Kann ich trotz "überdurchschnittlicher Noten" Adhs haben?

Man kann ADHS nicht durch einen Konzentrationstest feststellen oder ausschließen. Es kommt gar nicht darauf an, ob man sich konzentrieren kann, sondern dass man nicht steuern kann wann man es kann und wann man es nicht kann.

Um ADHS herauszufinden, muss man abfragen, wie Alltagssituationen ablaufen, es lässt sich nicht „testen“.

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Wahrscheinlich hatten sie auch einfach keine Antworten. Oder meinten, das kleine Kind könne das doch sowieso nicht verstehen.

Ich freue mich immer, wenn mich die Kinder auf Arbeit was fragen. Für mich ist es immer eine Herausforderung und es macht mir richtig Spaß, das irgendwie so zu erklären, dass sie es verstehen.
Ich wäre mit dir die Merkmale des Lebens am Tisch durchgegangen. Und wenn du nicht überzeugt gewesen wärst, hätte ich mit dir überlegt, was der Tisch so für ein Typ ist. So Typ Tischlein deck dich, oder doch eher ein Holzkopf :zany_face:

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Klingt auf jeden Fall nach Spaß, mit dir über die Persönlichkeit von Tischen zu fachsimpeln. :laughing: Mir hat das immer sehr gut getan, wenn mal im Internat jemand war, der oder die sich auf so was eingelassen hatte. Und plötzlich war eine halbe STunde rum, in der man sich gemeinsam den Alltag einer Amöbe ausgemalt hat. :joy:

Das ist mit Sicherheit der Grund. Da war nur leider die kognitive Empathie noch nicht so weit und zu mir waberte hauptsächlich dieses Gefühl von Unsicherheit und dünnem Eis herüber. Konsequenz: Meine Fragen bringen die anderen in die Bredouille. :frowning:

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Amöben sind toll :grinning_face_with_smiling_eyes:
Ich hab immer mit größeren Mandarinenschalenstücken die kleinen Fitzelchen, die man noch von den Mandarinenstückchen abmacht (Albedo heißt das glaube ich), eingesammelt. Dabei habe ich so getan, als sei die Schale eine Amöbe und kriecht auf dem Tisch lang und frisst die kleinen Stückchen auf. Versteht sich von selbst, dass meine Amöben ein schmatzendes Geräusch machten und ich natürlich mit sehr viel Eifer und Spaß dabei war.
Mit Anfang 20 :laughing:

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Tja, ich war das typische „was wäre wenn“ kind. Alles hinterfragt, immer nachgefragt…bis mich eine Lehererin angemault hat, dass sie mich nicht mehr aufrufen wird, wenn ich solche fragen stelle. Hat dazu geführt, dass ich kaum noch solche fragen stelle mit „was denn doch“ oder so. Menschen mögen keine hypotetischen Fragen, eine Sache die ich auf die harte Weise vor der ganzen Klasse lernen musste.
Mir wird bis heute gesagt das ich zu „vielen Themen extrem viel weis.“
Ich bin „der Geschichtsexperte“ kann aber auch zu anderen random nischen Wissen abgeben, weil ich mich mal spontan reingefuchst hab. Nur die Themen die ich gerne wissen und verstehen würde hab ich nicht im Kopf…ansonsten bin ich ein wandelndes Lexikon. Über Gramatik, Pilzen, bestimmte Epochen bis zu Büchern ist da alles dabei.
Erkläre mir auch so vieles va. In Sprachunterricht etc.
Aber ja, vielen vielen Dank, ich sprech das alles mal an.

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Das ist doch super! Lass dir nicht erzählen, dass das schlecht ist. Es gibt leider viel zu viele Leute, die nichts hinterfragen und keine Ahnung von Geschichte haben, aber trotzdem eine Meinung haben und wählen gehen, wie wir vor ein paar Tagen gesehen haben.

Und dich haben sie nicht gelassen, weil du noch keine 18 bist, gemein sowas.

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