Ich weiß nicht, ob ich zufrieden bin mit Medikinet oder nicht

Huhu, ich nochmal. :slight_smile:

Ich bin seit dem 08.07. in der Eindosierung.

Ich habe angefangen mit Medikinet adult rediert 10mg. Seit 3 Tagen nehme ich 20mg morgens und 5mg mittags. (Hat etwas länger gedauert, da ich ne Woche im Urlaub war)

Ich kann irgendwie nachts nicht mehr schlafen.

Ich habe die Nacht erst um 4 Uhr geschlafen und war um 8 wieder wach und konnte nicht schlafen, weil mich meine Gedanken so quälen.

Dachte vielleicht kann ich schlafen, wenn ich die Medis nehme, hab dann um 9 die Tablette genommen. Konnte natürlich nicht schlafen.

Bin davon ausgegangen, wenn die Gedanken weg sind klappt es mit dem schlafen :joy:

(Bin halt manchmal dumm)

Heute hat das Medikament natürlich nicht gewirkt.

Zumindest nicht wie erwünscht und ich habe sogar um 13 Uhr 10mg genommen, anstatt 5mg. Ich glaube die 5mg sind unnötig und werden nichts bringen​:face_with_peeking_eye:

Das positive an Medikinet ist → ich habe weniger Gedanken, normalerweise bin ich motivierter, bekomme meine Sachen erledigt und mein Haushalt sieht mal normal aus. Ich habe auch so einen Tatendrang alles schick zu machen zbs die Abstellkammer mal wieder aufräumen.

Nur heute leider nicht.

Das Negative an Medikinet → die Wirkdauer!

Ich habe immer noch keine Ahnung, wie lange es wirkt. Manchmal denke ich 3h, dann denke ich 4h.

Ich esse vorher genug, auch wenn es mir sehr schwer fällt. Von der zweiten „Dosis“ merke ich nichts, außer das ich nicht schlafen kann und ich weniger Gedanken habe. Fokus ist auch weg.

Momentan habe ich noch Urlaub, aber frage mich wie das laufen soll, wenn ich um 6 arbeiten muss.

Dann muss ich um 5 schon essen :nauseated_face:

Und wahrscheinlich um 9 oder 10, die nächste Dosis nehmen. Ist in der Pflege wenig machbar, weil man da noch in der Versorgung ist und dann reicht das wahrscheinlich nicht mal bis 14 Uhr aus.

Und was ist danach? Noch eine nehmen und abends nicht schlafen können? Ich habe ja nach der Arbeit auch noch Kind und Haushalt zu erledigen.

irgendwie frustrierend, Vorallem weil ich oft lese, dass es bei anderen so toll und lange wirkt.

Ich bin irgendwann in so einem down und liege einfach dumm rum, schau auf mein Handy irgendeinen kack an oder Google unnötiges Zeug.

Da wäre die Frage, sollte ich lieber Elvanse nehmen?

Da würde mich jetzt nur wieder stören, weil man ja wieder bei 0. anfängt.

Bzw ja bei 10mg und ich vermute mal stark, dass das auch nicht so viel bringt. Ich bin ja auch total ungeduldig :face_with_peeking_eye:

Danke fürs lesen und sorry, dass ich deine Lebenszeit verschwendet habe :joy:

nimmst du die zweite Dosis rechtzeitig? Die soll die Wirkung erhalten wenn ich mit Zweitdosis 50% der Erstdosis ausgehe dann können 5mg nicht verlängern und anfangs wenig schlaf ist normal und jedes Dosiserhöhung kann den Zustand verlängern

Stimulanzien wirken nun mal anfangs aufpzshend und der Körper braucht Zeit damit umzugehe

Hallo Sarah,

also mit dem 08.07. bist du ja ganz frisch dabei.
Wie hat der Arzt denn die Eindosierung vorgeschlagen/ vorgeschrieben?
Die 5 mg Medikinet retardiert am mittag sind irgendwie unsinnig, unretardiert schon eher, aber so bei 20 mg morgens ist das komisch.
Aber hast du ja selbst schon festgestellt wenn du jetzt 10 mg nimmst :smiley:

