Kleine Helfer im Alltag

Hi zusammen,

ich habe das Thema mit der Suche im Forum nicht gefunden, falls es das schon gibt: tut mir leid, gern verschieben…

Wollte mal sammeln, welche kleinen Lösungen euch den Alltag erleichtern.

Bei mir zum Beispiel:

  • Kleine Bänder mit Karabiner in allen Handtaschen, Schultasche, Rucksäcken, um den Schlüssel daran zu befestigen.
  • Transparente Samla-Boxen von Ikea
  • Digitaler Geburtstagskalender mit Erinnerungsfunktion
  • Neuerdings: der digitale Kfz-Schein, den feier ich total!
  • Ein Passwort-Manager

Bin gespannt!

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Ich frage mich grade , obwohl man ja sein Smartphone auch verlegt, verliert , vergisst, vernachlässigt, verunglimpft ob es nicht trotzdem eines der Dinge ist, die wir noch für unsere Verhältnisse am „zuverlässigsten“ dabei haben :sweat_smile:

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Den habe ich echt nicht gefunden :face_with_peeking_eye:

Ich habe eine Gürteltasche und kleinen Rucksack, da habe ich irgendwann mal alles reingestopft, was man zum Überleben Brauch. Regenschirm, Regenüberzug, Erstehilfeset, Schweizer Taschenmesser, Stifte, Block, Taschenkalender, Sonnenbrille, Ersatz Ohrstöpsel, Ersatz „Stimming“ kram, Tragetaschen für den Einkauf, leere Döschen für Medis, FFp3 Maske, Würfel, Schnur, Baumkundebuch usw..

Sobald ich das Haus verlasse habe ich eine Feste Routine wo ich noch zusätzlich Handy, Ohrstöpsel, Trinkflasche und sonstiges in das passende Fach stecke, auch mein „Stimming“ kram. Der Rest bleibt immer in den Taschen und packe ich nicht aus.

Damit ich aber nicht wie ein Spießbürger damit aussehe, trage ich natürlich Baggie Jeans und Sneaker zur Gürteltasche und Rucksack. :joy:

No front gegen Spießbürgerklamotten. :heart_suit:

Edit: Hausschlüssel hängt an der Türklinke damit ich den immer anpacken muss wenn ich die Tür öffne, damit ich diesen nicht vergesse mit zu nehmen.

Naja und vergessen tu ich trotzdem immer mal wieder was… :roll_eyes:

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Liebe @kernig :heart:

Also für unterwegs habe ich eine grosse Handtasche mit vielen extra Innen und Aussen Fächern, damit ich meine Sachen dort drin gut sortiert aufbewahren kann, da ich mir angewöhnt habe mich strikt daran zu halten was „wo“ reingehört, damit ich nicht immer unnötig lange suchen muss.

Was übrigens auch schon z.B. mit meinem Portemonnaie beginnt, heisst auch dort halte ich eine strikte Ordnung ein damit ich alles wichtige finde, egal was ich brauche, oder wo ich gerade bin.

Zuhause habe ich sämtliche „schweren Möbel“ abgeschafft, sondern habe nur noch Sachen die ich zur Not auch vollkommen alleine tragen könnte, heisst hauptsächlich Roll Gaderobenständer für Kleider die Hängen müssen, und leichte Regale mit Holzkisten, Körben oder Kartons, um dort faltbare Kleidung, oder Unterwäsche ect. zu sortieren und aufzubewahren.

Rollmöbel im allgemeinen finde ich eine tolle Sache, Schade das es zu wenige davon gibt, denn gerade wenn es z.B. ums Putzen der Wohnung geht, gibt es eigentlich nichts praktischeres als Möbel die man Rollen kann.

Transparent müssen meine Aufbewahrungsboxen eigentlich nicht unbedingt sein, aber unterschiedlich vom Aussehen oder den Materialien, weil ich mir so besser merken kann was „wo“ drinnen ist, ausserdem ist mir wichtig das etwas nicht nur praktisch ist, sondern ausserdem auch noch optisch gut aussieht, da es nebst praktischem Aspekt genauso wichtig ist, dass es zuhause „gemütlich“ ist.

Heisst ich habe vor allem keine schweren Kleiderschränke mehr, aber eigentlich auch ansonsten überhaupt keine Schränke mehr.

