Hallo liebe Community,
habe 2 Kids, 5 + 11, Jungs. Tolle Typen, der Ältere verträumt, der Jüngere Rabauke vor dem Herrn.
Beide Hochbegabt, beim Älteren vermutlich ADHS-i / ADS.
Ich selbst (Hochbegabt / ADHS-i) bin unter MPH (Medikinet Adult 20-20-(10)) sehr gut eingestellt und profitiere davon sehr.
Es geht um den 11-Jährigen. Dieser ist seit Gymnasium notenmäßig deutlich eingebrochen, wobei das Jahresendzeugnis 5te Klasse wohl gar nicht so schlimm wird, wie erwartet.
Er ist auch einigermaßen Ehrgeizbefreit, was Schule betrifft.
Die Frage die ich mir stelle ist: kann man mit MPH für Ihn, was ich beim Kinderpsychiater natürlich auch ansprechen werde, etwas „kaputt“ machen, wenn man es ausprobiert.
D.h. mich würden die Erfahrungen von Menschen die Kinder (Junge 11 Jahre, Gymnasium) in ähnlicher Konstellation haben interessieren.
Ich wünschte mir als in beiden Bereichen Späterkannter, dass sein Schulweg eher reibungslos und erfolgreich abläuft und der nicht die gleich Tortour erleiden muss wie ich damals.
Beste Grüße
Nandurion
Nein, kaputt macht man mit MPH nichts.
Ich war auch im Gymnasium und wäre rückblickend froh gewesen.
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Weißt du wie es den Kids damit geht? Will halt nicht negativ in die Entwicklung reingrätschen.
Hallo Nandurion,
mir hat dieser Podcast unglaublich geholfen - vor allem bei der Einschätzung Medikamente pro/contra. Wobei es soweit ich weiß, zumindest bei ADHS-Experten nicht viele Contra-Stimmen gibt.
Es gibt viele Folgen auch zu Erfahrungen mit verschiedenen Medikamenten. Probleme können vor allem sein: falsche Dosis, falsches Medikament, Appetit-/ Gewichtsverlust.
Aus meiner Meinung ist das allergrößte Risiko aber: Das Kind bekommt das Gefühl falsch zu sein und Medikamente zu brauchen, um „endlich“ normal und nicht so anstrengend zu sein. Da du ja selbst Medis nimmst, ist das aber wohl eher kein Thema.
Ansonsten ist es nach meinem Stand hilfreich für die Entwicklung, so früh wie möglich mit Medis zu beginnen, weil sich das Gehirn dann noch am besten anpassen kann (Neuroplastizität) und das Risiko für Komorbiditäten gesenkt wird (Depressionen etc.). Eigentlich wie bei jeder anderen Krankheit - wenn sie nicht behandelt wird, bestimmt sie das Leben. Das hängt aber natürlich von der Ausprägung ab.
Meine Tochter nimmt Medikinet seit sie 6 ist (ca. 1,5 Jahre jetzt) und würde nicht freiwillig drauf verzichten. Ohne wäre sie aber auch kaum beschulbar, bräuchte Schulbegleiter, würde ständig Ärger bekommen etc.