Genau deshalb fand ich Medikinet auch nicht gut, die Wirkung war zu schnell weg, nicht ausreichend, Ende der Wirkung crashig, und vor allem - man. muss. richtig. essen.
Das ist kein Spaß, wenn man sich da nur einen Snack reinhaut, reicht das oft nicht, damit das Medikinet vernünftig wirkt. So zumindest meine Erfahrung.
Das dann mehrfach am Tag, jeden Tag. Ne danke. :rofl:

Jedenfalls erkenne ich mich in deinem Text an einigen Passagen wieder
Ich nehme seit ~6 Monaten 70 mg Elvanse jeden Tag und damit geht es mir bedeutend besser, weil auch die Wirkung stimmiger und passender ist.
Es flacht weicher ab als MPH, es baut eine Grundruhe auf durch Steady-State des Wirkstoffs im Körper, Motivation ist besser, Impulsivität geringer etc. pp. also für mich ein gamechanger.

Nur lesen kann ich mit Elvanse nicht so fokussiert und konzentiert wie mit Methylphenidat.
Wenn ich Hyperfokus kriege, dann sauge ich jedes Wort mit meinen Augen auf und die Stunden vergehen im Flug, aber den kriege ich oft nur bei interessanten Sachen.
Mit MPH konnte ich ähnlich gut fokussieren wie im Hyperfokus, aber eben auf alle Texte die man mir vorlegt.
Das krieg ich mit Elvanse nicht wirklich behoben, da ist es nur etwas besser als ohne Medikation.
Ich kann mich aber viel besser auf Gespräche und das Denken konzentrieren.
Ansonsten lese ich halt oft den Text, merke irgendwann das ich nur die Wörter lese, aber gar nicht aufnehme und fang von vorne an, bis es dann mal hoffentlich sitzt.

Die Wirkzeit macht, bei mir jedenfalls, etwas Probleme trotz 70 mg..
Nach 7 h hab ich gelegentlich Fokusschwierigkeiten, werd wieder unruhiger, abgelenkter, Gedanken werden lauter und durcheinander etc.
Also die Symptome ohne Medikation kommen, in abgeschwächter Form, wieder.
An anderen, besseren Tagen hab ich das Gefühl, die 70 mg reicht auch mal 9 h optimal.
Es fühlt es sich sonst an wie eine Unterdosierung vorher bei 20, 30 und 40 mg, da war nach 3-4 h Schicht im Schacht und ich war komplett Müde, wirkliche Besserung der Symptome hatte ich nicht.
Erst ab 50 mg war der erste aha-Effekt da, als hätte man jetzt solangsam die passenden Gläser in der Brille. Nur nicht ausreichend langwirkend und stark genug.

Generell empfinde ich 70 mg als zu geringe Höchstdosis, das limitiert Elvanse als Medikament meiner Meinung nach - und auch das offiziell kein Splitting der Dosis/ Mehrfacheinnahme zugelassen ist.

Die angegebenen 11-14 h vom Elvanse hab ich nur mit Bupropion in Kombination erreicht oder Splitting bzw. höherer Dosis als 70 mg.
Bupropion + Elvanse hat mir aber mehr Nebenwirkungen als z.B 80 mg Elvanse (70/10)
Hab halt noch Multiple Sklerose, ich vermute ja, dass die Fatigue mit reinspielt und die Wirkung vom Elvanse hin und wieder versaut wodurch ich manchmal die 6-7 h Wirkung hab, und manchmal richtung 9 h.
Mein Psychiater sieht da aber keinen Zusammenhang, was ich nicht verstehe.
Teste jetzt 50 + 20, aber ich befürchte, dass ich da öfter in die Unterdosierung komme bis zur zweiten Dosis, welche dann den Spiegel nicht mehr hoch genug bekommt und das unterdosierte Gefühl nur verlängert.
Deswegen fand ich 70 + 10 super, weil 70 mg gut wirken als Erstdosis, die zusätzlichen 10 mg nicht zu viel sind und die Erstdosis nicht bedeutend verstärken, aber ausreichend um die Wirkdauer und den Spiegel der 70er länger im therapeutisch wirksamen Plateau zu halten.
Die 80 mg waren mit meinem Psychiater beim vorherigen Termin, nach seinem eigenen Vorschlag, auch abgesprochen und hatte ich getestet, nun beim Folgetermin waren die 80 mg auf einmal doch zu viel und wir sind jetzt bei 50 + 20.. :neutral_face:
Als ich sagte, dass wir das doch so besprochen haben, wurde das verneint.
Hab ich nicht verstanden, aber ich war auch nicht energisch genug beim Termin ausdauernd nachzuhaken, wir hatten es ja so besprochen. naja mal schauen, vielleicht beim nächsten Termin.
Sorry für den OT, das ist meine Birne.

