Oh das ist auch eine lustige Idee: aus der Situation eine Filmidee machen mit Musik etc
Ich nehme mir vor, das Ganze ( es fängt um 10 Uhr schon an und endet etwa 22 Uhr) in einem lächerlichen Humor zu sehen
Oh das ist auch eine lustige Idee: aus der Situation eine Filmidee machen mit Musik etc
Ich nehme mir vor, das Ganze ( es fängt um 10 Uhr schon an und endet etwa 22 Uhr) in einem lächerlichen Humor zu sehen
Die Phasen habe ich auch.
Nach dem Tod meiner Eltern war es besonders schlimm. Ich hatte in diesen Jahren der Sterbe- und Demenzbegleitung gefühlt jeden Tag 120% gegeben und hatte auch Zuhause noch Ehestress und eine durchgeknallte Schwiegermutter.
Da reichte dann schon eine Kleinigkeit in der Arbeit um mich zu knacken. Hätte ich meine Antidepressiva nicht gehabt…
Und Ja, Wir sind noch da.
Sag ich doch. Egal wie übel es uns erwischt - egal in welch tiefe Löcher wir fallen - am Ende kämpfen wir dann doch wieder weiter.
Die haben mir dieses Mal echt den Arsch gerettet…
Ich hatte davor ja nie professionelle Hilfe.
Dazu hab ich, scheinbar, mit Kinecteen auch noch ein passendes Stimulanz für mich gefunden, erst Tag zwei damit, ist aber absolut kein Vergleich zu Methylphenidat AL.
So gut ging es mir sein Jahren nicht mehr…
Ohne dass ich mich irgendwie „fremd“ fühle.
Ganz im Gegenteil, ich glaube ich bin dadurch, zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder ich selber bin.
Dabei verhaltenich mich jetzt viel mehr ADHS typisch, nach außen, als vorher. Hauptsächlich, weil ich wieder die Energie hab, das was in mir ist auch nach außen zu tragen. Davor war ich meistens zu erschöpft zum Reden (oder es war ja sowieso sinnlos was zu sagen), oder hab Maskiert.
Aber ich drifte wieder ab.
Zurück zum Thema:
Familientreffen sind scheiße ![]()
Sorry MelaMela ![]()
Ich überlege gerade, ich könnte versuchen, die ganze Zeit ein Pokerface üben
Oder wie in One Piece Ruffy immer ein Grinsen aufsetzen
Joker fällt mir ein
Ja Familientreffen sind mies.. eine große Show …
Ich muss mir Strategien überlegen, mich aufzufangen…
Es endet oft in Konsum und Schokolade, was auch nicht gut ist. Alkohol trinke ich fast nie und depressiv da bin ich mir nicht so sicher, kann auch übernommen sein und Folge von Belastungen
Ich betrachte das differenziert. Denn an die Familientreffen mit meinen Eltern erinnere ich mich gerne zurück.
Wobei das natürlich auch daran liegen kann, daß Uns unsere Eltern nie gezwungen haben, am „Erwachsenenteil“ teilzunehmen. Ich glaube meine Mutter war eh froh wenn ich freiwillig was mit anderen Kindern machte und mich nicht wieder mit einem Buch in irgendeine Ecke verkroch…
Die Familientreffen mit der Familie meiner Frau, fand ich aber immer ziemlich anstrengend. Wohl auch, weil ich (wie bereits angesprochen) seit 2008 keinen Tropfen Alkohol mehr trinke. Und effektiver kannst Du Dich im mittelfränkischen Hinterland gar nicht ins Abseits stellen.
Jetzt fühle ich mich schuldig, weil ich das so negativ dargestellt hab (auch wenn ers nie lesen wird).
Er hat das Herz an der richtigen Stelle und das ist das was am Ende doch wirklich zählt!
Liebe @MelaMela,
ich rate dir, ab sofort rechtzeitig die Reißleine zu ziehen. Solange du noch im Familiensystem bist. Wenn dich deine Schwiegerfamilie nervt und du zukünftig nach 12 Stunden Arbeit (!) Dich sechs Stunden ins Auto setzen müsstest, um an einen Ort zu fahren, an dem Du nicht sein möchtest, sage Nein. Das sorgt wahrscheinlich für Ärger, viele werden es befremdlich finden aber es schützt Dich.
Ich habe das nicht gemacht und das Ende vom Lied war, dass ich komplett flüchten musste, sonst wäre ich gestorben. So habe ich auch meine eigene Familie verloren. Und meine Ex-Schwiegerfamilie mit ihrer Lebensweise, die ich meinte ertragen zu müssen, damit ich akzeptiert werde und sich niemand über mich aufregt, findet sich jetzt zwar bestätigt, das ist im Nachhinein aber sowas von unrelevant!
Dankeschön, ich habe so wenig zu lachen in letzter Zeit, aber du bist ja der Kracher.
Auch ich bin eine Labertasche, möglicherweise ist das Teil der Adhs DNA, ich weiß es nicht.
Zumindest finde ich persönlich die Bezeichnung gar nicht so nur negativ. Klar kann ich auch viel dummes Zeug labern, aber erstmal laber ich viel.
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Danke nochmals, damit kann ich den Tag ganz anders bewältigen.
