Jeglichen IQ Test abgebrochen, da ich genervt bin

Hallo zusammen,

ich versuche schon seit geraumer Zeit einen geeigneten IQ-Test zu finden, der mich nicht an den Rande des Wahnsinns treibt und mich vor lauter Langeweile und Frustration abbrechen lässt.

Manchmal gehen diese Tests einfach viel zu lang und meine Konzentration lässt so dermaßen nach, dass ich früher oder später an den Punkt komme, die Frage nicht mehr richtig zu lesen oder die Aufgabenstellung nicht zu verstehen und dann klicke ich mich gelangweilt durch ohne noch ernsthafte Absichten zu haben…

Ich verstehe dann auch teilweise gar nicht mehr, was man von mir möchte bzw. kann die korrekten Antworten nicht nachvollziehen.

Kennt ihr einen guten Test, der für ADHSler geeignet ist???

Vielleicht bin ich auch einfach nur dumm ^^

Warum möchtest du überhaupt wissen wie hoch dein IQ liegt?
Warum macht das einen unterschied?

Ich will gar nicht wissen wie schlau oder dumm ich bin, am Ende bin ich nur frustriert wenn ich dümmer bin als ich immer dachte. Manchmal sind dinge einfach besser wenn man sie nicht weiß. Vor allem dann wenn es überhaupt keinen Unterschied macht.

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Ich weiß, was du meinst…aber wenn bei mir ein IQ von unter 100 rauskommen würde, würd ich wahrscheinlich eher lachen als traurig sein :smiley:

IQ < 100 = Ich nehm’s mit Humor
IQ > 100 = würde ein paar Dinge erklären

Ich find trotzdem das es kein Unterschied macht. Dann lachst du da 1 Woche drüber und hast es wieder vergessen.

Und auch wenn es einige Sachen erklären würde, hilft es ja nicht es zu ändern. Weißt du was ich meine?

Außerdem finde ich, das du dich so akzeptieren solltest wie du nun mal bist. Mit allen Ecken und Kanten. Denn jeder Mensch ist besonders wie er ist.

Ich glaube kaum das es IQ Test für ADHSler gibt. Ich glaube die sind genormt. Und dann kann man noch streiten wie seriös ein IQ Test aus dem Internet ist. Laut denen hab ich ein IQ von 125 und bin schlauer als der durchschnitt. Das glaube ich selber aber nicht, ich würde von mir nie sagen das ich besonders schlau bin.

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Mach einen bei Mensa. Kostet 50€, aber taugt…

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Hallo @KaputterKompass

wie meinst du das genau?
Also du machst IQ Tests von daheim, die du dann abbrichst?

Oder brichst du dann vor Ort z.B. bei Psychologen den IQ Test und dann verlässt du das Testszenario ohne den Test zu beenden?

Grundsätzlich bin ich da bei @UlBre , mach einen Test, der ein bisschen was kostet und dann hast du was handfestes und nicht wie die ganzen Online Tests.

Und nimm es nicht zu ernst, das kann uns nen Ausblick geben, wie es ungefähr um unsere Intelligenz steht, aber der Test kann ja nicht die „komplette“ Intelligenz erfassen oder alle Defizite berücksichtigen, die jeder Mensch mit sich bringt (z.B. ADHS, gewisse Lebenssituationen, Tagesform etc.). Deshalb wird der Test für manche Menschen „fairer“ sein als für andere.

Aber es ist halt auch nur ein Test und nichts, das dir sagen sollte, wie klug du bist oder nicht. Das hängt von viel mehr ab als nur von meinem Test und in dem Zusammenhang bin ich auch voll bei @Jen1 .

Und ganz ehrlich ich denk mir auch :
Als Kind hatte ich nen Intelligenztest im Rahmen der ADHS-Diganostik, der war etwas überdurchschnittlich (aber keine Hochbegabung oder so).
Wenn der Test besser ausfällt, dann bilde ich mir im schlechtesten Fall noch was drauf ein.
Wenn der Test schlechter ausfällt, dann bin ich frustriert und mein fragiles Selbstwertgefühl vermutlich noch beschissener.

Deshalb hab ich irgendwie auch erst mal nicht vor einen IQ-Test zu machen…

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Bei mir wurde in der Diagnostik einer gemacht und es kam heraus, was ich erwartet habe:
Die Bereiche, in denen mir alles sehr leicht von der Hand ging, waren überdurchschnittlich gut, weils mir Spaß gemacht hat.

Bei Matrizen musste ich zu viel nachdenken und dann hab ich einfach irgendwas angeklickt, weil ich keine Lust hatte.
Da war ich dann unterdurchschnittlich gut.
Ergibt im Mittel einen durchschnittlichen IQ.

Seitdem weiß ich immerhin, dass ich nicht kognitiv unterdurchschnittlich liege, das reicht mir.

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Interessant!

Ich war im Sprachteil recht gut und im Handlungsteil etwas unterdurchschnittlich (hatte noch den HAWIK-III gemacht, da wurde das ja noch unterteilt)…

Im Raven-Matrizentest war ich dann wieder ziemlich gut, sogar nochmal besser als im Sprachteil.