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Ja das ist schwierig einzuschätzen, wann der richtige Zeitpunkt ist. Ich finde 5mg auch echt zu wenig. Ich glaube wenn es unretardiert wäre, wäre es sinnvoller

Eigentlich nicht. Dann hast du wahrscheinlich eher nie ohne zweite Dosis gearbeitet oder dir ist nicht bewußt das nur bei Medikinet es einen Riesen Unterschied im Wirkzeitende machen kann was du gegessen hast und wieviel du gegessen hadt weil das bei Medikinet definitiv die verzögerte Freisetzung dtark beeinflussen kann

Vielleicht ist auch das ein Problem das Wirkende wirklich zu bestimmen weil du nicht täglich das gleiche und die gleiche Menge ißt.

Würde mich nicht wundern

Nur Medikinet muß mit Essen und über die Kügelchen im Magen halten zeitverzögert werden.

Wie gesagt würde mich nicht wundern erst recht wenn dann noch 2 bis 3 Dinge mit einem sind das das dann so nicht klappt weil übung fehlt, man zu sehr in Gedanken ist oder oder oder

Das ist das A und O bei Medikinet.

Die Hälfte der Pellets in der Kapsel sind so beschaffen, dass sie sich erst im Dünndarm auflösen und den Wirkstoff frei geben.

Isst man nichts, oder nur sehr wenig, wird die zweite Ladung viel zutun, oder fast direkt frei gegeben. Dadurch ist die Wirkung viel kürzer und man hat das doppelte an Wirkstoff, was man eigentlich haben sollte/wollte.

Von dem was ich hier an Erfahrungsberichten gelesen habe, ist eine zweite Dosis wohl unumgänglich, wenn man einen ganzen Tag abdecken will.

Ob das jetzt Unretardiert ist, nochmal Medikinet, habe glaub auch schon gelesen, dass jemand erst Medikinet, dann mittags Ritalin adult nimmt.

Das muss man selber raus finden, was für einen funktioniert.

Dann gibt’s noch die Langzeitpräparate, Concerta und Kinecteen, die eine deutlich längere Wirkung haben (sollten).

Aber keine Ahnung, ob das was für dich ist, wenn du so Probleme mit dem Schlaf hast :man_shrugging:

Elvanse könnte, wenn du schon Schlafprobleme hast, eher kontraproduktiv sein, da es denn Schlaf stärker und länger beeinflusst (oder beeinflussen kann). Aber auch das, muss man wohl im Zweifel ausprobieren, wenn man mit Methylphenidat nicht so klar kommt.

Ja, ich zum Beispiel.

Ich habe leider gerade dolle Konzentrationsprobleme und nicht mehr so im Kopf, was hier alles schon geschrieben wurde (sorry :frowning: ), aber falls es irgendwie hilft:

Ich habe mit Medikinet Adult angefangen, es sofort für Mist befunden (weil falsche Dosis, wie sich später rausstellte), dann im Laufe der Zeit alle anderen Präparate probiert und bin letztendlich wieder bei Medikinet gelandet. Für mich wirkt es am besten und stört meinen Schlaf nicht.

Das scheint bei dir @Sarah96 aber ja ein echtes Problem zu sein mit Medikinet. Hab gerade doch oben noch mal quer gelesen. Von daher, vergiss alles, was ich geschrieben habe, hilft dir nicht :sweat_smile: . Schließe mich an:

(Finde deine Fragen und Überlegungen übrigens gar nicht dumm!)

