Ich beobachte hier bei den Kindern: umso mehr sie sich tagsüber zusammen reißen mussten (Großelternbesuch, Vertretungslehrkräfte etc), umso anstrengender sind sie abends. Der Akku zur Selbstregulation ist einfach total leer, wenn unerwartetes passierte oder vertraute Personen zur Co-Regulation fehlten. Am besten dann noch von außen viel „du musst aber mal…“ Und die explosive Mischung am Abend ist perfekt.
Der eine würde jetzt am liebsten ins Bett gehen und sich die Decke über den Kopf ziehen. Die Kinder sind dann aber so voller unterdrückter Impulse vom ganzen Tag (so meine Wahrnehmung), die müssen erstmal raus. Deswegen schaue ich z.B. jeden Tag schon vor Schulschluss in den digitalen Stundenplan, ob es Vertretungsunterricht gab. Dann kann ich mich darauf einstellen, mir Töchterchen nach der Schule zu schnappen und erstmal mit ihr zu co-regulieren: Radfahren, Spazieren und reden, Hängematte aufhängen etc.
Und hier neben Sport auch gerne (gemeinsam ) puzzeln am Abend
Ich finde Kinder dürfen mal laut sein dürfen, aber man kann sie auch sensibilisieren, wenn bestimmte Geräusche stören (lautes Rufen, quietschende Trampolinfedern).