hab es so gut wie jeden Tag. „Was, wenn ich es aufgrund meiner Erkrankungen nicht schaffe?“. Die Frage ist: wass, wenn ich es trotzdem schaffe?
    Im Endeffekt machen wir uns die meisten Sorgen immer bevor irgendetwas ist. Wenn du in dich hineinspürst, und du dir die Frage stellst, was du statt Medizin machen wollen würdest, was spürst du dann?
    Du könntest auch in Teilzeit arbeiten, oder? Ob das in dem Beruf möglich ist, weiß ich nicht, aber wenn es dir nicht um das Maximum an Geld geht, wovon ich ausgehe, dann kannst du dir damit mehr Ruhe, mehr Zeit und mehr Leben ermöglichen.
  6. Burnout, Depression etc.
    Wenn man die Erfahrung gemacht hat, in dieses Mentale schwarze Loch zu fallen, hat man immer die Angst, dass man da wieder hin zurück kommt. Und das wollen wir alle nicht. Es gibg keine Garantie, dass du das nie wieder durchmachen musst; es gibt aber auch keine Garantie, dass es wieder passieren muss.
    Solange du auf dich selbst achtest, auf dich, deine Gefühlw und dekmin Herz hörst, stellst du die Weichen für den richtigen Weg. Es ist alles immer leichter gesagt als getan, aber leider stimmt es meistens auch. Am meisten Stress machst du dir im Endeffekt selbst. Du sagts selbst, dass da noch Jahre vergehen werden und trotzdem machst du dir heute schon diese Sorgen. (Mache ich selbst, aber auch ich weiß, dass es mir nichts bringt).

-Entscheidungen treffen ist anstrengend
Oh ja, kenne ich nur all zu gut. Tausende Informationen sammeln, hauptsache man macht nichts falsch. Hast du schonmal reflektiert, wovor du Angst hast? Denn eigentlich hat man keine Angst davor Fehler zu machen, sondern vor dem, was dann passieren würde.
Bei mir ist es die Angst, alleingelassen zu werden und hilflos zu sein. Ist eine lange Geschichte, aber kurz gesagt habe ich Angst davor, „am Ende selber Schuld zu sein“, weswegen mir dann keiner hilft und ich an dem Problem allein zu grunde gehe (einfach, weil dass passiert ist, ws mich geprägt hat und ich es noch nicht zu 100% verarbeiten konnte). Vielleicht hilft es dir, dir da mal genauere Gedanken zu zu machen.

Mein Fazit und mein Rat an dich: tief durchatmen, Bewerbungen abschicken und abwarten. Du kannst immernoch nein sagen, du hast Zeit dir weiter Gedanken zu machen. Du kannst auch im Studium die Reißleine ziehen. Dir stehen so viele Möglichkeiten zur Verfügung, nicht nur „ja oder nein“, „schwarz oder weiß“.
Versuche keine Entscheidung zu erzwingen, wenn du schon tief in der Gefühlsspirale steckst. Nimm dir Zeit.

Lg

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Ich denke, damit hast du dir die Antwort schon selber gegeben. Ja, es ist eine sehr lange Ausbildung bis zum Facharzt, aber du wirst die Arbeit (hoffentlich) bis zur Rente machen, da sollte sie dir auch Spaß machen. Und es hört sich so an, als dürftest du jetzt bereits viel im OP machen, das wird später sicher von Vorteil sein. Lass deinen Bauch entscheiden. Humanmedizin ist auf jeden Fall vielseitiger und bietet mehr Berufsfelder als nur die Zähne. Und inzwischen arbeiten auch sehr viele Ärzte nur noch in Teilzeit. Die Krankenhäuser brauchen so dringend Leute, dass sie eigentlich keine andere Wahl haben, als ihren Mitarbeitern entgegenzukommen.

Und lass dich nicht von anderen verunsichern, du weißt selber am besten, was zu dir passt.

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Bedenke bei dem Zahnärztlichen Studium du brauchst schon eine gewisse handwerkliche/Bastelfähigkeit, zumindest mußte meine Freundin im Studium abdrücke bearbeiten, ich glaube Kronen und Prothesen selber biegen und bearbeiten.
Sie hatte 5 Jahre voll studiert, die letzte Prüfung, die praktische Prüfung nicht bestanden, entsprechend durfte sie nicht in die Klinik, hätte 1 Jahr warten müssen um diese praktische Prüfung wiederholen müssen. Diese praktische Prüfung wurde immer nur Ende des Sommersemesters angeboten.
Deshalb hat sie leider total frustriert ihr kompettes Studium (Uni Bonn) geschmissen, etwas anderes angefangen abgebrochen und geht jetzt als Pflegedienstleitung ohne Studium arbeiten.

Wenn du mit den Fingern nicht geschickt basteln, werkeln etc bis könnte dir der Zahnarztberuf viele Probleme bereiten, wenn du das für dich bejahen kannst, würde ich dem Herzen folgen

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handwerkliches Geschick braucht man auch in der Chirurgie.

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Das ist schon etwas anderes, da muß man nichts formen, nachbauen, einen Wachsrohling bearbeiten, der dann in einen Negativguß und dann in ein Positiv bearbeitet werden muß etc.

