J. Dreher: Petition flächendeckende, leitlinienkonforme 🔥 Diagnostik/Behandlung von ADHS und ASS🔥

Ganz wichtig, bitte immer mal wieder hochpushen, indem Ihr was dazu schreibt:

((Hier auch der direkte Link zu der Petition, aber bitte lieber über Jörg Drehers Post oben und erst seinen Text noch lesen))

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2025/_06/_23/Petition_182986.html

5 „Gefällt mir“

gelesen und unterzeichnet

Ab nach oben mit dir! :wink:

2 „Gefällt mir“

Ja bitte eifrig unterschreiben, denn es sind nur noch gut zwei Wochen bis zum 27.08….

unverschämt das ich keine 7 stimmen habe, wäre doch nur gerecht. :joy:

hört auf schnono und unterschreibt dies wichtige anliegen, dass zu all unserer gesundheitlichen versorgung beiträgt, auf jeden fall dann hoffentlich für zukünftige generationen damit die ein wenig mehr luft zum verschnaufen haben, bevor es knallt im späten erwachsenenalter. ist wichtig. :heart: :heart: mit :cross_mark_button: :scroll:

2 „Gefällt mir“

Erledigt! :+1:

1 „Gefällt mir“

…? Ich stehe auf dem Schlauch… wie kommt es zu dem „schn“-Zusatz…?

Schlauch <> Nono

Ich habs.. ich habs.. *whoop whoop :adxs_woo:

keine ahnung, ich weiĂź nicht was immer so in meinem kopf vorgeht. sch- mach ich wohl manchmal irgendwo dran wenn ich es gut finde oder es nett gemeint ist. kommt nicht von meinem zustand.

1 „Gefällt mir“

Na dann ist ja gut :grinning_face:

Ich dachte, ich mĂĽsse da einen Zusammenhang erkennen, denn ich aber nicht erkennen konnte. :sweat_smile:

Ehemmm… für so nen Humor wiederum hab ich irgendwie heute nicht genug Abstand von meinem Zustand und Situation. :roll_eyes:

Aber kannste ja nicht ahnen…

1 „Gefällt mir“

Ich stehe gefĂĽhlt erstens immer mehr auf dem Schlauch und das bei immer mehr Anforderungen und immer weniger Kraft.

Aber nun ja…

Wenn die psychiatrische Versorgung fĂĽr mein direktes Umfeld mal besser wĂĽrde, ginge es bitte auch gleich viel besser.

3 „Gefällt mir“

Mein Zustand hat auch konkret mit dem Inhalt der so wichtigen Petition von @jdreher57 zu tun, auf die wir ja mit diesem Thread auch immer noch mal wieder pushend hinweisen wollen - eben mit der katastrophalen psychiatrischen Versorgung in Deutschland.

In unserem Fall haben wir genau das Problem der Transition von der kinderpsychiatrischen zur erwachsenenpsychiatrischen Versorgung:

Mein Sohn ist mit 18 plus zwei Wochen in eine andere Stadt in eine sauteuere Einrichtung für Jugendliche und junge Erwachsene gezogen, die eigentlich genau deshalb so toll sein soll, weil wöchentliches KJP Konzil im Hause möglich sein soll.

Das ist ja nun nicht ohne Grund in dieser Einrichtung verankert worden und mein Sohn ist beileibe nicht ohne Grund in dieser Einrichtung aufgenommen worden.

Aber wenn man schon beim Einzug 18 plus eine Stunde ist, dann fällt das alles in sich zusammen.

Jetzt finden die keinen Erwachsenenpsychiater.

So einen Fall hatten die die dort nicht und es ist auch nicht ihre Schuld.

Da ich einfach nur froh bin, dass er jetzt da schon mal ist, weil das im Hause dort tolle Bedingungen sind, muss ich das Beste draus machen.

Wir müssen froh sein, wenn unser Sohn im Dezember dann zu einem Erwachsenen Psychiater hin darf - und der wird definitiv nicht wöchentlich mal eben so eine Bedarfssprechstunde für einen einzigen Patienten frei halten.

