Du könntest versuchen, kurz vor dem Schlafengehen nochmal was Kleines zu essen, was etwas vorhält. Kleines Vollkornbrot mit Käse/Frischkäse, kleine Portion Haferflocken oder sowas. Dann sinkt der Blutzucker über Nacht nicht ganz so doll ab. So kann man mit etwas Glück den Beginn einer Migräne-Attacke in der Nacht vermeiden.
Ich hatte zum Glück bisher nur 1x Corona und brauche auch kein 2. Mal.
Hab 7 Tage mit hohem Fieber und Migräne aus der Hölle im Bett gelegen und konnte mich gerade so aufs Klo und wieder zurück schleppen.
Dann ging das Fieber weg, aber die Migräne blieb und ließ sich von keinem Medikament beeindrucken, was vorher immer geholfen hat.
So vegetierte ich wahlweise mit Coolpack oder nassem Handtuch auf dem Kopf weiterhin im Bett rum und habe mich mit sedierenden Medis „abgeschossen“, wenn ich es nicht mehr ausgehalten habe… Zum Glück war der Spuk nach 2 Wochen vorbei und meine Medis wirkten wieder.
ich hab solche ibu-resistenten 24/7 Kopfschmerzen unabhängig von Medis schon seit der Kindheit, kann also nicht sagen, ob es durch MPH verändert wird. aber hast du mal methylphenidat AL versucht? ich hab das als ersatz fürs nicht lieferbare concerta bekommen und wenn auch das nicht lieferbar ist, kinecteen. hab allerdings das gefühl, damit komm ich weniger klar, weshalb ich das echt nur als notfallersatz zum überbrücken nehme. vielleicht wäre das ja noch ne möglichkeit zum ausprobieren.
Habe letztes Jahr im Job auch Ibu weggehauen wie sonst was wegen nicht aufhören wollender Kopfschmerzen, bis 1200 pro Tag über Monate hinweg. Am Ende hatte ich 24/7 Kopfschmerzen bis meine Hausärztin meinte, dass die Dauerkopfschmerzen von der Überdosis Ibuprofen kommen. Das ist eigentlich ein Akutmedikament und definitiv nicht als Langzeizlösung gedacht. Nach 2-wöchigem Kaltentzug waren die Kopfschmerzen dann erstmal weg, zumindest diese Rund-um-die-Uhr Kopfschmerzen. Es gibt über 300 Sorten von Kopfschmerzen, die alle unterschiedliche pharmakologische und therapeutische Behandlungsansätze bevorzugen. Ich würde da mal ansetzen und das gründlich abklären lassen inkl. MRT und allem was dazu gehört.
Ich hab auch erst vor kurzem mit Elvanse angefangen und bin dann auf kinecteen gewechselt und bin bei 18 mg nach 1 Woche auch noch ständig im Kopfschmerz-Bereich. Hast du dich zufällig mal auf ASS testen lassen?Unvorhergesehene Nebenwirkungen mit Stimulanzien sind da vorprogrammiert und um den Faktor 10 erhöht im Vergleich zu nicht AutistInnen. Außerdem gibt es Hinweise auf einen viel höheren Anteil autistischer Menschen mit ADHS als die Studienlage aktuell hergibt. Gerade Frauen sind da massiv unterdiagnostiziert. Ich nehme aktuell Novaminsulfon gg. die Kopfschmerzen, vielleicht könnte das ein bisschen helfen bei dir. Und seeeehr viel Ausdauersport abends hilft auch.
Darin staht auch was davon, dass auch die allg. Muskelspannung verstärkt wird und die Krampfneigung steigt. Scheint also logisch, wenn der gesamte Tonus steigt, dass dann auch der Kiefer mit macht.
(Ist übrigens auch eine der bekannteren Nebenwirkungen der verwandten Partydrogen aus dem Amphetaminbereich.)