Da muß man richtig fein arbeiten können, was man kaum noch sehen und wahrnehmen kann, weil es der Pat. dann stark merkt

Meine Gedanken:

Ein Arzt sollte den Beruf nicht nur als Beruf wahrnehmen m, sondern vorrangig auch als Berufung und da spürt man selbst schon sehr deutlich in welche Richtung es geht.

ich weiss nur früher an der Uni war es so dass in der medizinischen Fakultät Menschen saßen, die schon recht früh wussten ob sie im Facharzt zum Beispiel in die Kardiologie oder Gynäkologie usw. gehen, sie brannten für das Thema. Viele haben schon vor dem abitur darauf hingearbeitet dass sie in medizin zugelassen werden

Ich finde es eher schwierig, wenn du nicht weißt als zukünftiger Arzt in welche Richtung du gehen möchtest (und damit meine och noch nicht den Facharzt)

mach dir einfach auch mal Gedanken ob das überhaupt dann der richtige Studiengang ist für dich, also am Menschen zu heilen!

eventuell gehts eine ganz andere Richtung und das ist etwas was nur vordergründig jetzt in deinen Überlegungen stattfindet!

Dann denk mal in der Gefäß- oder Neurochirurgie an feinste Nerven und Arterien. In der Neurochirurgie im Gehirn, wo jeder Fehler fatale Folgen haben kann.

Folge deinem Herzen. Versuche es wenigstens.
Nach dem was Du schreibst, will Dein Herz in die Humanmedizin.

Zahnmedizin wäre wohl immer nur „zweite Wahl“. Ob Du damit wirklich glücklich wirst?

In der Humanmedizin hast Du viel mehr Möglichkeiten. Bis zum Facharzt musst Du Dich durchbeißen. Danach musst du ja nicht zwingend in einer Klinik arbeiten mit WE-Dienst, 24-Stunden-Diensten, Nachtschichten usw., wenn Du das nicht packst.

Da fällt mir doch spontan ein:
Wie sieht es mit Impulskontrolle und Geduld aus? Wenn der Patient zum X. Mal meint „neee, passt irgendwie immer noch nicht, da hinten links vorne ist es immer noch zu hoch…“ und Du zum X. Mal nen Mikromillimeter abschleifst und hoffst, dass es das JETZT endlich war?

Hey Schusselflummi,
muss sagen meine Impulsivtät reduziert sich irgendwie bei der Arbeit mit Patienten. Eigentlich bin ich ein etwas ungeduldiger Mensch. Es ist für mich anstrengend wenn jemand mit dem ich unterwegs bin langsamer geht als ich und ich kriege schon Mal leichte Wutanfälle wenn ich Mal wieder einen Gegenstand den ich vor 3 Sekunden hatte verlegt habe und ihn einfach nicht finde. Bei Patienten ist das irgendwie abgestellt. Meine Hypothese ist das es bei mir an der Empathie liegt. Ich bin dann eher froh wenn die Leute mich bitten nochmals nachzubessern, weil ich einfach weiß das, dass Gewebe je nach OP verändert ist und im liegen hier und da es so besser ist und im Sitzen oder Stehen so besser ist. Ich fordere auch ehrlich gesagt von meinen Patienten,dass die auch langsamer machen, weil a. will ich selbst nicht nach einer Narkose gehetzt werden, b. ich mich ordentlich kümmern will und dann auch auf den 500ersten Wunsch eingehe. Chirurgie ist auch einfach wo man Geduld haben muss, weil wenn man in bestimmten Situationen keine Geduld hat hier und da was nachzubessern dann leidet der Patient und ich mag das gar nicht. Meine Impulsivtät zeigt sich aber etwas nervig auf der Arbeit. Wenn meine Ärzte ihr Kaffeekränzchen halten und ich die etwas wichtiges für eine OP oder einen Patienten fragen muss habe ich null Geduld bis die da zu Ende über deren Urlaub gequatscht haben. Ich klopfe kurz warte paar Sekunden und dann kann ich nicht mehr ich werde etwas lauter entschuldige die Störung und sage direkt was ich will oder brauche.

Hey Kathy,
muss zugeben, dass ich mich an so feinen Sachen noch nicht probiert habe. Ich bin mir unsicher ob es bei mir vielleicht Naivität oder doch irgendwo vielleicht Zuversicht ist. Ich weiß jetzt nicht ob ich von mir behaupten kann handwerklich begabt zu sein , jedoch kann ich sagen ,dass ich definitiv keine zwei linken Hände habe. Meine Hobbys sind eher kreative Sachen wie Nähen( Richtung Kleider ,Korsett), der Versuch das Drapieren an der Schneiderpuppe zu lernen, arbeiten und gießen von Epoxidharz und zeichnen. Locker habe ich noch was vergessen aber das sind so die Hauptdingen die ich paar Jahre mache. Mir macht das modellieren/ formen spaß aber ich bin immer verunsichert, weil ich es perfekt haben will und gefühlt 100mal alles kritisch betrachte und gefühlt nie zufrieden bin. Deshalb denke ich das wenn ich es Versuche ich es auch schaffen kann. Ich denke auch das es dort Leute gibt die noch kein Feingefühl haben und es lernen.