Erfahrungen mit Lisdex Aristo

Hallo zusammen!

Nachdem ich hier viel mitgelesen habe, traue ich mich mal, Euch nach Euren Erfahrungen zu fragen.

Ich bin Anfang 50 und habe meine Diagnose erst seit 2 Jahren. Ich begann direkt mit Medikinet begleitet von einer Verhaltenstherapie mit einer wirklich tollen Therapeutin. Natürlich hab ich alle Zweifel und Selbstzweifel mitgenommen, aber anfangs war da ein riesengroßer Sprung und ich konnte richtig viel aufräumen und gestalten in meinem Leben. Doch setzte mir doch der Rebound tagtäglich so zu, dass ich gerne einmal Elvanse testen wollte.

Nun habe ich natürlich Lisdex Aristo bekommen und warte seit 2 Monaten auf eine positive Wirkung. Ich bin seit heute bei 60 mg und an freien Tagen ist es auch einigermaßen ok, wenn ich von Freunden umgeben bin, aber ansonsten scheint es mir gar nichts zu bringen. Im Gegenteil. Ich bin extrem müde und ich kriege nichts hin. Haushalt bleibt liegen, bei der Arbeit bleiben sehr viele Dinge liegen, ich kann mich nicht organisieren und mit jedem Tag stresst mich alles, was sich bereits aufstaut, mehr. Es ist eigentlich wie früher ohne Medikinet. Ich bin noch dazu viel gereizter und mich nerven Geräusche so sehr, wie vielleicht noch nie.

Ist dieses Medikament einfach nichts für mich oder sollte ich noch bis zu 70 mg gehen?

Kennt jemand diese Wirkung von Lisdex und ist trotzdem dabeigeblieben? Ich stehe nun vor einem Urlaub und möchte vorher nichts mehr ändern. Aber aktuell bin ich so verzweifelt und gestresst, dass ich danach lieber wieder den Rebound in Kauf nehme, als das, was ich gerade erlebe.

Ich freue mich sehr, wenn jemand seine/ihre Erfahrungen mit mir teilt! Ich danke Euch!

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Bist du M oder W?

Wie ist denn deine Eindosierung mit Lisdexamfetamin gelaufen?
Mit welcher Stärke hast du begonnen?
20 mg?
30 mg?

Hast du in 10 mg Schritten gesteigert oder wurde du größeren Schritten gesteigert?
Wie schnell oder langsam

Wieso bitte natürlich? Was willst du denn damit sagen? das dir Aristo nicht gefällt? Ich hatte seinerzeit mit Ratiopharm gestartet und da ich schon mit Ritalin bessere Erfahrungen mit Original Ritalin wesentlich bessere Erfahrungen gemacht hatte als mit Methylfinidat AL (Aluid Pharma) und ich fand das es nicht rund lief, mir gewisse Wirkbeiwerke nicht gefielen und ich im Forum las das Elvanse besser sein sollte… Als ich es hatte fand ich es für mich schlechter als das Ratiopharm und trennte mich irgendwann vom gesamten Wirstoff Lisdexamfetamin- für mich hats nicht gepaßt und bin zurück auf Ritalin zurück…

Warum hast du auf 60 mg gesteigert? Ist es eine längere Wirkzeit die erreicht werden soll oder was stört dich bzw. was hat denn zum Versuch der Dosissteigerung geführt?

Das mit dem Steady-state ist dir bewußt? Steady-state ist 5 Tage, max wöchentlich steigern und da Lisdexamfetamin 1 1/4 Tage benötigt damit der Körper es vollständig abgebaut hat, baut sich der Steady-state quasi eine Art Wirkdepot auf entsprechend kann theoretisch jeder der ersten 5 Tage sich relativ völlig anders anfühlen und kann nicht sofort in der Wirkung/ dem Wirkgefühl bewertet werden.

