Konzentrationsschwierigkeiten

Es gibt aber auch sehr viele Personen die haben adhs und wissen es nicht, da die die Diagnostik nie gemacht haben.

Es gibt auch andere Ursachen für die Symptome, zum Beispiel Schlafmangel. Eine Schlafapnoe oder andere Schlafstörungen.
Schilddrüsenerkrankungen.

Wenn die Konzentrationsstörung schon in der Kindheit bestanden hat, ist es meist ADHS. Vor allem wenn dann noch die Impusivität dazu kommt und die Probleme mit den Executivfunktionen.

Hast du weder Impulsivität, noch innere oder äußere Unruhe, noch Probleme mit der Steuerungszentrale? Keine Prokrastination? Kein Hyperfokus auf Dinge die dich besonders interessieren?

Findest du dich im Vortrag von Lachenmeier nicht wieder?

Was lässt dich denn konkret an der Diagnose zweifeln, welche Symptome die für die Diagnose wichtig sind hast du nicht?

Leider haben viele dieses Problem gerade mit Medikinet.

Ritalin adult oder Concerta werden da oft sanfter wahrgenommen.

Und die richtige Dosis spielt eine große Rolle.

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Hi OwlListMind!
Ja du hast Recht. Ich denke ich gebe dem Ganzen nochmal ne Chance!
Privat habe ich bestimmt auch meine Macken(wie jeder andere auch), nur lebt man seit langem damit und hat wenig Vergleich. Dieses ewige hin und her abwägen ist ja auch ein Zeichen meiner Problematik…ich starte nochmal mit 15mg…dieses Tabletten aufteilen ist mühselig. So ist es easy…

Hi Justine!
Ja doch, in der Kindheit hatte ich große Probleme mit Impulsivität! Auch heute noch denke ich…
Unruhe ist auch ein Thema und den Fokus kenn ich auch…ok, da ist wohl doch mehr.
Meine Zweifell kommen wohl daher, dass ich sehr viel reflektiere und immer, wirklich immer alles wieder in Frage stelle und neue Wege suche…

Ich werde nochmal mit dem Neurologen reden.
Tabletten habe ich noch eine Packung…klingt nach Neustart!
Danke für deine Fragen und Antworten!

Also gibt es überhaupt nichts konkretes was deine Diagnose infrage stellen könnte? Keine konkrete Begründung?

Konnte jedenfalls nichts finden.

Naja außer dass man ständig abgleicht und feststellt, dass es mal besser mal schlechter läuft…und dann kommen Zweifel. Bezüglich der Symptome und der Diagnose, kann ich vieles unterschreiben.

Woran machst du denn die Zweifel fest? Was passt nicht zur Diagnose?

Ich fand die Art der Feststellung schon schwierig…Fragebogen,Schulzeugnisse,Interview,fertig.
Wahrscheinlich hat mir da schon was gefehlt und die Zweifel kommen auch daher…ansonsten

Kann ich recht gut nachempfinden. Hätte mein Therapeut das nicht angesprochen, wäre ich selbst nie darauf gekommen, dass es ADHS sein könnte. Ich habe auch noch im Kopf, das wurde so zumindest von meiner damaligen Psychologie-Lehrerin kommuniziert, dass es gar kein ADS gibt, sondern stets eine ausgeprägte Hyperaktivität damit verbunden ist.

Ja. Und genau so etwas trägt dazu bei Sachen zu hinterfragen. Dann macht man sich schlau, hört dies und das und am Ende liegt wieder alles bei einem selbst. Wenn man dann eh immer unschlüssig ist, kann man schnell den Überblick verlieren. Dann kommen noch unterschiedliche Darstellungen der Medikation hinzu. Ich habe hier im Forum ganz anderes gelesen, als mein Therapeut mir sagte. Als ich ihm berichtete, das sich 30 mg Elvanse zu stark anfühlen und ich die Tablette teile, hat er mich ungläubig angeschaut und das hinterfragt. Es gab keinerlei Einstufung. Ich habe das alles in Eigenregie durchgeführt.
Das sind alles Dinge, die mich zweifeln lassen.
Dann hieß es ich könne die Tabletten nur bei Bedarf nehmen. Dazu habe ich hier auch andere Meinungen gelesen.
So und jetzt soll man da einen roten Faden finden, an dem man sich orientieren soll. Bzw. ich soll einer Dame, die meine Zeugnisse anschaut und mich befragt glauben, dass ich Ads habe?
Sorry aber mein Vertrauen in Ärzte ist nicht allzu groß! Meiner eigenen Intuition vertraue ich mehr.
Dann kommen aber wieder Situationen, die mich sehr verwunden und ich merke, dass irgendwas nicht ganz regulär läuft. So wie jetzt aktuell halt…

Nun, die Reaktion deines Arztes kann ich nicht ganz nachvollziehen, denn - ich habe den Beipackzettel hier vor mir - der Hersteller schreibt selbst :, Sie können Elvanse Adult auf zwei verschiedene Arten einnehmen:

  • Die Hartkapsel kann mit ausreichend Wasser im Ganzen eingenommen werden.
  • Öffnen Sie die Hartkapsel und leeren Sie den Inhalt:
    • entweder auf eine weiche Speise wie z.B. Joghurt
    • oder in ein Glas Wasser oder Orangensaft".
      Also kann es ja gar nicht so unüblich sein, dass die Hartkapsel geöffnet wird.