Also darf „Mutti“ ein halbes Jahr überbrücken, als erfahrene Laiin per Telefon stellvertretend den Bedarf für Konzil testen. Oder von den Betreuern den Auftrag entgegen nehmen, einen Termin zu machen.

Es muss jetzt kurzfristig eine etwas heikle medikamentöse Um- und Einstellung erfolgen.

Und eine Wohngruppe darf das natĂĽrlich immer nur mit schriftlichem Medikationsplan und nicht auf mĂĽndliche Absprache der Mutter mit einem Arzt.

„Muddi“ darf dann hier die Praxisangestellten unseres überlasteten hiesigen KJ Psychiaters betüdeln, dass sie einen Termin einräumen.

Diese eingeschobenen Termine bin Psychiater hier alle paar Wochen gehen selbstverständlich zu Lasten der anderen Patienten.

Für die gibt’s dann auch nur kürzere Termine.

Das ist ja auch nicht so gewollt eigentlich.

2 „Gefällt mir“

Um andere wĂĽrde ich mir keinen Kopp machen.

Die haben meistens auch bloĂź 5-15 Minuten Termine.
Quasi Hausarzt-Tagesgeschäft. Darunter die üblichen Erstgespräche und Pflichttermine einmal im Quartal oder Halbjahr.

Für spezielle Fälle kann auch mal mehr Zeit freigeschaufelt werden und die steht euch dann einfach zu.

Trotzdem ist die Gesamtlage natürlich beschissen und viele Praxen sind völlig überlastet.

Hab z.B. Anfang Mai nach dem letzten Termin noch vor Ort einen neuen Termin gebucht. Frühester Termin → Ende November. Für ein Rezept, oder im Notfall könnte ich aber auch so dahin. Stört mich nicht. Die sollen sich ruhig Zeit für diejenigen nehmen, die mehr davon brauchen.

Ja aber dann doch wieder.

Das ist ja eben das Problem dieser schlechten Versorgung.

Also aus Sicht der Psychiater und der Praxismitaebeiter so ähnlich wie in der Notaufnahme ständig eine Triage vornehmen zu müssen, wer jetzt am schlimmsten dran ist und einen für Notfälle geblockten Akut-Termin bekommt und wer eben drei oder vier Wochen warten muss auf einen für halbakute Fälle blockierten Termin…

Den morgen kann mein Sohn schon wieder mit Psychose dastehen.

Und wegen Urlaub des Arztes und weil wir in den Monaten zuvor schon einige Akuttermine gebraucht haben, blieb mein Sohn 8 Wochen on-and-off in der Psychotik. Weil er nicht „dran“ war, das darf natürlich eigentlich nicht sein.

Aber da mussten eben dann auch mal wieder andere Patienten in die Akuttermine.

Und wir kannten uns auch nicht genug aus, um vielleicht doch in eine Klinik zu gehen.

1 „Gefällt mir“

:grin: für mich alte nervensäge, kann aber wirklich nichts dafür, bin halt oft echt durcheinander und man versteht mich schlecht, weil ich soviel im kopf habe.

ich hab aber meine termine aber auch nur 1mal im quartal aber halt was länger als 15minuten. jetzt aber auch nicht soviel länger.

und ansonsten schreib ich emails, die werden aber gefiltert von den arzthelferinnen, bzw. von einer glaube ich die entscheidet dann obs wichtig ist. darf ich aber machen, weilo mein doc hat gesagt, dass ich das darf wenn es ein therapeutischen nutzen fĂĽr mich hat, alles liest er natĂĽrlich nicht. :slightly_smiling_face:

wenns schlimm schlimm ist schreib ich das schon in den betreff und ich gucke wenn ichs schaffe fett zu markieren was ich eigentlich sagen will. sitz da manchmal stunden an so einer email.

bin halt der maule könig :baby: :crown:, gelobe aber besserung. :crossed_fingers:

2 „Gefällt mir“

Ich wollte lediglich versuchen, dir dieses Gefühl von „Wir klauen anderen Patienten ihre Behandlungszeit“ zu nehmen.

