Lektüre/Buchempfehlungen für ADHS im erwachsenenalter mit therapeutischen Anspruch

Moin zusammen,

ich brauche eure Hilfe!
Ich bin 26 Jahre alt, mit ADHS diagnostiziert und medikamentös eingestellt. Doch durch künftige Umzüge wird es mir nicht möglich sein in den kommenden 1-2 Jahren mit der empfohlenen Therapie (Verhaltens-/Tiefenpsychologischetherapie) zu beginnen.
Meine größten Probleme liegen in der Gefühlsregulierung und die damit einhergehenden Probleme wie Frustrationstoleranz, Reizbarkeit, etc…
Und jetzt kommt ihr ins Spiel. Ich bin auf der Suche nach einer Lektüre, mit dessen Hilfe ich an meinen Problemen arbeiten kann. Mir ist bewusst, dass dies kein Ersatz für eine Therapie ist. Aber 2 Jahre weiter auszusitzen empfinde ich als verlorene Zeit.

Folgende Bücher finde ich interessant, da sie sowohl einen aufklärenden, als auch einen therapeutischen Anspruch haben.

Therapie-Tools ADHS im Erwachsenenalter: Mit E-Book inside und Arbeitsmaterial (Beltz Therapie-Tools)

ADHS im Erwachsenenalter: Strategien und Hilfen für die Alltagsbewältigung (Rat + Hilfe)

Habt ihr noch Empfehlungen oder eine Meinung zu den Büchern?

Ich bin dankbar für jeden Rat :heart:

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Hi @Paule , willkommen im Forum! :blush:

ADHS im Erwachsenenalter von Krause kann ich sehr empfehlen.

Sonst gibt es ja auch folgende Literatur- / Medienliste auf ADXS.org:

Da kann man sicherlich einiges finden.

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ADHS ist kein Makel von Hallowell,

Gibts auch als Hörbuch

Unbedingt auch Lachenmeier um zu verstehen:

Auch sein Buch und die Vorträge.

Da empfehle ich Achtsamkeitsbasierte Methoden.

Und am wichtigsten natürlich Medikamente, dann ist das auch besser umzusetzen. Bist du da gut eingestellt?

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Moin @Beefcake ,

hammermäßig! Da ist ja allerhand interessantes bei.
Ich werde mich durcharbeiten, hab vielen Dank für die schnelle Hilfe! :slight_smile:

Das hat aber gar keinen Verhaltenstherapeutischen Ansatz oder?

Ich habe das Buch auch.

Aber dazu gibt’s da glaube ich eher keine Hilfen oder?

Ich muss nochmal reinschauen.

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Moin @Justine ,

erstmal auch dir vielen Dank für die hilfreichen Tipps! Ich bin schon dabei die PDF „Selbstwahrnehmung“ von Lachenmeier durchzulesen - sehr spannend.

Thema Medikament: Mir fällt es enorm schwer zu beurteilen, ob ich gut eingestellt bin. Ich kann schlecht einschätzen, was mit dem Medikament geht, was nicht, was normal ist, usw.
Derzeit nehme ich Elvanse 70mg, davon 50 mg am Morgen und 20 mg Mittags. Zu Beginn der Einstellung habe ich mich durch das Medikament entspannt und ruhig gefühlt, regelrecht gelassen. Dieser Effekt ist jedoch schnell erloschen und so wurde die Dosierung immer wieder erhöht. Zwischenzeitlich war es mir zu viel. Ich hatte das Gefühl dadurch eher aufgedreht und nervös als entspannt zu sein, wodurch ich bei meiner aktuellen Einstellung gelandet bin.
Aber dieses Gefühl der Gelassenheit wie zu Beginn habe ich in dieser Art nicht mehr verspürt. Mir hilft das Medikament, ja. Aber ich Frage mich eben: Ist es vielleicht zu viel oder stoße ich einfach an eine Grenze was das Medikament kann? Daher auch mein Wunsch an mir zu arbeiten durch Lektüre und Therapie.

Sorry für den langen Text. :smiley:

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Ne, das stimmt, das Buch selbst hat keinen therapeutischen Anspruch.
Allerdings werden glaube ich im letzten Kapitel unterschiedliche therapeutische Ansätze für die Behandlung von ADHS und Komorbiditäten erklärt.

Ich find das Buch trotzdem ganz gut, wobei man da echt aufpassen muss mit den ganzen Fachbegriffen, ich hab da bei Weitem nicht alles verstanden.

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