Mir wurde dann aufgrund dessen eben

  • ADHS
  • Teilleistungsstörung in der Formenwiedergabe
  • Entwicklungsstörung in der Graphomotorik und Koordination diagnostiziert

Ist im HAWIK-III eigentlich so ein Profil, das perfekt zum Asperger-Autismus passt und die Diagnosen würden auch darauf hinweisen. Und dass ich als Kind so super-sensibel war und wenig mit Spielsachen gespielt habe oder auch kaum gemalt oder sonst was fantasievolles gemacht habe könnte drauf hindeuten.
Aber ich glaub für Asperger-Autismus erfülle ich einfach ein paar andere Kriterien nicht bzw. die waren einfach nicht so auffällig und deshalb ist es ADHS geworden. Bzw. auch mein Therapeut meinte, dass die Diagnose für mich keinen großen Unterschied machen würde, weil die Medis bekomme ich ja eh mit ADHS.
Deshalb bleibt es erst mal bei ADHS, einfach weil auch ne Autismus-Diganose echt nicht einfach zu bekommen ist.

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Ich wollte eine zeitlang auch wissen wie es um meine Intelligenz bestellt ist, hatte so einen online-Test gemacht der unterdurchschnittlich ausfiel. Habe aber aufgehört mir darüber Gedanken zu machen, wenn ich weiß, dass ich unterdurchschnittlich intelligent bin, fühle ich mich schlechter bzw. minderwertiger und wenn mir bestätigt wird, dass ich überdurchschnittlich intelligent bin mache ich mich fertig, weil ich mein ganzes Leben vergeudet habe. Gibt echt soviele andere Sachen weswegen ich mich fertig machen kann, an der (nicht)Intelligenz kann ich eh nichts ändern.

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Ich möchte anmerken das man es anzweifeln kann wie seriös dieser Test aus dem Internet war und daher das Ergebniss beinflusst worden sein kann. Ich glaube nicht das du per se dumm bis Pete. Red dir das nicht ein. Du bist gut wie du bist!

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Vielen Dank, ich habe das auch schon von anderen Menschen gehört. :wink: Vielleicht komme ich irgendwann an den Punkt wo ich auch daran glaube, aber wie gesagt es ist mir eigentlich nicht so wichtig, ich muss das beste aus dem machen was ich habe.

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Intelligenz ist überhaupt nicht wichtig.
Niemand wird dich danach fragen.
„Pete, wie viel IQ Punkte hast du? Ich rede nur mit Leuten die ein IQ über 100 haben!“
Solange du nett bist und dich mit Leuten gut verstehst, ist das völlig egal!

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Oh, das finde ich gerade sehr interessant. In der Grundschule wurde bei mir wegen des Verdachts auf Hochbegabung wohl auch diese HAWIK-Version durchgeführt. Ergebnis war laut meiner Mutter die Aussage der Testleitung: „Im Verbalteil könnte man zwar eine Hochbegabung vermuten. Aber der Handlungsteil ist so unterdurchschnittlich, dass Sie darüber nachdenken sollten, Ihr Kind auf eine Förderschule zu schicken.“ (Hat sie nicht gemacht und ich bekam eine Gymnasialempfehlung.) Diese Diskrepanz ist wohl recht häufig bei ADHSler:innen zu finden. Damals (irgendwie fühle ich mich jetzt alt :sweat_smile:) war das aber wohl noch nicht bekannt genug, gerade auch bei nicht sichtbarer Hyperaktivität, sodass auch (noch) keine ADHS-Diagnose erfolgte.

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Bei mir war das so ziemlich ählich, allerdings vermutlich nicht so krass wie bei dir. Eine erhöhte Diskrepanz kommt bei ADHSlern recht häufig vor, das stimmt. Noch charakteristischer Scheint diese Diskrepanz wohl für Asperger-Autisten zu sein, ich hab da folgenden Artikel dazu:

Fand ich ganz interessant, weil mein Intelligenzprofil anscheinend ziemlich perfekt zu dem eines Asperger-Autisten passt, wenn ich meinen Test anschaue.

Also dass Sprach- und Handlungsteil weit auseinander sind, wobei der Sprachteil deutlich besser ist. Dass der Raven-Matrizen Test von allem am besten ausgefallen ist, obwohl ich davor im Handlungsteilprobleme hatte.
Dann noch meine über-sensibilität, dann auch die Entwicklungsstörung in Grob- und Feinmotorik usw. Aber mir sagten Fachleute (aber die kannten sich auch nicht mit Autismus aus), dass ich kein Autismus habe und ich glaub ich muss das halt auch mal akzeptieren endlich. Ich seh da schon viel von mir. Aber solang mich keiner zur Autismus Diagnose schickt kann ich da auch nicht viel machen.

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Ich habe noch nie einen „richtigen“ gemacht, nur so onlinezeugs. Sobald ich mich da länger auf Zahlenreihen/ Muster konzentrieren musste, war es vorbei.

Ich wäre schon neugierig. Bin relativ sicher, dass mein IQ im oberen Normbereich oder minimal drüber liegt, wenn der Test unterdurchschnittlich ausfallen würde, würde ich den Test in Kombi mit ADHS dafür verantwortlich machen (Frustration bei längerer Anforderung an die Konzentration, Arbeitsgedächtnis verzögert, Blockade bei Ermüdung bei sinnlosen Tätigkeiten etc).

Ich glaube, wir wissen ja eigentlich, was wir gut können und was nicht. Würde man mich im Bezug auf räumliches Denken, andauernde Reaktionsfähigkeit, mathematisches Denken, Orientierung testen, dann hab ich einen IQ wie ein Toastbrot.

Geht es um Sprachempfinden, Oberbegriffe finden, Reihen fortsetzen, luzides Problemlösen, emotionale Intelligenz würde ich besser dastehen.

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