Heisst z.B. auch keine Glas Vitrinen mehr, die nur dazu dienten, dass Besucher mein edles Geschirr, oder Gläser und Karaffen, oder Vasen und Figürchen, oder Kerzenständer und Döschen, oder Kristallglas und Muscheln, und so weiter und so weiter, die ich dort drinne „ausstellte“, und welche Besucher/innen dann bei einem Besuch bei mir bestaunen durften, und ich dann z.B. „das gute Geschirr nur, wenn überhaupt, vielleicht einmal im Jahr benutzte, heisst vielleicht an Weihnachten“, dort drinnen aufbewahrte.

Wie auch immer, jedenfalls habe ich den Eindruck das Du eigentlich schon sehr gut Bescheid weisst wie man sich nicht mit unötigen Dingen abgibt.:heart:

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Ist doch nicht schlimm :slight_smile:

Diese Übersicht ist mit der Zeit unter anderem auch durch Erfahrungsberichte aus dem Forum gewachsen, nehme ich an.

Vielleicht findet sich ja noch was Brauchbares, um die Liste nach und nach zu erweitern. Einiges findet man natürlich auch im KVT und DBT Therapie Bereich.

Die Auswahl ist riesig und man kann sich selber was basteln und ableiten. Aber das Ausprobieren und Herausfinden, was davon einem persönlich liegt und mehr oder weniger dauerhaft funktioniert (ohne vorzeitig nach 1-2 Wochen schon abzubrechen) - das ist das Schwierige.

Idealerweise sammelt man mit der Zeit Erfahrungen und legt sich eine Art Skill-Koffer an, aus dem man dann regelmäßig (nicht unbedingt stur nur eine Variante) einem liegende Strategien anwenden und diese rotieren kann.

Das Hirn wird womöglich Streiche spielen und es ablehnen.
Aber das ist ja, wie gesagt, das Schwierigste daran.

Dranbleiben, üben, dokumentieren (Verlaufskontrolle / Protokoll führen) :confused:

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Ich habe eine Handtasche mit recht vielen Fächern und die überfordern mich eher… benutze die wohl zu selten, so dass die Sachen keinen festen Platz haben.

Nicht in allen Bereichen. Manchmal schaffe ich es minimalistisch, aber viel zu oft bin ich von meinem Krusch völlig überfordert. Würde gern noch mehr reduzieren.

Geldbeutel ist zum Beispiel minimalistisch. Von der Riesenbörse habe ich vor ein paar Jahren auf einen Mini-Reisegeldbeutel umgestellt und vermisse nichts.

In meiner Dusche liegt nur noch ein Stück gute Pflanzenölseife - auch da habe ich im Urlaub festgestellt, dass ich nicht mehr brauche (mit langen Haaren würde das nicht funktionieren).

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HAARGENAU wie bei mir du Schlingel :melting_face:

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  • Ein Mini Abreißblock, der immer an der gleichen Stelle (meine “Kommandozentrale”) in der Küche liegt. Sobald mir was in den Sinn kommt, was ich nicht vergessen darf, gehe ich hin und schreibe es auf. Zu meiner Morgenroutine gehört es auch, dort die drei wichtigsten todos zu notieren, manchmal auch mit Zeitlimit.
  • Thema Zeitlimit. Ich habe einen Kinder - Lerntimer der optisch und akustisch Signale gibt, den nutze ich (und die Kinder) für alles, was ich in einer bestimmten Zeit schaffen will oder wo anfangen schwer ist. Den zu drücken ist eine Art Startsignal für mich, was mit Handy nicht funktioniert.
  • Jeden Tag eine Wäsche. JEDEN.
  • Apps: ToDodo, besonders für wiederkehrende Aufgaben. 149 Live Calender, muss von meinem Mann und mir PENIBELST geführt werden und erinnert mich rechtzeitig an Termine.
  • Akku Staubsauger, griffbereit in der Küche.
  • Routinen, Routinen, Routinen.

