Masking und Arbeitsplatz

Hey ihr Lieben, ich wäre super dankbar, wenn ihr an meiner Online-Umfrage zum Thema emotionaler Erschöpfung und Masking am Arbeitsplatz bei Personen mit ADHS mitmacht. Mir fehlen noch 100 Personen und wir leisten damit einen Beitrag zur Neurodiversitätsforschung. Mein Betreuer glaubt mir nicht, dass ich es schaffe so viele Personen zu finden und ich würde ihm gerne das Gegenteil beweisen. Also helft mir gerne.

Teilnahmebedingungen: 18 Jahre alt, berufstätig und ADHS-Diagnose/ ADHS-Verdacht (ein Screening Fragebogen ist drin)

E-Mail für Nachfragen: sejla.preljevic@student.medicalschool-berlin.de

Danke!

1 „Gefällt mir“

Habe die Befragung gemacht, bin selbst Psychologin :slightly_smiling_face:

Ich weiß nicht, ob du an Rückmeldung einer Person mit ADHS Perspektive interessiert bist… nun ja, falls es dich nicht interessiert lies einfach nicht weiter :laughing:

Ich fand die redundanten Fragen, jeweils leicht umformuliert, sehr nervig (weil ungeduldig, sorry!), vielleicht wolltest du sicherstellen, dass sie aufmerksam beantwortet wurden, was mein ADHS Gehirn aber sehr strapaziert hat :joy:
Nochmal die ADHS Symptome abzufragen hättest du vielleicht abkürzen können, wenn du zu Beginn nach einer gesicherten Diagnose fragst, denn diese nochmal zu beantworten führte dazu, dass ich die Befragung am liebsten abbrechen wollte (sorry! :heart: )

Die Probleme im Zusammenhang mit der Arbeit und maskieren schienen mir leicht Stereotyp. Es geht nicht nur ums still sitzen und sich nicht konzentrieren können und sich schämen, sondern um viel mehr, z.b. dass Neurotypische Personen inhaltlich oft wo ganz anders stehen und ich 1000 Ideen habe, begeistert bin, Dinge mit viel Energie anpacken möchte o.ä. und kein miteinander schwingen passiert, mein gegenüber nicht so schnell ist oder ganz woanders und ja, ich dann wieder mal merke, dass ich von einem anderen Stern bin. Mit den Kolleg:innen auf gleicher Wellenlänge habe ich dann aber umso mehr Spaß! Problematisch ist auch, wenn ich zu schnell genervt und ungeduldig bin u.ä., das kommt beim Gegenüber natürlich nicht so gut an. Das muss ich oft maskieren, meine Begeisterung und meine Genervtheit und Ungeduld :laughing: .

Ich finde übrigens auch das Buch von Heiner Lachenmaier zu ADHS und Beruf in dem Zusammenhang ganz klasse.

Da war noch sowas wie Ich versuche es perfekt zu machen, um meine Unzulänglichkeiten zu verbergen. Also so ähnlich. Das fand ich schwierig, weil das “um zu” nicht passt. Ich glaube es könnte sein, dass es nicht nur mir so geht, darum biete ich dir diese Wahrnehmung an. Ich versuche meine Aufgaben perfekt zu machen, um zu vermeiden dass ich selbst mich unzulänglich fühle. Also Motiv ist nicht das verbergen sondern das aversive Gefühl das ich mir selbst gegenüber habe. Weißt du, was ich meine?

Darf ich fragen, ob du eine Vorstudie zu Maskieren-Strategien gemacht hast oder gibt es da schon was? Das fände ich spannend, vielleicht magst du mal berichten?

Tolles Thema übrigens, es ist klasse, wenn dazu geforscht wird! :blossom:

2 „Gefällt mir“