Mein Sohn ist so einer, der oft weniger von Medikamen braucht als die niedrigste Dosis.
Wie auch für Autisten beschrieben.
Unser Doc verordnete vom Antipsychtikum die übliche Einstiegsdosis und zum Glück hatte ich bei Tebartz van Elst genau am Tag vorher zu diesem Medikament gelesen, dass die Hälfte von diesem Mittel ausreichen würde.
Und selbst bei dieser Dosis lag er anfangs kreidebleich wie tot im Bett.
Das meine ich.
Und unserer Arzt kennt das ja immerhin schon mit den niedrigen Dosen.
Die erste ganz leichte Psychotik vor 1,5 Jahren trat auf, als unser Sohn von diesem Arzt auf die Regeldosis Atomoxetin plus etwas MPH eingestellt wurde.
Also das ist mein Problem mit Ärzten, dass ich immer die „Krankenschwester“ mimen muss und dann mir aber anhören muss, ich würde ja eh machen, was ich will, oder dass man mir das Sorgerecht entziehen will, wenn ich nochmal xxx mache. Wobei es bei xxx nicht um Erhöhungen von Medikamenten oder Überschreitungen irgendwelcher Tages-Gesamt-Dosen ging, sondern um eigenmächtige Dosisreduktion, weil am Freitag was komisch wurde und die Praxis Freitag bis Montag zu war.
Also ich habe einfach Sorge, dass Ärzte, die unsere Familie nicht kennen, erst recht rücksichtslos ihre Leitlinien anwenden.
Wenn unter leitliniengerechter Behandlung jemand vier Tage unnötig leidet - im Falle von Kindern leiden zusätzlich auch Eltern und Geschwister mit - dann ist der Arzt für sich auf der sicheren Seite.
Aber unnötiges Leiden von vornherein vermeiden, das ist ihnen zu riskant.
So und jetzt ist unser Sohn 18, da wollen die Ärzte mich erst recht nicht sehen. Aber unser Sohn kann gar nicht für sich sprechen bei Ärzten.
Er merkt kaum, wie etwas wirkt.
Ich habe aber inzwischen 8 Jahre Beobachtungsetfahrung…
Also ja ich würde mir wünschen, mit gutem Gewissen in eine Klinik mit ihm gehen zu können…
Aber auch mit unserem jüngeren Sohn hatte ich eine Berührung mit einer Klinik in der er wegen Krise für vollstationär vorgemerkt war.
Aber weil die Krise aus einer Angststörung bestand und es so schlimm war, dass wir ihn nicht aus dem Haus und schon gar nicht mit dem Auto hin fahren konnten, um ihn vorzustellen, fiel denen keine Lösung ohne seinen Besuch ein. Außer, den Krankenwage mit Notarzt zu rufen und sie ihn quasi überwältigen lassen.
Wer macht denn sowas mit einem 10-jährigen Kind im vollen Corona-Lockdown… ??
So kam er dann halt nicht in den Genuss der Klinik.
Ist absurd, sowas.
Aber mein Vertrauen in Kliniken und Leitlinien hat all das einfach nicht gestärkt.
Mir haben die onkologischen Ärzte in der Klinik letztes Jahr ja auch ein Mittel verschrieben, dass sich mit Elvanse vertragen soll laut ihrem Medikamente-Check-System.
Ich schlief damit aber quasi überhaupt nicht mehr.
Gerettet hat mich wer??? Na, wer wohl… @UlBre !!!
Er sagte, dass beides über das selbe Enzym verstoffwechselt werde.
Zum Glück kann ich auch ein anderes Präparat nehmen.
Seit ich gewechselt habe, ist es wieder in Ordnung mit dem Schlaf.