Ihr braucht diese Zeit. Sie steht euch zu. Ihr bekommt sie.
Wie und ob das Auswirkungen auf andere haben könnte → nicht euer Problem.

Solche Denkweisen werden übrigens auch in diversen Psychologie Podcasts & Co. regelmäßig thematisiert und erklärt, warum man als Patient so nicht denken sollte.

Ăśber die schlechte Gesamtlage mĂĽssen wir gar nicht reden, auch wenn es uns hier vergleichsweise noch ganz gut gehen mag.


Klar. Auch in Notaufnahmen ist es regional mal besser, mal schlechter. Andererseits gibts auch genügend Fälle, die wegen eines Schnüpperken unnötigerweise die Notaufnahmen belasten.

Gar nicht mal so selten, weil sie es unter der Woche oder über Tag einfach nicht zum Hausarzt geschafft haben, oder es ihnen persönlich zu stressig war und sie abends / am Wochenende eher die Zeit dafür haben.

Allein aus solchen Gründen muss schon dem „Triage-Prinzip“ gefolgt werden. Wir haben hier aber natürlich keinen wirklichen Krisen- oder Kriegsfall, wo es ständig um lebenswichtige OPs geht und wem der X Verwundeten man nun zuerst hilft bzw. wer von denen potenziell am ehesten ableben würde, wenn nicht sofort operiert würde.

Unterbesetzung und fehlendes nachrĂĽckendes Fachpersonal ist natĂĽrlich ein Problem und muss angegangen werden.

Es wird allerdings wohl nie ausreichend Personal geben, um jeden Patienten und alle Wehwehchen umgehend und umfassend versorgen zu können.

Wer allerdings aus medizinischer Sicht kein wirklicher Notfall ist, wird (vor allem bei Unterbesetzung) unnötig zur Last und darf von mir aus gerne warten. Das hat dann hoffentlich auch den nötigen abschreckenden Effekt.

Ja, dass es auch bzgl. wirklicher Notfälle mal negative Schlagzeilen gibt, ist mir durchaus bewusst.

Über die x-fach mehr vorhandenen Fälle, die positiv verlaufen sind, berichten die Medien allerdings auch eher weniger. Verkauft sich auch nicht so gut und sticht weniger aus der Masse hervor.

Liegt wahrscheinlich auch am menschlichen Hirn selbst, da es katastrophale News in der Regel geiler findet. Wenn man dafür dann auch noch empfänglicher ist, umso besser :adxs_kp:

Du nimmst ja keinem Patienten Zeit weg und wenn der Doc die Zeit einmal im Quartal nicht einräumen könnte, würde er es nicht anbieten. Wenn ihr das mit den Emails so untereinander abgesprochen habt, ist das völlig okay :partying_face:

Wenn man den Brief von Herrn Dreher, oder auch allgemein Diskussionen verfolgt und z.B. den ein oder anderen DGPPN Newsletter liest, gehts um mehrere Bereiche, was u.a. die flächendeckende Versorgung, Nachwuchsgewinnung, Schulung von Fachpersonal usw. betrifft.

Da soll ADHS / ASS / AuDHS mehr in den Fokus rĂĽcken und entsprechend dann die erhofften Verbesserungen bringen (langfristig).

Genau das ist hier das Problem, dass gute Ärzte in Ruhestand gehen und die Nachfolger erstmal Erfahrung sammeln müssen.

Das ist so mĂĽhsam.

Meine Ärztin war ein Urgestein und hat aufgehört.

Der Arzt meines Sohnes ist auch in dem Walter, in dem man normalerweise aufhört.

Wir mĂĽssen froh sein, der so erfahrene Mitarbeiterinnen hat - also einige sehr erfahrene.