Lisdexamfetamin soll und wirkt in der richtigen Dosis eher subtil unterschwellig znd kaum wahrnehmbar weshalb es deshalb gerade zu Beginn sehr hilfreich ist zumindest den gesamten Tag, täglich, in Stichpunkten festzuhalten damit es für dich leichter ist geschafftes zum Bsp. an der geleisteten Arbeitsleistung, geschafftem Haushalt etc. zu bewerten, aber auch damit falls du auf ein neues Medikament wechselst dich auch nach ein paar Wochen erinnern zu können und dann schon versuchen durch "Parallelbeqertungen zu schauen ob das neue Medikament besser passen könnte oder Lisdexamfetamin vom Wirkprofil vielleicht doch besser gewesen ist…

Man cergisst auch achnell wie es denn doch nochmal wirklich war.. .

Vielleicht bis du zu hoch oder zu tief mit Lisdexamfetamin oder weniger wäre ggf. versuch wert, wenn dann die Wirklänge mit einem anderem Medikament geboostert werden könnte, auch sowas machen hier einige.

Eindosierung, Medikamente und welche qie in welcher Dosierung tu einem jedem am besten passen und in welcher Dosierung ist ein manchmal mühsamer einzelweg, der quasi maßgeschneidert werden muß und das dann auch noch die richtige Dosis mit ggf. (je Medikament) richtigen Abständen und benötigen Einnahmen ermittelt/ erprobt werden muß und das dann auch nicht immer so einfach ist.

Hattest du bei Medikinet nicht mehrere Gaben/ Einnahmen die auch die Rebounds abfedern bis möglichst gar nicht auftreten lässt? Das ist teils Timeing und bedarf wirklich der genauen Wirkzeit und möglichst wie lange es braucht **vollständigangeflutetzu sein. Wenn du weißtwie lange es brauchtab Schlucken der Kapselbis es vollständigangeflutet ist. Erst dann kannst du ja berechnen/ zurückrechnen wann/ nach wievielZeit du dienächsteGabeeinnehmenmußt damitces rechtzeitigvollständigangeflutetist undkeinn Reboundverursach.

Zu frühund die Gefahrsteigt ggf. überdosier zu sein, zu spät eingenommen ist es sehr wahrscheinlichdas du in den Reboundkrachst, selbstwenn es ein kurzer ist, doch das ist eben anstrengendund unangenehmgenug.**

Ißt du vor oder nach der Einnahme vom Lisdexamfetamin ??? ißt t du überhaupt während der Wirkung oder ißt du seit Lisdexamfetamin oder schon seit Medikinet nichts? Kaum was???

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Huhu.

Hast du von Medikinet nur eine Dosis am Morgen genommen? Oder mehrere über den Tag?

Wenn du Methylphenidat grundsätzlich verträgst und es bei dir, abgesehen vom Rebound, eine positive, bzw. gute/ zufriedenstellende Wirkung zeigt, gibt es noch verschiedene Möglichkeiten den Rebound abzufedern, z.B. durch eine zweite, geringere (evtl. unretardierte) Dosis am Nachmittag.

Der Wirkstoffspiegel fällt dadurch nicht ganz so abrupt ab. Was den Rebound verhindern, oder mildern kann.

Abgesehen davon, können verschiedene Methylphenidat Präparate sich auch deutlich anders auswirken.

Vielleicht wäre da auch für dich noch was dabei, das besser zu dir passt.

Mache sind mit Ritalin adult glücklicher.

Concerta und/oder Kinecteen z.B. haben eine viel flachere Wirkstoffkurve. Und wirken abgesehen davon, in der Regel, deutlich länger.

Es setzt nicht so viel Wirkstoff auf ein mal frei, wie Medikinet oder Ritalin adult, man gleitet etwas sanfter rein, aber viel wichtiger für den Rebound, man gleitet auch deutlich sanfter wieder raus. Die Wirkstoffkonzentration nimmt am späten Nachmittag/ Abend viel langsamer ab.

Das KANN den Rebound deutlich geringer machen.

Vorteil auch: Nur eine Einnahme morgens, statt evtl. 2-3 über den Tag verteilt.

Manche mögen/ brauchen den Kickstart am Morgen, von Medikinet, weil die Wirkung halt viel direkter und stärker startet.

Mir persönlich war der Anfang der Wirkung immer etwas zu viel des Guten (ich hatte aber Ritalin, nicht Medikinet, und jetzt Kinecteen).

Ich hoffe, es ist ok, dass ich hier nicht auf deine Frage eingegangen bin, mit Elvanse hab ich keinerlei persönliche Erfahrung, aber habe gedacht, dass es dir vielleicht auch weiter hilft, doch noch Mal eine andere Form, oder ein anderes Einnahmeschema mir Methylphenidat auszuprobieren, wenn Elvanse dich nicht weiter bringt.

Alles gute für deine weiter Suche nach der perfekten Medikation :four_leaf_clover:

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Liebe @kathy , liebe @levi1608 , ich danke Euch beiden sehr für Eure Antworten!

Ich antworte Euch beiden mal hier. Ich hoffe, das ist ok - und hoffe, Ihr seht es beide.

Ich bin weiblich. Ich habe Lisdex mit 20 mg begonnen. Meine Ärztin meinte, ich könne nach etwa 4 Tagen auf 40 mg wechseln. Das ist mir überhaupt nicht bekommen. Ich habe mich darauf verlassen, auch wenn ich längst die Erfahrung gemacht habe, dass man am besten selbst zur Expertin wird. Ich hatte dann leichte Panik, schnellen Puls und habe am nächsten Tag wieder 20 mg genommen und erst dann vom steady state gelesen.

Der Weg war ohnehin schon recht beschwerlich, weil mir die vorherige Psychiaterin latent damit drohte, mir irgendwann gar nichts mehr zu verschreiben, weil sie ADHS für eine Modeerscheinung hält und ich ihrer Meinung nach nicht wirke, wie eine ADHS-Patientin (trotz Diagnose). Das war für sich genommen schon ein schwieriges Thema. Ich hatte jedes Mal Angst, bei nächstem Mal kein Rezept zu bekommen, fühlte mich als Betrügerin. Das kennen, glaube ich, ja viele.

Naja. Ich war dann froh bei der neuen Ärztin und bin davon ausgegangen, dass sie mir die richtige Dosis empfiehlt. Von steady state habe ich erst gelesen, als ich mich so schlecht fühlte und bin danach langsamer in der Dosis hochgegangen..

Dass ich natürlich schrieb, bezog sich lediglich darauf, dass Elvanse nicht mehr so oft verschrieben wird.

Auf 60 gegangen bin ich aus verschiedenen Gründen: Ich schaffe (zumindest gefühlt) nicht die Hälfte von dem, was ich mit Medikinet plötzlich in der Lage war, zu schaffen. Im Haushalt, bei der Arbeit, die Termine, die man so vereinbaren muss, die Freundschaften, die man gerne pflegen möchte. All das fühlte sich plötzlich wieder so an, wie ohne Medikation und funktioniert wenig bis gar nicht - und da lag der Gedanke, dass ich noch nicht die ausreichende Dosis erreicht habe, für mich nahe. Außerdem werde ich am Nachmittag unglaublich müde. Ich nahm an, eine Erhöhung der Dosis könnte da helfen.

Ich habe es tatsächlich versäumt, sowohl bei Medikinet als auch bei Lisdex eine Art Tagebuch zu führen. Aber damit heute begonnen. Danke für den Impuls!

Was meine Ärztin nicht mitmachen wird, ist das Boostern mit anderen Medikamenten. Sie sagte mir, sie verschreibt mir keine 2 Wirkstoffe zeitgleich. Das kommt also nicht infrage für mich.

Bei Medikinet habe ich den Rebound versucht, abzufedern, indem ich noch mal eine kleinere Dosis genommen habe. Ich habe morgens 20 mg, mittags 20 mg und dann eben nach Gefühl eher noch mal 10 mg genommen. In der Praxis war das auch nicht einfach für mich, weil schon alleine das mehrmalige Einnehmen pro Tag eine kleine Herausforderung waren.

Wenn ich noch mal wechseln sollte, würde ich es anders machen und mir Erinnerungen stellen.

Ich habe immer darauf geachtet, vor der Einnahme zu essen. Sowohl bei Medikinet als auch bei Lisdex. Weil mir das nicht so leicht fiel, habe ich auch ganz kurz mal Ritalin adult versucht, aber durch den Ärztinnenwechsel kam ich dann erstmal wieder zurück zu Medikinet. Jedenfalls esse ich bei beiden morgens und auch tagsüber. Bei Lisdex ist der Appetit wesentlich geringer. Bei Medikinet habe ich überhaupt keinen Unterschied im Appetit zu ohne Medikation bemerkt.