Tolle Idee :nerd_face:

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Naja, kleine Helfer… mein wichtigster „Helfer“ ist meine Medikamentenbox… wobei ich schon auch mal „vergesse“, die rechtzeitig zu füllen…

Dann ist der Inhalt meiner Tasche auch ziemlich speziell (finde ich)

  • nicht fehlen darf eine Tupperdose mit einem feuchten Waschlappen
  • eine Miniflasche Wasser oder Schorle
  • ein Stift mit integrierter Taschenlampe
  • ein Schraubenzieher mit Wechselbits (sieht auch wie ein Stift aus)
  • eine faltbare Minischere
  • Seifenpapier

Auf dem Tisch liegt immer ein Block für Gekritzel, Notizen, Skizzen, Berechnungen und alles das, was mir so zwischendurch einfällt…

In der Küche sind alle Innenseiten der Schranktüren mit Magnetkreidetafeln beklebt… und inzwischen habe ich sogar Kreidestifte… früher habe ich mit Folienstiften direkt auf die Oberfläche geschrieben…

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Das mache ich bei meiner Küche auch und ich habe auch noch einen Stift im Bad und schreibe auf Spiegel oder Fliese ,

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Was für ein spannendes Thema. - Gegen Zeitblindheit habe ich eine Uhr in jedem Raum meiner Wohnung. -Ich habe eine rote Handtasche, die schon wegen ihrer Farbe leicht zu finden ist und nicht verloren geht. - Das Schlüsselbrett ist direkt an der Haustüre. - Handy: Menschen, die mir Nahe stehen, haben in meinen Kontakten ein auffälliges Emoji hinter ihrem Namen stehen. Dadurch denke ich eher daran, sofort zu antworten. - Spontankäufe in der Buchhandlung vermeide ich, indem ich die Bücher abfotografiere und dann in der Bücherei ausleihe. - Finanzguru für den Überblick über meine Ausgaben - Ausmisten. Je weniger herumsteht, desto aufgeräumter fühle ich mich. - Kaugummi gegen Stress - Ein Hausaufgabenheft für Grundschüler, in das ich im Büro täglich meine Todo-Liste schreibe. - Kein Anrufbeantworter zuhause oder auf dem Handy —————–

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Ist bei uns übrigens eine magnetische Messerleiste. Man muss nur gucken, dass z.b. der Schlüsselring magnetisch ist. Macht das aufhängen easy, grob in die Richtung “werfen” reicht.

[quote=„Hibiskus1, post:13, topic:35366“]
Kein Anrufbeantworter
[/quote]
Wichtiger Punkt: Anrufbeantworter gibt es nur an Festnetz. Keine Mailbox am Handy. Kommunikationskanäle einschränken - ganz wichtig, um den Überblick zu behalten.

Niemals “elektronischer Postempfang” bei Krankenkasse oder Versicherungen aktivieren, gehört auch dazu.

Und ein gut organisierter E-Mail-Client (Thunderbird am PC, k9 am Handy) hilft dabei, alle Mails an einer Stelle zu haben, zu filtern, automatisch in Ordner zu sortieren.

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'Woll ja! Den Donnervogel habe ich, glaube ich, seit es ihn gibt… k9 guck ich mir gleich an… nebenbei direkt vom PC aus installiert… bis jetzt habe ich keine Mails auf dem Handy, weil es einfach Mist ist, mit GMX oder Yahoo oder Web..de…

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Mir fällt spontan gar nicht so viel ein; was mir aber wirklich hilft ist, dass ich alle Lebensmittel die haltbar sind und ich nicht so oft brauche (zB Ketchup, Marmelade, Currypaste, Gewürzgurken, Grillsaucen,…) in diesen Gemüseschub ganz unten in den Kühlschrank packe. Das Gemüse habe ich in einer transparenten Kühlschrank"kiste” auf Augenhöhe. So vermeide ich es, dass Gemüse bei mir schlecht wird, weil ich einfach vergesse, dass ich es habe.

Zudem habe ich einen besseren Überblick über die ganzen Gläser, da ich den Schub herausziehen kann und die sich nicht irgendwo hinten im Kühlschrank verstecken.

Was ich auch immer mal regelmäßig mache, ist Newsletter abbestellen. Somit umgehe ich eine Flut an Mails, die mich überfordert und ich komme auch nicht in Versuchung Angebot xy wahrzunehmen. Die Newsletter haben meist ka ganz unten direkt einen Button zum Abbestellen.

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ist ja auch außerhalb des eigentlichen Forums.

Ha. Das mache ich auch. Und Kühlgel-Dinger…