Hallo zusammen,
ich wollte mal in die Runde fragen, ob jemand von euch Erfahrungen mit Neurofeedback bei ADHS gemacht hat.
Ich habe selbst bereits eine medikamentöse Behandlung ausprobiert (u. a. Methylphenidat, z. B. Medikinet/Concerta). Dabei habe ich jedoch viele Nebenwirkungen erlebt. Außerdem habe ich oft das Gefühl, unter den Medikamenten nicht ganz ich selbst zu sein bzw. eine Art Persönlichkeitsveränderung zu spüren.
Aus diesem Grund möchte ich Neurofeedback unbedingt ausprobieren und bin auf der Suche nach Alternativen oder ergänzenden Ansätzen. In meinem Umfeld habe ich von einer Person gehört, dass ihr Neurofeedback deutlich geholfen hat – allerdings erst nach längerer Zeit (etwa ein Jahr regelmäßiges Training). Laut ihrer Erfahrung hat sich der Alltag spürbar verbessert, und sie braucht inzwischen kaum noch Medikamente, um gut zurechtzukommen.
Daher meine Fragen an euch:
– Hat jemand von euch Neurofeedback bei ADHS gemacht?
– Über welchen Zeitraum hinweg?
- übernimmt das die Krankenkasse?
– Welche Veränderungen habt ihr bemerkt und ab wann?
– Konntet ihr Medikamente reduzieren oder ergänzend einsetzen?
Ich freue mich sehr über eure Erfahrungsberichte. Vielen Dank!