Haushalten und Ausgabenkontrolle mit ADHS

Interessanter Beitrag zum Thema finanzielles Management bei ADHS: <LINK_TEXT text=„Budgeting Tips That Work for ADHD Brains … rains/amp/“>Budgeting Tips That Work for ADHD Brains</LINK_TEXT>

Selbt wenn die Ideen aus dem Link ADHS freundlich sind,

weiß ich das ich es auch da es nur kurz wegen der Motivation von Neue Tools einhalten werde :frowning:

Ich Haushalte so

400€ monatlich von der Bank bar auf die Hand. Nehme nur 50€ Scheine und meist zwei im Portemonnaie und dann lege ich immer einen nach.
Sind die Schein sehr früh weg oder muss ich plötzlich mit Karte zahlen, weil das Geld weg, weiß ich ich habe irgendwas mehr ausgegeben.
Alle Fixkosten sind eh Fixkosten die ich ausgeben muss, warum soll ich es „notieren“
Das meiste ist Dauerauftrag , oder es gibt mal eine Mahnung aber dann zack wird gezahlt.
Bisschen was wird gespart.
Hab immer was im schnellzugriff falls mal was wichtiges wie die Waschmaschine kaputt geht.
Falls ich plötzlich wegen Umzug oder Jobwechsel ein Auto benötige, das liegt auch auf Kante.
Manchen Sachen vergesse ich schon mal zu kündigen oder zu verändern trotz Notiz im Kalender und einer digitalen Erinnerung ( z.B. Handy und Telefon)
Die Versicherungen mit Jahresbeitrag, da lege ich selbst monatlich mit Dauerauftrag immer das passende beiseite, damit es halt weg ist aus dem Monatsbudget.

Dann gönne ich mir mal ab und zu was, aber eher selten.
Ich versuche Sparsam zu leben, damit ich an andere Stelle nicht über jeden Cent nachdenken muss.
Hab nur ne kleine Wohnung und kaum neue Möbel, und z.B eine neue Küche muss warten und warten, weil ich dann doch lieber was technisch neues haben möchte.

Urlaube immer sehr günstig.

Geht mein Girokonto gegen Null, gibt es erst wieder was neues wenn Konto wieder ok.

Also ich mache das alles so ein bischen nach Gefühl, und denke es hält sich gut in der Waage.
Also ich glaube wirklich viel besser würde es mit einer braven Finanzplanung auch nicht.

Kann auch mal sein das ich ein paar Wochen mal nicht aufs Konto schaue.

Ich lebe so mit meinem Geld dahin und wo ich mal Verlust oder keinen Gewinn mache weil wegen ADHS verpeilt und versuche ich es mir nicht übel zu nehmen , es mir „zu gönnen“ weil es mich viel mehr frustet eine gewissenhafte regelmäßige Finanzplanung nicht hinzubekommen.

Geldsummen sind bei mir wie Zeit , ich habe da kein geplantes Gespür für.

Größte BAUSTELLE sind meine Lohnsteuerjahresausgleiche

Als ich von zuhause ausgezogen habe ich vorher überschlagen wie ich so auskommen werde. Nach meiner Berechnung totaler Ruin… Keine Ahnung warum aber die Rechnung ist nicht aufgegangen. Finanziell kann ich nicht klagen.

Aus der Not geboren hat Overthesky sich ebenfalls mit Frugalismus befassen dürfen, heute ein zwar jetzt auch nicht überwältigender, aber dennoch erwähnenswerter Beitrag: <LINK_TEXT text=„https://www.businessinsider.de/wirtscha … nat-b/?amp“>https://www.businessinsider.de/wirtschaft/verbraucher/spartipps-so-lebt-oliver-noelting-mit-familie-von-870-euro-im-monat-b/?amp</LINK_TEXT>

Hmm aber so wie es sich bei dem frugalisten anhört ist es genug Geld zu haben , aber einfach wenig auszugeben.
Das ist was anderes, wie wenig Geld zu haben und sparen zu müssen , also beim ersteren schafft das Geld was man sparen kann zusätzliches Wohlbefinden .
Der Sparende mangels Geld versucht nur Schulden zu verhindern.

Haushalt kriege ich zu meinem eigenen erstaunen noch recht gut hin, aber „Aufgabenkontrolle“ da rollen sich bei mir gerade die Zehennägel auf. Seit der Pandemie lebe ich eigentlich in jeder Hinsicht nur noch auf „Sparflamme“ (lach). Und Organisation, vor allem von meinem eigenen Kram, war noch nie meine Stärke, und wird es auch nie werden. Wenn ich Leute zum Austausch habe, man sich gegenseitig stärken und ermuntern kann, das hilft mir immer enorm, das regt mich immer ungemein an, manchmal platze ich dann förmlich vor Tatendrang. Aber so alleine, das war und ist immer ein grosses Problem bei mir gewesen, dann „dümple“ ich irgendwie nur vor mich hin.