Hmm…
Vllt. habe ich eine Metapher die leichter zu verstehen ist.
Stell dir vor du sitzt in einem kleinen Boot und es ist zu schwer beladen.
Es war eine Flut. deine eigene kleine Arche Noah. Eigentlich brauchst du alles aus dem Boot. Da ist alles drin was du besitzt und behalten möchtest um alles wieder aufzubauen wenn das Wasser wieder weg ist.
Aber das Boot ist viel zu schwer beladen.
Wenn du dich nicht von etwas trennst, dann gehst du unter und hast absolut gar nichts. Nein du ertrinkst sogar. Und dann beginnst du zu entscheiden auf was du dennoch verzichten kannst.
Und das geht von niedriger Priorität, zu immer höheren Priorität.
Als erste trennst du dich von den alten Klamotten in die du immer gehofft hast wieder rein zu passen. Das ist nicht schlimm. Das reich aber nicht. Also trennst du dich von deinem Sofa. Auch das reicht nicht, der Große Wandschrank kommt auch weg und alles was darin ist.
Auch das reicht nicht… Nun schmeisst du auch Lebensmittel weg. Später kommen die wichtigen Medikamente hin zu etc. UND AS ALLES NUR DAMIT DIESE KLEINE NUßSCHALE ÜEBR WASSER BLEIBT, BIS DIESES VERDAMMTE WASSER WEG IST.
Und du bist nur noch darauf konzentriert das der Rand des Bootes 5 mm über dem Wasserspiegel steht. Du merkst nichts as du gerade dein Kind über board geworfen hast damit dieses Boot weiter schwimmt und nicht voll läuft.
Und all das passiert unbewusst. Denn es ist dein Nervensystem was da entscheidet. Nicht dein Bewusstsein.
IWann ist das Wasser weg. Und dann liegst du da auf einer Sandbank. Überlebt, aber mit nichts mehr. DU mußt komplett wieder neu anfangen, aufbauen. Sogar neue Kinder machen. Das ist dann der Moment wo ich in der Psychiatrie war. Ich konnte nichts mehr.
Ich hab mich nicht mehr gewaschen. Meine Zähne sind kaputt gegangen etc. klassisch kennt man das als schwere Depression. Ich mußte auch erst wieder lernen meine Emotionen zu erkennen. Noch heute habe ich eine Alexithymie die sich gewaschen hat. Ich muß meine Emotionen sachlich zuordnen. Ich entnehme die aus dem Kontext um mich entsprechend zu verhalten. Damit ich die Chance habe mich von etwas zu erholen aber auch mir Energie aus etwa holen zu können.