Ich bin seit ungefähr 3-4 Wochen in der Eindosierung von Lisdex Aristo. Start mit 20 mg, dann 30 mg, dann 40 mg. Damit ging aber mein Blutdruck zu hoch, und weil ich von der Praxis keine Antwort bekam, bin ich dann erst mal wieder auf 30 mg runtergegangen.
Seit Sonntag (heute 4. Tag) nehme ich versuchsweise wieder 40 mg. Der Arzt hat mir am Montag gesagt, dass die Gewöhnung des Körpers/Regulierung des Blutdrucks 2-3 Wochen dauern kann.
Abends hatte ich oft den Eindruck, dass die Wirkung zu früh nachlässt, obwohl ich es bald erst gegen 8 Uhr genommen habe, obwohl und weil mein Tag früh und aktiv gegen 5:45 Uhr beginnt.
Da ich aber noch die 20er Kapseln habe und eh zwei nehmen muss, bin ich dann am Sonntag auf die Idee gekommen, die Einnahme auseinander zu ziehen:
6 Uhr 20 mg und 10 Uhr 20 mg, um a) für den Blutdruck weniger Wirkspitzen zu haben und b) eine längere Wirkung bis zum Abend. Mit dem Einschlafen hatte ich keine Probleme. Der Arzt hatte keine Bedenken, als ich ihm das gesagt habe.
Ich habe jetzt 2x30 Stück 20er für 30 Tage verordnet bekommen, mache mir aber Gedanken wie das mittelfristig weitergeht, weil 2 Packungen 20er die Krankenkasse leider doppelt so viel kosten wie 1 Packung 40er…
Macht das noch jemand so und wie sind eure Erfahrungen (Wirkung und Krankenkasse)?
Hohe Einzeldosis Verschreiben lassen und dann in Wasser auflösen und die passende Menge nehmen. Anleitungen findest du flott wenn du die Schlupe oben rechts benutzt.
Ja, danke, das habe ich schon gelesen, dass das geht.
Ich finde es nur mühsam und weiß auch nicht recht, wie ich das praktisch händeln kann, weil ich die erste Dosis zu Hause und die zweite auf der Arbeit nehme.
Wie transportiere ich das dann im Rucksack auf dem Fahrrad?
Ist zwar schön, dass du dir darüber Gedanken machst, aber die Abrechnung sollte am Ende nicht dein Problem sein.
Wenn es so funktioniert und der Arzt diesen Weg mitgeht, gibts von Takeda eine 90er Packung. Alternativ von Ratiopharm eine 100er Packung.
Bei 2 Kapseln pro Tag reicht eine Packung dann für:
90 Kapseln → 45 Tage
100 Kapseln → 50 Tage
Ganz nebenbei wäre das sogar vorteilhaft, da diese Packungsgrößen in der Apotheke - auch ohne Kreuzchen bei „Aut idem“ auf dem Rezept - nicht durch ein Präparat eines anderen Herstellers ausgetauscht werden dürfen, sofern diese nicht ebenfalls eine 90er bzw. 100er Packung anbieten.
Bei Ratiopharm müsste man theoretisch allerdings unterscheiden zwischen:
Lisdexamfetamin-ratiopharm®
Lisdexamfetamin-ratiopharm® Erwachsene
Die sind zwar wirkstofftechnisch identisch, aber für unterschiedliche Patientengruppen zugelassen.
Von beiden gibts 100er Größen. Bei dem für Erwachsene allerdings nur in den Stärken 30, 50, 70mg
Da hast du völlig recht, dass geht natürlich auch so, hatte ich gar nicht drüber nachgedacht.
Beim Auflösen spart halt die KV Geld wenn man es anders macht, die haben doch zu wenig, behaupten die immer.
Und man kann natürlich für sich eine exakt Passende Dosis finden, falls es doch 15 oder 25 sein muss etc.
Ich habe aber einen Denkfehler Merke ich gerade, oder?
Das ist ein guter Gedanke und ich habe gerade gecheckt, dass es mein Lisdex Aristo 20 mg wirklich auch in 100er Packungen gibt!
(Bei allem, was ich hier so lese, steht mir der Sinn nicht nach einem Herstellerwechsel, wenn ich nicht muss, solange es so gut funktioniert.)
Immer noch teurer als 40mg 30er, aber günstiger als die 20 mg 30er Packungen.
Für wie lange Zeiträume bekommt man eigentlich üblicherweise seine Dosis verordnet?
Ja, da es bei Aristo in Kapselform scheinbar keine Unterteilung in Kinder / Erwachsene zu geben scheint, wäre das auch eine Möglichkeit.
Bei bloßer Angabe des Wirkstoffes, der Stärke und der Anzahl der Kapseln, käme es bei Abgabe in der Apotheke dann auf den aktuellen Rabattvertrag zwischen Krankenkasse und Hersteller an.
Sind mehrere im Rabattvertrag, muss die Apotheke eins davon zuerst ausgeben.
Ausnahme: Nicht lieferbar.
Würde man also eine Weile das Präparat von Aristo ausgegeben bekommen und sich der Rabattvertrag ändern, könnte es mal vorkommen, dass man plötzlich das Präparat von Ratiopharm erhält (oder eben umgekehrt).
Was die verordnete Menge angeht und wie es in der Praxis gehandhabt wird, unterscheidet sich das gerne mal von Praxis zu Praxis. Laut Arzneimittelverordnung und so einem Gedönse, sollte zumindest im Rahmen der Verhältnismäßigkeit und Wirtschaftlichkeit verordnet werden
Verordnet ist Elvanse, meine Krankenkasse zahlt aber laut Apotheke nur Aristo.
Laut KI hat meine KK keinen Rabattvertrag mit irgendeinem der Hersteller.
Da hat die KI womöglich bissl Murks erzählt, oder es lag am Prompt
Da die Apotheke angab, dass nur Aristo von der GKV übernommen würde, war es zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich im Rabattvertrag enthalten.
Welche Präparate aktuell im Rabattvertrag stehen, findet man in der Regel über die Website der jeweiligen Krankenkassen heraus. Manche erlauben in der Suchmaske auch gleich eine Filterung nach Wirkstoff.
Du könntest auch die erste Dosis zu Hause auflösen und für den nächsten Morgen zu Hause aufbewahren, und die zweite bei der Arbeit auflösen und dort für den nächsten Tag aufbewahren.
Das zeigt doch, dass der Preis mit dem Aufwand gar nichts zu tun hat. Schließlich kostet so eine Kapsel kaum etwas, also sollte der Preis doch proportional zum Wirkstoff sein?
Ich finde es schon wichtig, der Krankenkasse nicht Kosten zu verursachen, die nicht notwendig sind und die ich eher als Abzocke betrachte.
Tatsächlich macht der Wirkstoff nur Centbruchteile pro Kapsel aus. Die Kosten kommen von Hilfsstoffen, Produktion, Vertrieb, Zulassung, BTM-Aufwand etc.
Liebe moya,
sorry, das hatte ich irgendwie überlesen. Ja, zumindest Mo/Di und Mi/Do wäre das eine Option. Ich meine, kühlen musste man das nicht für 24 Stunden.
Um dafür nicht ein neues Thema aufzumachen, vielleicht kann mir das ja hier jemand beantworten:
In meinem Terminausdruck für die Gesprächstherapie steht