Beitrag darf gerne von den Moderaten gelöscht werden weil wenig hilfreich :slight_smile:

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Und wie bist du darauf gekommen, dass du wussten okay ich sollte wechseln? :face_with_peeking_eye:

Ich esse genug. Meistens auch Proteine zusätzlich oder zum Essen noch zusätzlich einen Proteinshake. Meine Psychiaterin sagte sogar, es reicht wenn ich morgens nur den Shake trinke. Ich esse aber sogar noch. :sweat_smile: Mittags vor der Einnahme esse ich und trinke einen Shake. Entweder ist es nichts für mich oder ich nehme es wirklich nicht früh genug ein.

Ich werde es noch 3 Wochen ausprobieren und ansonsten frage ich mal, ob ich zu Elvanse wechseln darf.

Meinst du mit dem Ritalin mittags? Das hat bei mir eigentlich nur den Grund, dass ich es mittags nicht immer schaffe, genau dann etwas zu essen, wenn ich nachnehmen müsste. Frühstücken konnte ich mir angewöhnen, das funktioniert mittlerweile gut. Bei mir reicht auch eine Scheibe Brot mit was drauf vollkommen aus.

Bei den länger retardierten Präparaten (Concerta und Elvanse) hatte ich leider Probleme mit dem Schlaf, daher bin ich zurück gewechselt. Und bei Medikinet stört mich eigentlich nur der „Essenszwang“, ansonsten vertrage ich das am besten.

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Hallo Sarah,

ich arbeite auch im Pflegekontext. Manchmal früh morgens Prüfungen. Manchmal Unterricht. Jedenfalls auch mit Zeiträumen in denen ich nicht essen kann. Aber bestimmt noch etwas flexibler als bei Dir.

Ich nehme Medikinet adult zwischen 35-25 und 40-30. Um die langen Tage zu überbrücken probiere ich gerade mit drei Einnahmen rum… z.B um 07:00 30, um 11:30 20 und um 15:00 10. Wenns da zu spät wird merke ich es auch am erschwerten Einschlafen.

Die späteren Einnahmen wirken bei mir auch gut wenn es etwas größere Snacks sind (Klappstulle mit Belag oder so).

Eine Nebenwirkungen geben sich nach einer Zeit wieder. Aber Schlafstörungen sind ja schon fies.

Vielleicht lohnt es sich noch die Einstellung der optimalen Dosis mitzumachen? Dann wäre es einfacher die Umsteigedosis auf Concerta oder Kinecteen zu berechnen. Ist auch MPH aber länger wirksam als Medikinet adult und nicht so Nahrungsabhängig.

Okay, dankeschön​:face_with_peeking_eye: Ich sitze gerade beim Arzt und ich hoffe ich kann wechseln, ich nehme seit 3 Tagen 20mg morgens und ich habe dadurch einen Puls von 140-160. auch nachmittags geht es mir so schlecht :frowning:

Ich mache das ganz ähnlich.

Früh um sechs nehme ich 30 mg medikinet adult. Und eigentlich müsste ich mittags so um eins die zweite Dosis nehmen (20mg). Aber das schaffe ich nicht, komme an Schultagen erst gegen 14 Uhr zum Essen.

Habe jetzt eingeführt, um 11 zur kleinen Pause Joghurt mit Obst und Flohsamenschalen zu essen und 5 mg dazu zu nehmen, um die Wirkkurve ein wenig zu strecken. Evtl wäre da auch ein unretardiertes Präparat besser.

Aber so funktioniert das einigermaßen für mich.

(Ich schlafe mit medikinet viel besser, habe aber noch nicht probiert, es abends zu nehmen. Hin und wieder 15:30 klappt einwandfrei)

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Okay, ich finde diese mehrmalige Einnahme total doof :face_with_peeking_eye: Ich habe heute mit 10mg Elvanse gestartet und ich bin mega zufrieden :heart_eyes: Es wirkt angenehm und ich habe kein rebound, ich hoffe das bleibt so :face_with_peeking_eye:

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Wünsche dir alles Gute. Ich sehe elvanse eher kritisch, aber das darf ja jeder selbst entscheiden. (Nein, ich will da nicht näher drauf eingehen, ich lass die Finger davon, will niemanden überzeugen).