Geht die Nervosität irgendwann weg von den Medikamenten?

Ich hab vor einem Jahr mal Methylphenidat ausprobiert und wieder aufgehört, weil ich Nebenwirkungen hatte wie Erschöpfung, komisches Gefühl im Magen, Atemnot, Unruhe.

Jetzt hab ich eine lange Pause gemacht, weil ich arbeitslos war. Allerdings fang ich wieder bald an zu arbeiten und habe heute es mal wieder probiert mit 5mg. Ich dachte mir, vielleicht lag es damals an dem Koffein? Weil ich konsumiere seit 2 monaten jetzt kein Koffein mehr. Als ich die 5mg probiert habe, waren die symptome von damals ,vor allem das komischen Gefühl im Magen und die Atemnot, nur ganz leicht spürbar. Allerdings hatte ich eine Nervosität und innere Unruhe und das bei nur 5 mg ! (ich wiege auch nur 50kg) Aber ich hatte dafür wieder Energie nach langer Zeit und konnte mein Zimmer aufräumen.
Meine Frage: Gewöhnt sich der körper daran mit der Zeit oder muss ich das Medikament wechseln? Vor einem Jahr hat mir dann mein Psychiater empfohlen einfach das Medikament zu wechseln. Zuerst Atomoxtin und wenn das nicht klappt, dann Elvanse.
Zu Atomoxitin muss ich sagen war ich vorher schon sehr biased, weil bekannte und leute im Internet nur negative Erfahrungen damit hatten. Und auch dass es keine Stimulanz ist, klingt so naja für mich. Weil mein Adhs ist eher dieses ruhige, tagträumerisch- depressive Adhs. Also hab ich das Atomoxitin nur einen Tag ausprobiert und als mir dadurch übel wurde, hab ich sofort aufgehört und keine Motivation mehr gehabt. Ich habe auch mit Chronic Fatigue/ long covid symptome zu kämpfen, deswegen macht es die situation nochmals kniffliger.
Könnt ihr mir bitte Tipps geben? Ich fühle mich so hilflos… Ich musste auch von privat arzt zu kassen arzt wechseln, deswegen hab ich meinen neuen termin erst in 2 monaten

Übrigens: Die Dosis ist zwar sehr gering, aber ich denke dennoch nicht, dass es ein Placebo war. Wie gesagt ich wiege 50kg und war auf Koffein Entzug dazu. Erst jetzt nach 3-4h merke ich wie mein Körper sich langsam beruhigt.

Hast du was gegessen vor der Einnahme?

Ansonsten legt sich das oft wieder.

Welches Präperat hast du?

Ganz im Gegenteil, die Stimulanzien sollen schließlich so wirken, dass die Nervosität geringer wird und nicht stärker.

Du hast wenn ich es richtig nachgelesen habe nur ein paar Tage und in geringer Dosis ausprobiert und bald wieder aufgegeben, und der Koffeinentzug kam noch dazu. Warst du bei den 10 mg unretardiert überhaupt angelangt?

Tabletten sind für die Eindosierung eigentlich ideal, aber da sie nur wenige Stunden wirken, neigt man leicht dazu, Wirkung und Rebound zu verwechseln - als ich noch unretardiertes MPH nahm, musste ich immer spätestens nach zweieiviertel Stunden nachnehmen, um eine Lücke zu vermeiden.

Ja ich esse immer vor der Einnahme.
Das ist Medikinet unretardiert.
Retardiert hab ich vor einem Jahr auch probiert aber da ging es mir nicht besser

Naja wie gesagt, ich habe nicht dieses typische hyperaktive Adhs sondern eher inattentive adhs, wo ich keine Energie für irgendwas habe und nur schlafen will.

Ich habe vor einem Jahr 10mg sowohl unretardiert als auch retardiert probiert, beides fand ich unangenehm.
Ich bin auf bis zu 15 mg hochgegangen, aber da ging es mir so schlecht, dass ich in irgendeine Apotheke reingestürmt bin und gesagt habe ich kriege keine Luft.

Wenn du 5-15mg jeweils mind. eine Woche probiert hast und alles mehr unangenehm als angenehm war, würde ich eher einen anderen wirkstoff, z.B lisdexamfetamin ( elvanse) ausprobieren.

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Wenn du ein erwachsener Mann bist, dann bist du deutlich untergewichtig. Das könnte ein Problem sein.