Jedenfalls, je mehr ich über ADHS lese, und dieses Forum ist der reinste Schatz an Wissen (14. Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit bei ADHS - ADxS.org), desto mehr realisiere ich, dass es sehr wohl möglich ist, dass es all die Jahre über, bis zur Grundschule und vllt ja sogar länger, tatsächlich ADHS gewesen sein könnte. Wichtig ist, dass du dich mit dir auseinandersetzt. Das hast du ja auch bereits getan. Und mithilfe des Wissens, dass du dir hier aneignen kannst, wirst du ein Gefühl dafür entwickeln, wie sehr deine neuen Erkenntnisse über ADHS auf dich zutreffen.

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Ja das stimmt. Ich habe heute nochmal gestartet mit 15mg und merke dass es zu viel war. Morgen werden es 10mg…dann schau ich mal.
Das Leute an der Diagnose zweifeln ist ja auch nicht unüblich. Liest man hier ja häufiger…und die Vorgehensweise vieler Fachleute wird ja auch des Öfteren hinterfragt. Von daher…ich war schonmal weiter!
Danke für den Link! Ja, dass diese Konzentrationsschwächen den Selbstwert zerstören unterschreibe ich blind!
Also, auf ein Neues!
Gruß!

Liebe @Justine , ich persönlich habe ja tatsächlich die Medikation mit Concerta wirklich eigentlich und tatsächlich positiv in Erinnerung, da dass Concerta positiv wirkte gegen meine Adhs Symptome.

Bei mir war einfach die Medikation „zusätzlich“ mit Venlafaxin (AD), jedenfalls in meinem „speziellen Fall“, und zumindest nicht auf „Dauer“, (und auch nicht in meiner hohen Dosis die ich damals hatte), denke ich jedenfalls „nachträglich“, nicht wirklich gut für mich.

Obwohl mir das Venlafaxin gegen meine Depressionen durchaus damals geholfen hatte, da ich ja wirklich schwere Depressionen hatte (Burnout), stellte es sich für mich persönlich dennoch heraus, dass ich mehr und mehr „merkte“, dass mir das Venlafaxin auf Dauer nicht wirklich „gut tat“, sondern das ich, zumindest „glaube ich das“, je länger je mehr, wie soll ich es sagen?, „süchtig danach wurde“?.

Jedenfalls fiel mir das Absetzen von Venlafaxin, heisst das langsame „Ausschleichen“ von Venlafaxin alles andere als leicht.

Und nach dem Absetzen hatte ich wirklich eine lange und unangenehme Zeit, wurde wieder depressiv und hatte das Gefühl das mir mein Leben und meine Kontrolle irgendwie total entglitten.

Jedenfalls habe ich ja zum Beispiel dann, wie hier im Forum gut sichtbar, emotional ziemlich schwierige Zeiten hinter mir, was weder für mich selbst, geschweige denn für andere die mit mir hier während dieser Zeit irgendwie zu tun hatten, alles andere als „leicht“ waren , sondern im Gegenteil, sogar ziemlich anstrengende und extrem schwierige Zeiten waren.

Und das wird mir persönlich meist erst so richtig klar, wenn ich ab und zu wieder mal meine alten Beiträge lese, was mir heute oft zum Teil so erscheint, als wäre das garnicht wirklich „ich selbst“ gewesen, wo vieles von dem was ich da früher so geschrieben habe geschrieben hat, was aber natürlich leider genau der Fall ist.

Jedenfalls bin ich sehr oft erschrocken, was ich selbst da zum Teil geschrieben habe, und die Erkenntnis wie sehr Depressionen einen menschlich verändern.

Ich war wirklich sehr lange, und wirklich sehr „schlecht drauf“, und wie gesagt, im Vergleich mit heute, zum Teil als sei das garnicht „ich selbst“ gewesen.

Aber ich schweife wieder mal ab, der Punkt auf den ich zurück kommen wollte, ist das ich glaube, dass mir das Concerta gegen meine Adhs Symptome wie z.B. Impulsivität, Konzentration ect. wirklich gut geholfen hat.

Aber unter anderem war für mich persönlich unter anderem tatsächlich etwas vom wichtigsten der persönliche Ausstausch HIER in diesem wirklich grandiosen Adhs Forum.

Ohne das Wissen, dass Verständnis, die Weisheit, den Humor, dass übergrosse Herz das viele hier besitzen, die Kreativität, die Geduld, und und und, über was sehr viele Mitglieder* hier im Forum ausserdem noch zusätzlich verfügen, wäre ich nie so weit gekommen wie ich heute bin.

Ich habe soooviiieeel hier gelernt, über Achtsamkeit und Akzeptanz, über gegenseitigen Respekt, über Humor und vieles mehr das ich unmöglich alles aufzählen kann, dass ich einfach nur dankbar bin. :heart::heart::heart:

Und jemand dem ich ganz besonders danken will ist zum Beispiel @Elementary und @Remy23 und ihrer Laborratte, aber auch @Daydreamer und einfach ALLEN wundervollen Mitgliedern dieses Forums. :heart::heart::heart:

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Sorry bin wieder mal abgeschweift, alles was ich geschrieben habe kommt aber aus vollem Herzen.

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