Kommt drauf an wie lange du Escitalopram genommen hast dauert das ausschleichen über Monate. Also die Absetzsymptome. Und da gehört Übelkeit und Erbrechen ganz klar dazu.
Ich hab das auch noch vor mir. Mein Psychiater hat aber darauf bestanden erst die richtige Dosis an Stimulanzien zu finden und dann das Escitalopram auszuschleichen.
ich habe deine Anfrage mal an deinen ursprünglichen Thread angehängt.
Es wird sehr leicht unübersichtlich, wenn man neue Threads anhängt, dann gibt es Wiederholungen in den Antworten und die Anderen haben ältere Informationen nicht.
Egal ob mit oder ohne Stimulanzien- besser nie 2 Medikament gleichzeitig verändert egal ob eins eindosieren und eins absetzen oder 2 eindosieren, denn dann ist weder klar welche Medikament was macht aber auch nicht ob ggf. Wechselwirkungen zusätzlich dazu kommen.
Ja wenn ich das vorher gewusst hätte ich könnte mich so über diesen Neurologen aufregen.
Weder zu sagen pantoprazol und medikinet nicht zusammen nehmen, oder worauf man bei medikinet achten soll,und mich beim absetzen von escitalopram alleine lassen.
Übelkeit ja da gehe ich beim absetzen von Medikamenten mit aber der eine Tag war anders, das hatte ich in all den Wochen zuvor nicht und danach auch nie wieder,also kann es nur das elvanse gewesen sein.
leider nehmen das noch zu viele Ärzte nicht ernst. Und das ist wirklich dramatisch.
Ich sehe das häufig auf der Intensivstation. Da wird ein SSRI einfach ma klat abgesetzt und sich gewundert warum der Pat. derart renitent und agitiert ist.
Mit Hinweis darauf das dass am kalten Entzug liegt werde ich noch gemaßregelt.
Und dann immer dieses „Das macht Atemdepressiv“ „Ne du hast einfach keine Ahnung und bist zu faul dich richtig zu informieren“.
Ist genauso leidlich wie eben mit der ADHS Verdacht/ Diagnose… gerade bei Frauen. Wir kennen es ja…
Sie haben ja auch nicht die Probleme und manche denke ich das sie sich so auch mit dem denken bewußt die Praxen voll halten mach dem Motto so ist das Auskommen einfach gesichert…
Zumindest läßt diese leichtfertige Gleichgültigkeit und das runterreden von Absetzproblemen bei Antidepressiva so ein Gefühl genauso wie beim Zunehmen wäre nur Disziplin etc…
Ich war an Donnerstag wieder bei meinem Neurologen.
Da sagte er mir das erste mal ganz offen, das er vor Jahren erst gelernt hat das es wirklich Absetzsymptome gibt aber die bei all seinen Patienten nur ein paar Tahe gingen und sowas wie bei mir hat er nich nicht erlebt.
Na da hab ich mich ja riesig gefreut, dass ich anscheinend die Ausnahme bin.
Ich will mich nächste Woche nochmal mit medikinet ausprobieren aber Angst habe ich natürlich riesig irgendwas falsch zumachen.
Ich kann jetzt schon mini mal sagen, worauf ich achten muss aber sicher bin ich absolut nicht.
Es ist für mich ein Kampf auch über meine Ängste zu gehen,ich hoffe es wird bald besser.
Glückwunsch hast du einen Ordner, eine Urkunde und einen Scheck bekommen
Sorry so viel Sarkasmus muß sein. Die größere Frage wieviele haben sich denn nicht getraut was zu sagen oder schlimmere Probleme zu berichten- ich denke da scheuen eh viele was ich gut verstehen kann besonders wenn man mit sich und den Problemen schon überfordert ist und die Reaktionen nicht einschätzen kann
Du berichtest von Erfahrungen mit einem Arzt / Therapeuten, die wir allen Betroffenen gerne ersparen würden.
Wenn du sicher bist, dass das nicht auf einem Missverständnis beruht, hilf bitte anderen Betroffenen, indem du unter dem folgenden Link deine Erfahrungen mit diesem Arzt / Therapeuten einträgst. Das kann anderen Schaden ersparen.
Herzlichen Dank!
Und natürlich freuen wir uns immer über jede Information zu ADHS-kompetenten Ärzten und Therapeuten.