Erstdiagnose mit 28; muss sehr viel weinen seit ich Elvanse nehme :(

Hallöchen allerseits :smiling_face: Ich bin neu hier und sehr froh dass es dieses Forum gibt :slight_smile: Ich bin 28 und habe erst vor Kurzem meine Diagnose bekommen,musste sehr dafür kämpfen. Ich habe gestern mit 30mg Elvanse angefangen und muss sehr oft weinen seitdem… Ich hab einen seehr schnellen Stoffwechsel und hatte auch nachmittags schon immer das Gefühl dass die Wirkung nachlässt aber ist das „normal“ dass ich so viel weinen muss ? Das Ganze sollte meine Depressionen verbessern und nicht verschlimmern :disappointed_face: Hat da jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Liebe Grüße und schönen Abend euch :smiling_face:

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Hallo, ich selbst bekam die Diagnose auch erst vor Kurzem, im Dezember 2025, mit 34 Jahren. Ich war selbst wegen meiner zweiten Depression (erst vor Kurzem) in der Klinik und kann daher gut nachempfinden, wie es dir geht.

Während der Depression habe ich auch viel geweint. Ich gehörte zwar schon immer eher zu denen, die Emotionen nicht so leicht zulassen und sie eher lange zurückhalten, sodass dann manchmal alles auf einmal mit Weinen herauskommt. Ich merke auch heute noch, dass ich den Umgang damit und das Zulassen von Emotionen noch etwas trainieren muss. Während der Depression habe ich allerdings verhältnismässig viel häufiger geweint als sonst.

Das hat sich dann über mehrere Wochen in der Klinik Stück für Stück gelegt. Allerdings wurde es mir auch dort manchmal wieder zu viel, sodass ich wieder weinen musste.

Es hat bei mir etwas gedauert zu verstehen, dass mein Körper auf diese Weise reagiert, wenn es emotional zu viel wird. Während einer Depression kann häufigeres Weinen natürlich auch mit der Depression selbst und der damit verbundenen verstärkten Niedergeschlagenheit und den negativen Gefühlen zusammenhängen.

Am Ende des Klinikaufenthalts habe ich dann mit den Stimulanzien begonnen. Meine Erfahrung bisher ist, dass Geduld wichtig ist und es Stück für Stück besser werden kann. Die Stimulanzien unterstützen mich dabei, den Alltag etwas besser zu bewältigen und meine Emotionen besser zu regulieren. Am Anfang habe ich allerdings oft mit den Stimulanzien zu viel gemacht bzw. mich zu sehr gepusht, wodurch es mir dann wieder „too much“ wurde.

Das sind so meine bisherigen Erfahrungen. Ich selbst nehme Elvanse seit etwa zwei Monaten. Ich hoffe, das hilft dir vielleicht ein bisschen. :slight_smile:

Alles Gute auf deinem Weg!

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Hey danke erstmal für deine Zeit und die Antwort:) Also ich bin die Depressionen mehr als gewöhnt das ist nur seeeeehr selten mit weinen verbunden … Kann mir einfach nicht vorstellen dass es nicht damit zusammenhängt :sweat_smile: aber ich will jetzt nach 2 tagen auch nicht aufgeben … Hoffe sehr dir geht’s inzwischen besser!

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Es kann auch sein, dass es mit dem rebound Effekt zu zun hat. Ich habe Tagebuch geschrieben um alles zu beobachten und zu notieren das half mir zusammenhänge zu finden. Vorallem Einnahmezeiten und wie du dich fühlst mit zeitangaben hat mir geholfen das Ganze nachzuvollziehen. Besprich es auf jeden Fall auch noch mit deinem Arzt/Psychiater.

Zu Beginn mit 20mg hatte ich das auch noch häufig, mit 30mg und einem besseren Verständnis dafür wurde es besser. Aber kämpfe selbst auch jetzt noch mit dem Rebound.

Danke mir geht es besser:)

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Dazu kann man jetzt nichts sagen, weil du brauchst den Steady-state (tritt erst nach 5 Tagen ein) bis das man was sagen kann.

Elvanse bzw. alle Lisdexamfetamin Medikamente haben einen Steady-state von 5 Tagen wo theoretisch jeder Tag anders sein kann.

Grundsätzlich habe ich auch gerade bei Frauen erlebt das 30 mg Heulkrämpfe etc auslösen und gibt der Arzt dann Sertralin plötzlich jeden böse angehen. Aus meinen ehemaligen SHGS weiß ich, daß es sinnvoller ist wenndas bleibt mit dem Arzt eine Erhöhung zu besprechen wo dann 40 mg und mehr diese Probleme nicht mehr zeigten

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Ja Notizen mache ich mir auch sonst vergesse ich doch mindestens die Hälfte :joy::joy: