ich wollte mal ne kurze Umfrage starten bzgl. Freizeitparks. Ich vergleiche mich mein Leben lang mit neurotypischen Menschen und kann es nicht lassen, dass jetzt auch mit neurodiversen zu tun. Bringt mich bestimmt nicht weiter*, aber ich würde mal gerne wissen, ob ich irgendwie noch abnormaler bin als eine Freundin (ebenfalls adhs Diagnose) oder ob sie eher etwas besonderes ist…
Sie liebt Freizeitparks und kann praktisch nicht genug davon bekommen - ich hasse solche Parks!
Meine eigene Erklärung der Sache: sie ist auf den dopamin Kick aus, ich leide da eher an Überreizung, zu vielen Menschen, belastendes Schlange stehen.
Wie geht es euch damit? Wenn ihr Freizeitparks auch ohne adhs nicht mögt, bitte nicht teilnehmen
Ich liebe den Dopaminkick in Freizeitparks
Ich bin eher überreizt, genervt und/oder erschöpft in/nach Freizeitparks
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bringt mich irgendwie doch weiter, weil ich gerade dabei bin herauszufinden, wie sehr mich adhs und begleitende Sachen davon, im Leben einschränken, auch im Vergleich zu anderen ADHSler*innen.
Früher als Kind und als junge Jugendliche habe ich die Dinger geliebt, keiner wusste aber hinterher warum ich davon nicht müde und kaputt wie alle anderen war , sondern noch aufgedrehter.
Hey, kann die Umfrage für meinen Sohn leider nicht ausfüllen, da beides zutrifft Er liebt es, und es überreizt ihn komplett. Ist auch mit Games zB so, da liebt er auch gewisse Games, die ihm absolut nicht gut tun und er immer dabei ausflippt
Ich war zwar nie der Rollercoaster Typ, aber wenn ich mal eine Runde mitgedüst bin, dann gerne auch gleich mehrmals hintereinander.
Die vielen Menschen, Warteschlangen, das Geschrei stört mich aber trotzdem. Heute im mittleren Erwachsenenalter nochmal mehr.
Den Dopamin-Kick bräuchte ich heute medikamentös gut eingestellt wahrscheinlich auch nicht mehr, weil nun genug Dopamin zwischen den Synapsen herumschwirrt.
Gefallen würde mir eine Fahrt wahrscheinlich aber trotzdem.
Dann aber vielleicht über einen VIP Zugang, ohne Warteschlangen und kreischende Menschen
Ich würde meine ADHS-Symptomatik und den Schweregrad aber nicht von Vergleichen zu anderen ADHSlern abhängig machen.
Das dürfte eh schwierig sein - in einem Spektrum.
Ich habe hier seit meinem Beitritt die verschiedensten Verläufe lesen können. In einem Fallbuch damals, aber auch in der ADHS Literatur allgemein, findet man all diese unterschiedlichen Facetten auch wieder.
Dann gibts außerhalb von ADHS auch noch X andere Faktoren im Lebenslauf, die Einfluss darauf hatten, in welche Richtung man sich entwickelt hat.
Ich weiß. Ich komme mir nur so extrem viel eingeschränkter vor. Deshalb habe ich auch das Thema mit den „Superkräften“ gestartet. Ich merke zb wie offensichtlich leicht bestimmte Sachen fallen, mit denen ich extreme Probleme habe. Aber sie sagt selbst auch, dass es andere Bereiche gibt in denen sie es schwer hat. Ich kann aber dieses vergleichen nicht aus mir raus bekommen. Das habe ich früher schon immer gemacht - eben weil ich anders war. Ohne zu wissen das es bei mir adhs ist.
Das lässt sich wahrscheinlich auch nicht von heute auf morgen abstellen, wenn man es bereits sein Leben lang so macht. Merke ich u.a. auch in meiner KVT.
Vielleicht kommt das mit der Zeit noch, wo es dann vom Vergleichen mit anderen und Reflektieren der Vergangenheit irgendwann mehr in Selbstakzeptanz übergeht.
Bis dahin wirst du wahrscheinlich noch viel lesen und vielleicht auch eine KVT machen. Bestimmt fügt sich das dann nach und nach zu einem Gesamtbild zusammen - wie ein riesiges Puzzle
Ich mag Freizeitparks und suche mir gezielt Tage aus an dem wenige los ist.
Ich leibe Achterbahn fahren. Und spielen.
Daher ja ich mag den Dopaminkick. Aber ich mag die Massen nicht.
Kirmes ist auch gerade wenn es dunkel ist Überreizung durch Lichter und verschiedenen Musikstellen.
Im Freizeitpark ist das viel besser aufeinander abgestimmt.
Dem schließ ich mich an.
Ich mag Freizeitparks, die Wiesn, das Frühlingsfest, die Dult, …
Aber die Menschen nicht trotzdem zwäng ich mich Jahr für Jahr auf das größte Volksfest der Welt, weil irgendwie mag ich es andererseits auch, so in der Masse unterzugehen. Keinen juckt es was du machst, man hat seine Anonymität, alle haben Spaß.
Ich mag den Trubel - auch wenn ich danach oft emotional erschöpft bin.
Aber nach einem Tag ruhe geht es auch schon wieder.
Ich liebe den Dopaminkick. Wenn ich im Park bin merke ich von der ADHS nicht viel weil eine Art Hyperfokus passiert. Aber am nächsten Tag bin ich immer total im Eimer.
Würde gern mitmachen, aber keine der Auswahlmöglichkeiten passt. Denn ich liebe Achterbahn fahren. Aber ich komme auf die Menschenmassen nicht klar. Darum sind entweder meine Nichte und ich oder eine Freundin und ich immer bei schlechtem Wetter gefahren. Dann muss man nicht so lang anstehen und wird nirgendwo tot getreten.