Dass die Einnahme und Wirkzeit bei Medikinet so genau berechnet werden muss, wusste ich tatsächlich nicht. Das wäre wirklich noch mal eine Überlegung wert.
Ich fand diesen Start von Medikinet eine ganze Weile ganz schön, weil ich plötzlich so viel aufräumen konnte in meinem Leben.

Vielen lieben Dank für den Hinweis auf Concerta und Kinecteen. Da werde ich mich mal einlesen. Vielleicht wäre das genau die Alternative, die zu mir passen könnte. Das klingt sehr gut, sowohl wegen der sanfteren Version, dem sanfteren Rebound und eben auch, weil man es nur einmal einnimmt.

Ich bin tatsächlich aktuell dankbar um jeden Hinweis und von Alternativen zu lesen und zu wissen, finde ich sehr hilfreich. Vielen Dank! Ich habe mich schon in einer Gruppe mit anderen ausgetauscht, da war allerdings nur von Ritalin, Medikinet oder Elvanse die Rede. Ich hatte von anderen gelesen, aber war wohl unbewusst davon ausgegangen, dass es mit einem diesen funktionieren muss.

Das Rumprobieren kostet ja auch Kraft. Habt Ihr das auch so empfunden?

Levi, darf ich fragen, wieviel Kinecteen Du nimmst und mit wieviel Du begonnen hast?

Kathy, warum bist Du von Lisdexamfetamin weg? Was hat da für Dich nicht gepasst?

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Das zusammen mit dem richtig Essen wäre bei mir ein riesen Problem gewesen, da ich extrem unterschiedliche Tage hab, durch Schichtarbeit, Kinder, Wochenende, ob meine Frau arbeitet etc.

Das klingt super stressig, wenn man nicht jeden Tag so ziemlich den selben Tagesablauf hat.

Ich nehme das erst seit kurzem, weil ich auch noch in der Einstellungsphase bin.

Von Beginn an 27mg. Kinecteen ist immer etwas höher dosiert als z.B. Medikinet, weil es viel länger wirkt. 20mg Medikinet waren z.B. ±36mg Kinecteen (sagt ChatGPT :joy: ).

Ich muss dazu sagen, dass ich mich Bupropion 300mg nehme. Das ist ein Antidepressiva, welches ebenfalls Noradrenalin und Dopamin erhöht. Daher vertrage ich nicht so viel Methylphenidat.

Ich bräuchte, laut Psychiater, allerdings mehr, weil die ADHS Symptomatik, vor allem mit dem voll gestopft Kopf, Konzentrationsproblemen und Vergesslichkeit, weil ich mit den Gedanken immer so anders bin, kaum besser geworden sind.

Allerdings bin ich im Alltag weniger schnell in der „ADHS Rage“, welche meistens aus Überforderung und/oder wenn einfach zu viel los ist um mich herum kommt. Und ich komme leichter ins Tun. Ich merke das, dass ich Zuhause endlich Sachen erledigen, dich seit Ewigkeiten machen wollte/sollte. Und auch auf der Arbeit Dinge direkt mache, die ich sonst aufgeschoben hätte.

Ich hab vorher Methylphenidat AL (Ritalin Generika) gehabt. Bin da direkt mit 20mg gestartet.

Da ich damals eine leichte Verbesserung gemerkt habe, aber wie oben beschrieben, halt irgendwie nicht ganz so gut, bin ich auf 30mg hoch. Das war dann viel zu viel. Schwindel, gedanklich getunnelt, Konzentration extrem viel schlechter, sogar motorische Probleme.

Zurück auf 20mg war mit die Initialdosis noch immer zu stark. Erst so die letzten 2-3 Stunden der Wirkzeit waren für mich dann angenehm und besser.

Abgesehen davon, war mir die Wirkung auch viel zu kurz. Nur 6-7 Stunden.

Aufgrund der ganzen Problematik, bin ich dann zu Kinecteen gewechselt und bis jetzt sehr zufrieden.

