Lisdexamphetamin Unsicherheit beim Eindosieren

Danke für deine Gedanken dazu :blush:.

Ich nehme es immer morgens nach dem Frühstück

Vielen dank für deine gedanken dazu :blush:.

Ich hab davor ein paar monate methylphenidat genommen, mit 2×10 mg hab ich mich eigentlich ganz wohl gefühlt, aber leider ist die wirkdauer zu kurz und dieses auf und ab tat mir nicht gut.

Was hattest du denn genommen?
Medikinet? ? ? Weil auf und ab hab ich mit Ritalin nicht erlebt, Medikinet fand ich eher anstrengend und mit 2 x 10 mg warst du ja eher ganz unten ggf. mit der Erstdosis schon vielleicht unterdosiert? ? ? oder hattest du das Methylfinidat Präperat nur so kurz genommen? ?

Ich hab methylphenidat AL (retard) genommen.so etwa 3 monate, bin von 10 auf 20 für eine woche aber war irgendwie ziemlich unruhig und nervös, habe dann 2/3 tage 30 getestet aber das war nicht besser, war ziemlich zertreut und mehr adhs symptome.dazu kamen auch muskelschmerzen.dann bin ich wieder auf 10 und das dann zweimal, weil es nur so 3h je nach stress sogar nur 2h wirkt.eigentlich fühle ich mich mit den 10 mg wohl, aber die unterschiedliche Wirkdauer plus rebound fand ich anstrengend.

Ich hab zusätzlich noch eine kptbs und brauche was was konstanter wirkt und nicht abpubt aufhört, das dysreguliert mich noch mehr.leider….wirkung ist ansonsten schon gut vom ritalin

Hallo! Deine Erfahrungen in der Eindosierungsphase sind ganz typisch, viele spüren anfangs Müdigkeit, Unruhe oder innere Leere. Das kann sich oft nach ein paar Tagen bessern, wenn sich der Körper daran gewöhnt. Die Dosisfindung ist sehr individuell – manchmal braucht es Geduld. Würde empfehlen, noch ein paar Tage bei einer Dosis zu bleiben, bevor du weiter erhöhst oder reduzierst. Und alles in einem Tagebuch zu notieren.

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Danke :blush:.

Ja ich schwank gedanklich immer hin und her…ist das richtig oder falsch :see_no_evil_monkey: mit der mini dosis, man liest auch überall was anderes.aber bleibe noch paar tage bei den 5mg und teste dann mehr.die wirkung ist ein wenig vorhanden und die Nebenwirkungen sind noch ok.

habe heute alte dokus gefunden und da fiel mir auf, dass ich auch vor 6 jahren atomoxetin tatsächlich mit 4mg angefangen hab (statt dem empfohlenen 40 mg) und zum teil in 2mg Schritten hochdosiert hab.und ich konnte mich sofort besser unterhalten, obwohl atomoxetin eigentlich paar wochen braucht um zu wirken, hat mein hirn ab dem 2.tag schon profitiert. Selbst mein Umfeld, meine Therapeuten meinten ich wäre ganz anders im kontakt.vielleicht brauche ich auch einfach wenig :woman_shrugging: aufjedenfall brauche ich zeit

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Wie hoch ist denn deine einzeldosis medikinet?

5 mg. So wie ich das einschätze ist das im Vergleich eher gering? Keine Ahnung, was so der Durchschnitt ist. Spielt aber sowieso keine Rolle, da individuell und so.
Da es aber ein ganz anderer Wirkstoff ist als Lysdexamphetamin kannst du das nicht vergleichen.

Ach so, mal zur individuellen Wahrnehmung: meine Tochter merkt vom Elvanse so direkt kaum was bzw. kann das schlecht reflektieren. Wenn sie es aber mal nicht nimmt, dann merkt sie das durchaus. Dann kommt sie nicht in die Gänge und kann sich zu nichts aufraffen.
Wenn sie es nimmt, erkenne ich von außen die positive Wirkung. Insgesamt längere Zeit aufgeräumtes Zimmer, Freizeitaktivitäten, relativ regelmäßig für die Schule vorbereitet. Wenn man sie selber fragt merkt sie nur, dass sie Texte nicht mehr doppelt und dreifach lesen muss.

