Mich machen meine Akutmedikamente sehr müde, d.h. das gleiche Problem wie du habe ich nicht.
Meine Variation davon ist, dass der Kopf nicht still sein will und mich das dann oft noch mehr stresst und ich mich auch in die Schmerzen quasi hineinsteiger und es immer schlimmer wird.
Ich brauche also (auch?) Ablenkung, bis die Medikamente mich einschlafen lassen. Hierfür mache ich normalerweise am Laptop eine Dokumentation an, zu einem Thema das mich ein wenig interessiert, aber nicht so viel, dass ich mich wachhalte um nichts zu verpassen. Ich wähle die Dokumentation so, dass sie auch für mich funktioniert, ohne das ich hinschauen muss und lege mir ein Tuch über die Augen.
Bei Leuten, die gerne Hörbücher oder Podcasts mögen sind die vermutlich eine gute Alternative, aber ich komme mit dem Format garnicht klar.
Das wichtige ist, dass es so ruhig (und leise) wie möglich ist und nur so laut und interessant wie absolut nötig.
Was ich auch oft tue, ist dass ich mich beim auf der Seite liegen hin und her wiege. Das beruhigt irgendwie.
Generell zwinge ich mich bei einem Migräneanfall nur dazu, möglichst viel zu trinken (weil es erfahrungsgemäß sonst noch schlimmer wird), ansonsten zu nix, weil Zwang den Stress noch weiter erhöht und somit die Wahrscheinlichkeit senkt, dass es bald vorbei ist.
Da ist dann halt die Frage, was bei dir persönlich für die richtige Mischung aus Input und Ruhe sorgt. Das hängt auch von deinen Symptomen ab - bei Schwindel oder wenn du nichts siehst ist z.B. liegen bleiben definitiv angesagt, aber ohne spricht jetzt nichts grundlegendes dagegen mal sitzen oder gehen im ganz kleinen Rahmen in einem Kontext, in dem du dich schnell wieder hinlegen kannst, auszuprobieren.