Die Wirkung kommt schneller als bei Ritalin, schon nach 30min statt einer Stunde, und ich merke am Abend, dass ich gegen 19-20 Uhr langsam wieder raus gleite. Insgesamt also so 10-11 Stunden.

Mein Psychiater ist jetzt im Urlaub, danach sind wir im Urlaub.

Vermutlich versuchen wir im September, das Bupropion zu reduzieren und auf 36mg Kinecteen zu gehen.

Ich wollte vorher nichts mehr rum experimentieren, wenn ich keinen Ansprechpartner habe.

Ich bin noch nicht so lange dabei, daher finde ich, es geht. Die Überdosierung mit 30mg Ritalin war heftig. Am dritten Tag hatte ich einen mega Rebound inklusive Panikattacke (allerdings hatte ich da auch einen ziemlichen Streit mit meiner Frau :pensive_face: ). Was die Gesamtsituation einfach von allen Seiten be​:poop:en gemacht hat.

Leider ist das nichts, wo Schema F immer passt, da jedes Gehirn doch stark unterschiedlich reagiert. So bleibt nichts anderes übrig…

Was ich noch sagen wollte, wegen der Müdigkeit bei dir mit Elvanse, ich hatte das bei 20mg Ritalin, und vor allem bei 30mg auch, teilweise richtig tiefe Löcher.

War das bei dir von Anfang an so, oder wurde es immer schlimmer, wenn du die Dosis erhöht hast

Es könnte sein, dass du evtl. sogar überdosiert bist, dann kippt die positive Wirkung teils auch sehr stark ins negative.

Man spricht hier auch vom sogenannten Sweet Spot . Schon etwas zu viel, kann schon echt negative Auswirkungen haben. Bei machen ist das ein wirklich kleiner Toleranzbereich zwischen zu wenig und zu viel.

Das mit der Müdigkeit leite ich komplett von meinen Erfahrungen mit der Methylphenidat Überdosierung ab. Ist nur ein Hinweis, wie es bei mir war. Ich war schon mit 20mg leicht überdosiert und hab mit einer noch höheren Dosis dann alles schlimmer gemacht, statt besser.

Sowas in der Art hattest du ja auch geschrieben. Auch dass du so leichte Panik hattest. Kenne ich ebenfalls vom Ritalin (und ist jetzt komplett weg.

Thema Steady State: nach 4 Tagen schon erhöhen, ist eigentlich zu früh bei Elvanse.

Ziemlich erbärmlich für eine Psychiaterin…

Es gibt mittlerweile groß angelegte Studien, bei denen auffällig ist, dass der Präfrontalen Kortex unter Last weniger stark durchblutet ist und eine geringere Nervenaktivität aufweist, im Vergleich zu Menschen ohne ADHS.

Im EEG oder fMRT kann man sehen, dass das sogenannte Ruhezustandsnetzwerk bei Menschen mit ADHS nicht richtig abschaltet, wenn sie sich auf eine Aufgabe konzentrieren sollen. Das Gehirn „träumt“ quasi im Hintergrund weiter.

etc.

Abgesehen davon, gab es diese Modeerscheinung auch schon, bevor sie eine „Modeerscheinung“ war. In alter Literatur sind Beschreibungen von Menschen zu finden, die „typische ADHS Verhaltensweisen“ aufzeigen schon teilweise mehrere Jahrhunderte zurückliegend.

Oder auch die Geschichten vom Zappelphilipp und dem Hans Guckindieluft…

Wer, ausgerechnet in dem Fachbereich, ADHS leugnet, hat einfach seine Hausaufgaben nicht gemacht…

Nachtrag noch mal zur Müdigkeit:

Die Google KI schreibt, unter anderem, das hier dazu:

Auch eine dauerhaft zu hohe Dosierung im Alltag kann paradoxerweise zu Erschöpfung oder „Brain Fog“ führen, weil das Nervensystem überlastet wird.

Deswegen auch meine Frage, ob die Müdigkeit schlimmer geworden ist, je höher du dosiert hast.

Nochmal als Hinweis, ich bin kein Mediziner, das ist nur, was ich mir erlesen und von meine Erfahrungen abgeleitet habe.

Das muss natürlich nicht zutreffen bei dir!