Letztens hat sie mal aus Versehen die doppelte Dosis genommen, also 80 mg. Sie hat nicht eine Nebenwirkung bemerkt. Frag mich nicht wie, aber dem Kind ging’s prima. Nicht mal erhöhten Puls hatte sie.
Wenn ich mal 5 mg zu viel Medikinet nehme bekomme ich sofort Migräne mit Aura, hab Herzrasen und bin komplett fahrig.
So unterschiedlich kann das sein.

Du musst also wirklich ganz in Ruhe für dich selber rausfindende, wie das Medikament auf dich wirkt. Und momentan läuft das ja ganz gut, wie ich finde. Es geht dir recht gut damit, bis auf ein bisschen Müdigkeit gibt es keine Nebenwirkungen und von der positiven Wirkung bekommst du hoffentlich auch schon was mit. Läuft, würde ich mal sagen.

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Hallo,

Ich bräuchte bitte nochmal eure Erfahrungen und gedanken :folded_hands: bin momentan wieder sehr verunsichert.

Ich war bei 5mg für 11 tage und bin dann auf 10mg lisdexamphetamin gegangen. Damit habe ich mich für 4 tage echt gut gefühlt, am 5. Tag hatte ich dann das gefühl es wirkt nichtmehr, war sehr müde, hab aber auch viel gemacht die tage davor.

Bin heute bei tag 9 mit den 10 mg und ich hab das gefühl die reizverarbeitung läuft schlechter, ist alles schnell zuviel Information und zu hell…zu laut.bin eher nervös die letzten tage.im kontakt bin ich auch angespannter, alles in allem ich fühle mich unwohl😢

kann es echt zuviel sein?sollte ich zurück gehen und morgen 7,5 mg versuchen?es ist ja am 4. Tag irgendwie gekippt, die tage davor waren ganz gut mit 10 mg .

Deine Panik wird dir glaube ich eher mehr Probleme bereiten als etwas zu viel.

5ter Tag = Steady-state erreicht, der braucht 5 Tage. Ganz klar macht Unterdosierung mehr Probleme bzw. fühlt sich viel unangenehmer an als überdosiert

Muß auch beides nicht sein, kann auch einfach sein, dein Körper braucht Zeit sich an Elvanse zu gewöhnen.

Ich hatte das trotz richtiger Dosis wochenlang am Peak so nach 3,5 bis 4 std der Wirkkonzentration

Zu viel ist eher immer Paralyse bei mir mit jedem Medi zu wenig war immer sehr unangenehm und teils auch psychisch recht anstrengend

im Zweifel erhöhen und schauen wirds besser ggf. nochmal erhöhen.

Wird es nach dem zweiten mal nicht besser zurück auf 5mg

Du meinst, du hattest auch mit unruhe, schlechter reizverarbeitung zu tun?

Erst am peak oder auch schon früher?

Bei mir beginnt das nämlich schon davor, so ne halbe bis Stunde nach Einnahme.würde sagen ab dem peak wirds eher besser bei mir :woman_shrugging:

Sorry, habe selber gerade viel Stress und konnte nicht bei dir lesen.
Wie bist du jetzt verfahren?

Ich hätte jetzt gesagt, dass dir 10 wieder zu viel waren. Bis zum Steady State ging es noch, dann kam ab Tag 5 der Kippunkt. Da es dir mit 15 oder 20 auch nicht gut ging, wird eine Erhöhung wohl keinen Sinn machen. Dann lieber wieder runter. Und da wären die 7,5 einen Versuch wert.

Wie ist denn die Langzeitwirkung? Hast du schon positive Effekte verzeichnen können? Wie gesagt, bei meiner Tochter zeigt sich das auch eher über einen längeren Zeitraum.

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Dann hoffe ich, es ist oder wird bald wieder ruhiger bei dir!?

