das war hier gerade ein ziemlicher Aha-Moment für mich. Habe das bisher nie so betrachtet, ergibt aber Sinn. Denn zu viel fühlen kommt beibmir meist nur bei Themen vor, die mich irgendwie selbst betreffen. Da kann ich mich plötzlich total (viel zu sehr) hineinversetzen und reinsteigern.
Bei Themen die mir egal sind kann ich zwar kognitiv Verstehen, warum es gerade schrecklich sein muss, kann das aber kaum nachfühlen.
Ist das nun das normale Empathieempfinden oder fehlt mir etwas?
Das bringt gerade mein Bild über mich etwas durcheinander ![]()
Wenn ich das hier so lese, fehlt mir richtige Empathie dann doch, auch wenn ich bisher dachte, ich wäre überempathisch, aber…siehe oben. Ich kann mir das Empfinden anderer meist nur logisch erklären (ob das immer stimmt, was ich mir da zusammenreime, mag dahingestellt sein. Ich empfinde Menschen aber als sehr durchschaubar). Wenn es jedoch keine Logik gibt in dem wie sie reagieren auf das was ich mir zusammenreime, regen mich übermässige Gefühle bei anderen ziemlich auf *g
Andererseits kenne ich aber diesen Stimmungsbarometer, wenn man in einen Raum kommt und sofort die allgmeine Stimmungslage fast körperlich spürt, sehr gut.
Oder wenn bei einer Diskussion, an der mehrere Menschen beteiligt sind, es plötzlich kippt und ich den Augenblick gebau spüren kann. Und merke, dass es anderen kaum auffällt.
DIese Stimmungslagen zu spüren ist aber etwas, das ich öfters gelesen habe bei Adhs/Autismus- Betroffenen.