Seminartag 2 liebe @MelaMela von der Uhrzeit her könnte es Zeit für die Mittagspause sein
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In Gedanken sitze ich auf deiner Schulter und zwicke dich in brenzligen Momenten, bleib stark, du schaffst das.
Ging auch nur dank Therapie…alleine hätte ich das wohl auch (noch)nicht geschafft ![]()
Ich verweigere mittlerweile auch größere Familienfeiern. Ganz früher, als ich noch keine Diagnose hatte, habe ich mich manchmal mit Ausreden darum gedrückt, also Kranksein. Fand das aber immer blöd. Mittlerweile sage ich halt, wie es ist, nämlich dass ich es unangenehm und anstrengend finde. Außerdem biete ich manchmal Alternativen an, z.B. dass ich ein Geburtstagskind an einem anderen Tag besuche statt zur großen Feier zu kommen. Innerhalb der engeren Familie haben die meisten Verständnis dafür, weil wir alle ähnlich gestrickt sind (in der weiteren Verwandtschaft ist es schwieriger, aber auch egaler). Manche in meiner Familie machen große Feiern, weil sie denken, das muss halt so sein, das macht jeder so, obwohl es sie genauso stresst wie mich.
Labertaschen finde ich eigentlich gut, weil sie einem die Mühe abnehmen, ein Gesprächsthema zu finden. Nur mittlerweile werden mir solche Veranstaltungen einfach insgesamt zu viel, und ich bin dann vielleicht auch gar nicht mehr aufnahmefähig. Ich merke auch, dass ich heutzutage mehr Zeit brauche, damit die Eindrücke nicht mehr nachhallen. Das dauert oft bis zum nächsten oder übernächsten Tag, und bis dahin habe ich dauernd noch die Stimmen als Fetzen im Kopf.
@Levi1608 glaubst du denn etwa immer noch, ein höherer IQ wäre von Vorteil?
Das ist lustig, Seminartag zwei, bis jetzt ging es, es ist ein Nachbar dabei, der quatscht schon fünf, man muss nicht viel, sagen man nicht nur mit dem Kopf und trinkt Sekt.
Für fünf meine ich
Und nickt
Ich wollte mit meiner Anekdote eigentlich nur sagen, dass er halt nicht großartig drüber nachdenkt was er sagt, der redet halt einfach.
Aber das hat sich so böse und negativ angehört ![]()
Freut mich, dass ich dir deinen Tag versüßen konnte ![]()
Nein… Irgendwie beneide ich die Unbedarftheit der Dummheit manchmal sogar… ![]()
Gehe ich mit, es ist so eine besondere Unbeschwertheit, manchmal vermisse ich es, zu verkopft, nenne ich es gerne, wird sehr anstrengend mit der Zeit…
Übernachtet ihr dort ?
Ich bin auch schon ne Weile nicht mehr bereit, meine Zeit mit „das macht man eben/ist halt so“-Veranstaltungen zu verschwenden. Schaue mir bewusst an, wer mir gut tut und wo ich auch selbst mal für mich was draus „ziehen“ kann! Ich hab nach acht Stunden Arbeit NULL ENERGIE mehr, noch was Anderes zu schaffen, als den langen Heimweg von mind. 90 min. mit den Öffnungszeiten. Dann ist der Tag einfach durch!!! Mein Partner käme gar nicht auf die Idee, mir sowas anzutragen (Achtung! Drohender Verlust der Selbstkontrolle, aaargh!!)!
Ich finde, man muss und darf sich irgendwann mal selbst dazu entscheiden, ob das, was „man“ (wer ist das überhaupt?!) macht, überhaupt heute noch relevant ist, oder eben einfach von den Eltern, dem Chef, … übernommen ist.
Achte darauf, was sich FÜR DICH richtig und gut anfühlt! Manchmal tut evtl. auch ein Kompromiss not, aber was du beschreibst … Boah! Für mich: NEVER!
Liebe Grüße und spür in dich rein, wo deine Grenzen sind!
Ja, es ging alles vorüber, aber ich merke danach am Montag, ich war total am Ende, durch diese vielen Reize und das viele nett sein müssen bei Leuten eben wo es öde ist und wo man sich eigentlich nicht zu sagen hat. Hab dann diese Woche ziemlich viel Stunden gehabt noch zusätzlich mit vielen Kunden und bin jetzt seit heute bis Samstag krankgeschrieben, weil ich nicht mehr kann. Bin ausgelaugt und erschöpft, auch körperlich. Dann kam noch, meine Schwiegermutter hat angerufen, warum ich nicht bei ihr im Heim war, sie hat es ja durch meinen Partner erfahren, dass ich durch die Vergangenheit mit meinen Großeltern und viele Erlebnisse, nicht gerne ins Heim gehe. Von wegen sie möchte mich persönlich sprechen das geht so nicht, und weil wir am Sonntag nicht mehr gekommen sind, wer immer das auch erzählt hat, dass wir kommen wollten, das wollte sie auch noch anmerken und sich beschweren. Ich habe meine Partner gesagt, ich möchte dieses Gespräch nicht führen. Ich möchte mich nicht unter Druck setzen lassen und keine Rechenschaft ablegen.