Ich bin auf 7,5 mg und hatte wieder nach 4 bis 5 tagen das gefühl es ist zuviel und bin wieder auf 5mg runter.vielleicht braucht mein körper einfach zeit, sich zu gewöhnen oder tatsächlich nur ne minidosis :woman_shrugging:.denke ich versuche es zu nem späteren Zeitpunkt nochmal höher zu gehen und versuche damit aufzuhören mich zu stressen.von den 5 mg profitiere ich schon ziemlich, mein leben wird leichter :blush:.mehr fokus, mehr Motivation und meine angst vor Ablehnung scheint geringer zu werden.und ich bin nichtmehr so erschöpft, ich war sonst immer schon fertig, zwei stunden nachdem ich aufgestanden bin.

Ach du, bei mir wird es noch lange nicht ruhiger. Das ist aber erstmal so und man muss mit den Gegebenheiten arbeiten.

Aber hier geht es ja um dich! Ich freue mich, dass du so viele positive Dinge aufzählen kannst!
Das ist wirklich toll und wird dir ganz neue Wege eröffnen.
Ich weiß nicht, wie sich das für andere anfühlt, aber für mich war es so, dass meine Bemühungen endlich zu Ergebnissen führten.
Ich habe über Jahre alle möglichen Tipps und Tricks angewendet, mich an Strukturen versucht, die angeblich helfen sollen, aber da war nichts von Dauer.
Alle schienen irgendwo da oben zu sein und ich mit einem Haufen Holz und einer Anleitung für eine Treppe da unten. Mit den Medikamenten hatte ich plötzlich nicht nur Bretter und eine Anleitung, sondern endlich auch den Packen Nägel, der vorher gefehlt hat.
Bauen muss ich trotzdem selber und die Anleitung mit dem Standardmodell passt auch nicht immer für mich, aber zumindest hält jetzt auch mal was zusammen.

Es ist wirklich schön, dass du so geduldig bist und dem Prozess die nötige Zeit gibst. Die Grundlage ist damit geschaffen und nach und nach kannst du noch feinjustieren, falls nötig.
Wirklich toll, ich freue mich für dich :blush:

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Hallo @lena1 ,

hast du zufällig ADHS vorwiegend unaufmerksamer Typ, hast schätzungsweise nur leichte bist moderate ADHS-Symptome, reagierst generell auf Stimulanzien sensibel, z.B. auch auf Kaffee?

Dann kann es durchaus sein, dass eine ganz geringe Dosis für dich schon reicht.

Ich dosiere auch gerade Elvanse ein und bei mir kippt das ganze ab ca. 2:45 Std. Ab dann schwitze ich, bin etwas aufgekratzt, etc. Anfangs dachte: okay, musst du wohl hochdosieren. Erst jetzt, wo ich meine gesamten Erfahrungen zusammen betrachte (vorher MPH, generell Kaffee, und andere Beobachtungen) haben mich zur Idee gebracht, dass mein Gehirn sehr sensibel reagiert und ich erstmal ganz geringe Dosen ausprobieren sollte…

Nach den ersten Tagen mit einer höheren Dosierung habe ich nun gestern nur 10mg genommen und es war tatsächlich über Stunden deutlich angenehmer :slight_smile:

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Wieviel hast du denn vorher genommen?drücke dir die daumen, dass du es bald hast.

Ja richtig, danke guter Punkt, ich reagiere schnell auf stimulanzien.kaffee vertrage ich nicht gut, macht mich schnell hibbelig.würde aber sagen eher kombinierter adhs typ und eher stärker ausgeprägt.habe es die letzten jahre unterschätzt und immer alles auf die ptbs geschoben, solangsam dämmert mir, das adhs spielt ne größere Rolle als angenommen.

Danke :slightly_smiling_face:.

Ich fühle das total was du beschrieben hast👍.

Mache seit 9 jahren intensiv therapie und ja es geht definitiv voran, aber ich merke schon die ganze zeit, irgendwo hängt es.ich hab das ganze Handwerkszeug, aber kann es nicht gut anwenden und alles kostet so wahnsinnig viel energie.gefühlt ein Kampf gegen Windmühlen.Ich hoffe auch so sehr, dass es mit passender medikation leichter wird und es fühlt sich momentan so an als gehts in ne gute Richtung…

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